Horlacher, Leonhard Vorstandsmitglied des Sozialdemokratischen Vereins München. Gewerkschaftssekretär. Verlust des Arbeitsplatzes aus politischen Gründen 1933. Schutzhaft 1940 und erneut 1944. Nach 1945 Mitglied des Bayerischen Senats von 1947 bis 1955. Politischer Werdegang und Funktion in der SPD SPD ab 1896 1, 4, 7Mitglied des Landtags (MdL) von 1919 bis 1920 4, 7Vorstandsmitglied des Sozialdemokratischen Vereins München von 1927 bis 1932 9Pressekommission Werdegang in der SPD nach 1945 SPD ab 1945Mitglied des Bayerischen Beratenden Landesausschusses 1946 7 Verfolgung Verlust des Arbeitsplatzes aufgrund der Auflösung der Gewerkschaften am 09.06.1933 6, 7Arbeitslosigkeit aus politischen Gründen vom 19.06.1933 bis 30.04.1945 7, 6Verhaftung am 25.07.1940 6, 8Die Gestapo fand nach der Besetzung der Niederlande im Mai 1940 im Amsterdamer Büro der Internationalen Transportarbeiter-Föderation (ITF) Briefe von Horlacher, die Anlass für die Verhaftung waren. Es fand keine Gerichtsverhandlung statt.Schutzhaft 1, 6Gefängnis der Gestapo im Wittelsbacher Palais, München vom 25.07.1940 bis 14.10.1940Gefängnis München-Stadelheim vom 14.10.1940 bis 22.10.1940Gefängnis der Gestapo im Wittelsbacher Palais, München vom 22.10.1940 bis 12.11.1940Erneute Schutzhaft angeordnet am 06.09.1944 6Im Schutzhaftbefehl der Gestapa Nr. 10416 vom 06.09.1944 wird als Begründung angegeben: „Er gefährdet nach der Erkenntnis der staatspolizeilichen Feststellungen durch sein Verhalten den Bestand und die Sicherheit des Volkes und Staates, indem er in dem dringenden Verdacht steht, mit dem Organisationsleiter der illegalen I.T.F. (Internationalen Transport Federation[!]) in Verbindung zu stehen und sich im Sinne dieser Organisation zu betätigen. gez. Heydrich“ [6] Weitere Daten Religion/Konfession evangelisch Schadenskategorie Schaden an FreiheitSchaden im beruflichen und wirtschaftlichen Fortkommen Quellenverweis 1 - Schumacher, M. d. L. S. 71 Schumacher, M. d. L. Schumacher, Martin (Hrsg.): M. d. L. Das Ende der Parlamente 1933 und die Abgeordneten der Landtage und Bürgerschaften der Weimarer Republik in der Zeit des Nationalsozialismus. Politische Verfolgung, Emigration und Ausbürgerung 1933 - 1945. Ein biographischer Index. Düsseldorf 1995 Quellenart:Bücher und BroschürenStatus:Veröffentlichte Quellen und Literatur 4 - HdBG, Geschichte HdBG, Geschichte Haus der Bayerischen Geschichte: Geschichte des Bayerischen Parlaments seit 1819 #http://www.hdbg.de/parlament/content/index.html#URL Datum LZ: letzter Zugriff am 09.10.2013Quellenart:Internet-VeröffentlichungenStatus:Veröffentlichte Quellen und Literatur 6 - BayHStA, LEA 17596 BayHStA, LEA Bayerisches Hauptstaatsarchiv München, Landesentschädigungsamt Quellenart:ArchivalienStatus:Unveröffentlichte Quellen 7 - Bayerischer Landtag, Opfer Bayerischer Landtag, Opfer Bayerischer Landtag/Haus der Bayerischen Geschichte/Institut für Zeitgeschichte: Opfer und Verfolgte des NS-Regimes aus Bayerischen Parlamenten http://www.bayern.landtag.de/opfer_doku/web_gedenk_v2/#http://www.bayern.landtag.de/opfer_doku/web_gedenk_v2/#URL Datum LZ: letzter Zugriff am 09.10.2013Quellenart:Internet-VeröffentlichungenStatus:Veröffentlichte Quellen und Literatur 8 - Nelles, Widerstand S. 233 Nelles, Widerstand Nelles, Dieter: Widerstand und internationale Solidarität. Die Internationale Transportarbeiter-Föderation (ITF) im Widerstand gegen den Nationalsozialismus. Veröffentlichungen des Instituts für Soziale Bewegungen, Schriftenreihe A, Darstellungen Bd. 18. Essen 2001 Quellenart:Bücher und BroschürenStatus:Veröffentlichte Quellen und Literatur 9 - AMA, SPD-Geschäftsberichte 1927-1932 AMA, SPD-Geschäftsberichte Archiv der Münchner Arbeiterbewegung, Geschäftsberichte der Münchner SPD Quellenart:ArchivalienStatus:Unveröffentlichte Quellen 10 - Münchner Stadtadreßbuch 1933 Münchner Stadtadreßbuch Münchner Stadtadreßbuch. Adreßbuch der Landeshauptstadt München Bd. 83 ff. München 1933 ff. Quellenart:Bücher und BroschürenStatus:Veröffentlichte Quellen und LiteraturAnmerkungen:in Monacensia, Theresienstr. 23