Das Format "Dialog auf Augenhöhe" ermöglichte eine respektvolle Debatte in Leipzig

Am 25. November wurde das neue Format "Dialog auf Augenhöhe" der Friedrich-Ebert-Stiftung erstmalig in Leipzig zum Thema "‘Willkommenskultur, Anerkennungskultur, Leitkultur?‘ Was wollen wir in Leipzig?" mit über 80 Menschen erprobt.

Der inhaltliche Schwerpunkt lag dabei auf typischen Merkmalen des Zusammenlebens in Leipzig und auf notwendigen Veränderungen in Verwaltung und Zivilgesellschaft in Zeiten der Einwanderungsgesellschaft. Durch die Methode gelang es auch, neue Informationen zu Integrationsmöglichkeiten durch die Stadt, Universität und zivilgesellschaftlichen Organisationen mit allen auszutauschen und konkret an der Sache zu diskutieren, da Fragen zuerst am Tisch besprochen werden konnten.

Die Teilnehmer_innen saßen wie in einem Café an einem Tisch und hatten die Chance, gleichberechtigt mit anderen Menschen zu diskutieren. Die Moderatorin, Kristina Nauditt, achtete auf die Kürze von Antworten, den respektvollen Umgang miteinander und einen von Anfang an kontinuierlichen Austausch aller Meinungen.

Ziel der Veranstaltung war es, den Begriff "Dialog" im Kontext von Migration wieder zu öffnen für einen gleichberechtigen Austausch zwischen Menschen mit verschiedenen Meinungen. Um den modernen Bedürfnissen einer selbstbewussten Zivilgesellschaft Rechnung zu tragen, standen dabei die Menschen im Mittelpunkt, die sich von der ersten Minute an einbringen konnten. Das Wissen der Expert_innen diente als Garantie, mit Hilfe von Fakten zu diskutieren.

Durch die Empowermentreihe "Ich mache mit" des Projekts "Die Praxis der Einwanderungsgesellschaft" der Friedrich-Ebert-Stiftung konnten auch zahlreiche Menschen mit Einwanderungsgeschichte für die Diskussion gewonnen werden. In den kommenden Monaten wird die FES weitere Veranstaltungen dieses neuen Formats im Rahmen ihres Projekts "Die Praxis der Einwanderungsgesellschaft"  in verschiedenen Bundesländern durchführen.

Arbeitseinheit: Forum Berlin, Integration, Praxis der Einwanderungsgesellschaft



  • Bild: von bild xyz 
nach oben