Mittwoch, 01.07.20 18:00 - Online

Jetzt erst recht! Berlin auf dem Weg zum Paritätsgesetz - ONLINE


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2021 wird das Abgeordnetenhaus neu gewählt, Berlin bereitet sich programmatisch und personell auf den Wahlkampf vor. Welche Chancen werden Berlinerinnen 2021 bekommen, politische Gestaltungsmacht für ihre Stadt zu erhalten? Und wie steht es bisher um die Teilhabe von Frauen in der Politik der Hauptstadt?

Bild: von Andrea Schmidt

Die Studie zum Herunterladen: „Frauen MACHT Berlin! Politische Teilhabe von Frauen in Berlin“ (PDF)

2021 wird das Abgeordnetenhaus neu gewählt, Berlin bereitet sich programmatisch und personell auf den Wahlkampf vor. Welche Chancen werden Berlinerinnen 2021 bekommen, politische Gestaltungsmacht für ihre Stadt zu erhalten? Und wie steht es bisher um die Teilhabe von Frauen in der Politik der Hauptstadt?

Die neue Studie „Frauen MACHT Berlin! Politische Teilhabe von Frauen in Berlin“ der Friedrich-Ebert-Stiftung zeigt: Der Anteil von Mandatsträgerinnen sowohl im Landesparlament als auch in den Bezirksverordnetenversammlungen ist in Berlin rückläufig. Aktuell liegt der Frauenanteil im Berliner Abgeordnetenhaus bei lediglich 33 Prozent. Dies bedeutet, dass die Entscheidungen für Berlin derzeit von doppelt so vielen Männern wie Frauen getroffen werden.

Nach Brandenburg und Thüringen will auch die Berliner Regierungskoalition noch in dieser Legislatur ein Paritätsgesetz verabschieden: Wenn es bereits für die Wahl zum Abgeordnetenhaus 2021 gelten soll, müsste dies zügig, noch im Sommer 2020, passieren. Die Analyse der Autorinnen Dr. Helga Lukoschat und Paula Schweers von der EAF Berlin macht deutlich, wie notwendig es ist, Frauen mehr Teilhabe zu ermöglichen und benennt konkrete Handlungsempfehlungen, u.a. Eckpunkte für ein Paritätsgesetz.

Auch die aktuelle Krise verdeutlicht das Fehlen einer Geschlechterperspektive in der Politik.
Unter dem Titel „Jetzt erst recht!“ laden die EAF Berlin und FES Sie daher herzlich ein, zur ersten öffentlichen Vorstellung und Diskussion der Studie!

Wir freuen uns auf ein Grußwort der Bundesfrauenministerin Dr. Franziska Giffey und die Diskussion mit Dr. Helga Lukoschat (Autorin der Studie), Ülker Radziwill, MdA und Stv. Fraktionsvorsitzende der SPD-Fraktion im AGH,  Prof. Silke Laskowski und Carola von Braun von der Überparteilichen Fraueninitiative Berlin - Stadt der Frauen. Moderieren wird Dr. Christine Kurmeyer von Landesfrauenrat Berlin.

Für Teilnahme an der digitalen Veranstaltung ist eine Anmeldung erforderlich (s.u.) Angemeldete Teilnehmende erhalten unmittelbar vor der Veranstaltung den Zugangslink.

Zum Programm als PDF-Datei geht es hier.

Verantwortlich: Dr. Nora Langenbacher

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