Dienstag, 27.11.18 12:13 - Berlin

Strafverfolgung der Korruption


Terminexport im ICS-Format

Die neue Bundesregierung hat sich im Koalitionsvertrag vorgenommen, das Sanktionsrecht für Unternehmen neu zu regeln, um Wirtschaftskriminalität wirksam zu verfolgen und angemessen zu ahnden. Wo Korruption mit System erfolge, seien Unternehmen selbst und nicht nur einzel­ne Mitarbeiter_innen zu belangen, so Bundesjustizminis­terin Katarina Barley. Die 8. Konferenz zur Strafverfolgung der Korruption wird sich mit dieser Thematik befassen und Ideen für eine Reform der Unternehmenssanktionierung diskutieren.

Bild: Korruption web 3 1

Die neue Bundesregierung hat sich im Koalitionsvertrag vorgenommen, das Sanktionsrecht für Unternehmen neu zu regeln, um Wirtschaftskriminalität wirksam zu verfolgen und angemessen zu ahnden. Wo Korruption mit System erfolge, seien Unternehmen selbst und nicht nur einzel­ne Mitarbeiter_innen zu belangen, so Bundesjustizminis­terin Katarina Barley. Die 8. Konferenz zur Strafverfolgung der Korruption wird sich mit dieser Thematik befassen und Ideen für eine Reform der Unternehmenssanktionierung diskutieren.

Ein zweiter Schwerpunkt der Konferenz liegt auf dem Schutz von Hinweisgeber_innen. Aktuelle Fälle zeigen, dass Whistleblower bei der Korruptionsbekämpfung so­wohl in der Privatwirtschaft als auch im öffentlichen Sektor eine wichtige Rolle spielen. Ein jüngst vorgelegter Richt­linienentwurf der EU-Kommission schlägt Mindeststan­dards für den Schutz von Hinweisgeber_innen vor rechtli­cher Verfolgung und betriebsinternen Repressalien vor. Im zweiten Teil der Veranstaltung soll diskutiert werden, wel­che Maßnahmen für einen besseren Hinweisgeberschutz erforderlich und wie die bisher vorliegenden Vorschläge dazu zu bewerten sind.
Fachleute aus der Strafverfolgung sowie aus Politik, Ver­waltung, Zivilgesellschaft und Wissenschaft werden sich zu diesen wichtigen Aspekten der Korruptionsbekämp­fung äußern.

Wir laden Sie herzlich ein, interessante Einblicke in die ak­tuelle Debatte zu gewinnen und an der Diskussion teilzu­nehmen.

Friedrich-Ebert-Stiftung, Forum Berlin
Transparency International Deutschland e.V.

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