Dienstag, 18.09.18 09:30 - Berlin

Alle gegen Alle? Diskriminierungen in der pluralen Gesellschaft


Terminexport im ICS-Format

Diese Fachtagung richtet sich an Pädagog_innen im inner- und außerschulischen Kontext.

Bild: Cover studie 2016 von FES

Nach den letzten Wahlerfolgen der AfD und der Zunahme an rechtsextremistisch und islamistisch motivierten Straftaten wurde oft die Frage gestellt, ob die heutige deutsche Gesellschaft diskriminierend ist. Diese Diskussion wird erbittert geführt, da unsere Gesellschaft viele Wandel in den letzten Jahrzehnten erlebt hat. Neue Migration, der Mauerfall, die Öffnung der europäischen Grenzen, die Balkankriege und die letzte Flüchtlingsproblematik, die deutsche Gesellschaft ist also heute multikultureller denn je, was für manche problematisch wirkt.
Die aktuellen Debatten um Antisemitismus in der muslimischen Gemeinschaft beweisen, dass unsere Gesellschaft Probleme mit den scheinbar neuen diskriminierenden Verhalten hat, obwohl die FES Mitte-Studien von Zick, Küpper und Krause die Verwurzelung der Diskriminierungen in ganz Deutschland nachweisen. Zeigt es auch, dass wir die fest in der deutschen Bevölkerung verankerten diskriminierenden Denkweisen und Verhalten nicht wahrnehmen, und nur auf die Anderen schauen?
Die Frage der Diskriminierungen in der Einwanderungsgesellschaft betrifft nicht nur diese Personen, sondern die ganze Gesellschaft und müssen überall bekämpft werden. Eine sehr wichtige Stellschraube in der Gesellschaft, bei der diese Sensibilisierung stattfinden kann und muss ist die Schule, denn Schule ist sowohl der Ort an dem die Grundkonflikte sichtbar werden und bearbeitet werden können. Deswegen wollen wir mit dieser Tagung einen breiten Überblick zum Thema der Diskriminierungen in der deutschen Gesellschaft schaffen, damit Pädagog_innen aus unterschiedlichen Feldern durch das Kennenlernen und Vernetzen mit anderen gegen Diskriminierungen engagierten Forscher_innen, Pädagog_innen auf diese Verhalten sensibilisiert werden können.
Die Frage ist nicht nach der Existenz von Diskriminierung in der deutschen Gesellschaft, sondern was wir dagegen unternehmen können?

Wir laden Sie herzlich ein, mit Referent_innen, Fachleuten, Kolleg_innen in den Austausch zu treten!

GÄSTE (u.a.)

  • Prof. Dr. Sabine Achour, Otto-Suhr-Institut für Politikwissenschaft, Arbeitsschwerpunkt Politikdidaktik und Politische Bildung
  • Dr. Felix Klein, Beauftragter der Bundesregierung gegen Antisemitismus
  • Prof. Dr. Beate Küpper, Professorin für Soziale Arbeit in Gruppen- und Konfliktsituationen an der Hochschule Niederrhein / Co-Autorin der FES-Mitte-Studien
  • Marcus Urban, Verein für Vielfalt in Sport und Gesellschaft e.V.

Zur Anmeldung

 

 

 

 

 

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    Wir freuen uns, wenn Sie mit uns in den Austausch treten.

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