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SUMMARY:Buchvorstellung \"Erziehung zur Grausamkeit\" mit Robert Misik
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DESCRIPTION:Buchvorstellung „Erziehung zur Grausamkeit“ von Robert Misi
 k<br>mit Robert Misik\, Antonie Rietzschel\, N.N. und Jan Feddersen (Moder
 ator)<br><br>Wir laden Sie herzlich ein\, an der Buchvorstellung des neuen
  Werkes „Erziehung zur Grausamkeit“ des bekannten sozialdemokratischen
 \, österreichischen Autors Robert Misik teilzunehmen. Das Buch beleuchtet
 \, wie rechte Ideologien heute nicht nur über klassische Parteistrukturen
 \, sondern vor allem über soziale und massenpsychologische Prozesse verbr
 eitet werden. <br><br>In Bertolt Brechts Stück „Mann ist Mann“ aus de
 m Jahr 1926 wird erprobt\, wie man Menschen mitsamt ihren Einstellungen be
 liebig formen kann. Der Arbeiter Galy Gay wird binnen einer Woche in eine 
 gefühllose Kampfmaschine „ummontiert“. Robert Misik untersucht in „
 Erziehung zur Grausamkeit“ die Massenpsychologie des neuen Faschismus. D
 ie Agitation schürt die Wut\, die Verbitterungsgefühle\, will ihre Anhä
 nger in vollends paranoide Charaktere verwandeln\, nährt einen Kult der H
 ärte\, die Freude an der Gemeinheit\, Fantasien über allerlei Grausamkei
 ten\, die man anderen antun könnte. Es sind Lehrjahre der Unmenschlichkei
 t. <br><br>Der Autor analysiert nicht nur\, welche Charaktere für das Aut
 oritäre besonders empfänglich sind und welche Pathologien unserer Zeit d
 en Aufstieg der radikalen Rechten begünstigen\, sondern: Was geschieht mi
 t den Menschen\, wenn sie in die Fänge der Propaganda geraten?<br><br>Die
 se Fragen wollen diskutieren mit:<br><br><b>Robert Misik</b> (Journalist u
 nd Autor\, Wien)<br><b>Antonie Rietzschel </b>(deutsche Politikwissenschaf
 tlerin und Journalistin\, Leipzig)<br><b>N.N. </b><br>Moderiert von <b>Jan
  Feddersen</b> (taz Autor & Moderator)<br><br>Wann? Mittwoch\, 4. November
  2026\, 19.00 – 20.30 Uhr | Einlass: 18.30 Uhr<br>Wo? taz Kantine\, Frie
 drichstr. 21\, 10969 Berlin und im Livestream <br><br>Die Veranstaltung is
 t kostenlos. Eine Anmeldung ist erforderlich.<br>Die Veranstaltung ist ein
 e Kooperation der Friedrich-Ebert-Stiftung mit der taz.
ORGANIZER;CN=Ilona Menneking:mailto:ilona.menneking@fes.de
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