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SUMMARY:Frauen\, Frieden\, Sicherheit: Die UN-Resolution 1325 und die Bedeu
 tung von Geschlechterperspektiven in Krisen und Kriegen  
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DESCRIPTION:In bewaffneten Konflikten sind Frauen in besonderem Maße gefä
 hrdet: Sie werden häufig Opfer sexualisierter Gewalt und Ausbeutung und s
 ind überproportional von Vertreibung und deren Folgen betroffen. Gleichze
 itig zeigt die Forschung deutlich\, dass die gleichberechtigte Beteiligung
  von Frauen an Konfliktprävention\, Friedensverhandlungen und Wiederaufba
 uprozessen eine zentrale Voraussetzung für nachhaltigen Frieden und Siche
 rheit ist. Dennoch bleiben Frauen in vielen politischen und sicherheitspol
 itischen Entscheidungsprozessen weiterhin unterrepräsentiert. Vor diesem 
 Hintergrund werden die Hintergründe\, Ziele und Mechanismen der UN-Resolu
 tion 1325 beleuchtet\, die erstmals die Bedeutung von Geschlechtergerechti
 gkeit für Frieden und Sicherheit international verankert hat. Darüber hi
 naus wird analysiert\, wie Geschlechterbilder und -rollen Konfliktdynamike
 n prägen und welche Bedeutung unterschiedliche Geschlechterperspektiven f
 ür Friedensprozesse und deren langfristigen Erfolg haben. <br> <br>Referi
 erende: <b>Barbara Mittelhammer</b> ist Politikberaterin und Analystin mit
  den Schwerpunkten Human Security\, Feministische Außenpolitik sowie die 
 Rolle von Geschlecht und Zivilgesellschaft in außenpolitischen Entscheidu
 ngsprozessen. Sie verfügt über Erfahrung in der Zusammenarbeit mit Think
  Tanks\, Stiftungen\, internationalen Organisationen\, Ministerien und ziv
 ilgesellschaftlichen Akteuren. <b>Leonie Stamm</b> ist Research Fellow im 
 Europa-Zentrum der Deutschen Gesellschaft für Auswärtige Politik (DGAP) 
 und arbeitet zu Genderfragen sowie feministischen Ansätzen in der Außen-
  und Sicherheitspolitik. Neben ihrer Forschung betreut sie mehrere hochran
 gige Studiengruppen zu strategischen Fragen deutscher und europäischer Po
 litik. <br><br>Moderation: <b>Dr. Friederike Beier</b> ist Politikwissensc
 haftler*in und wissenschaftliche Mitarbeiter*in (Postdoc) am Margherita-vo
 n-Brentano Zentrum für Geschlechterforschung. Zuständigkeiten sind die F
 orschungskoordination der Geschlechterforschung der FU Berlin und die Koor
 dination des Masterstudiengangs Gender\, Intersektionalität und Politik. 
 Friederike Beier habilitiert zu Theorien und Politiken der Zeit aus einer 
 intersektionaler Geschlechterperspektive.<br><br>Die Online-Veranstaltungs
 reihe in Kooperation mit der Außenstelle Stuttgart von <b>Engagement Glob
 al</b> rückt globale Entwicklungen in den Fokus\, die eines deutlich mach
 en: Geschlechtergerechtigkeit ist kein Randthema\, sondern eine zentrale V
 oraussetzung für nachhaltige Entwicklung\, Frieden und wirtschaftliche St
 abilität. Auch der aktuelle Reformplan des Bundesministerium für wirtsch
 aftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) bekräftigt die feministisch
 e Ausrichtung der deutschen Entwicklungspolitik. Fortschritte in Richtung 
 Gleichberechtigung wurden und werden vielerorts durch das Engagement von F
 rauen\, feministischen Bewegungen und zivilgesellschaftlichen Akteur*innen
  erkämpft. Gleichzeitig geraten diese Errungenschaften weltweit durch zun
 ehmende antifeministische und autoritäre Gegenbewegungen unter Druck.
ORGANIZER;CN=Nicola Roth:mailto:nicola.roth@fes.de
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