BEGIN:VCALENDAR
VERSION:2.0
PRODID:fes.de
BEGIN:VTIMEZONE
TZID:Europe/Berlin
X-LIC-LOCATION:Europe/Berlin
BEGIN:DAYLIGHT
TZNAME:CEST
TZOFFSETFROM:+0100
TZOFFSETTO:+0200
DTSTART:19700329T020000
RRULE:FREQ=YEARLY;INTERVAL=1;BYMONTH=3;BYDAY=-1SU
END:DAYLIGHT
BEGIN:STANDARD
TZNAME:CET
TZOFFSETFROM:+0200
TZOFFSETTO:+0100
DTSTART:19701025T030000
RRULE:FREQ=YEARLY;INTERVAL=1;BYMONTH=10;BYDAY=-1SU
END:STANDARD
END:VTIMEZONE
BEGIN:VEVENT
UID:290517@fes.de
DTSTART;TZID=Europe/Berlin:20261104T163000
SEQUENCE:0
TRANSP:OPAQUE
DTEND;TZID=Europe/Berlin:20261104T180000
LOCATION:digital
SUMMARY:Gleichberechtigung im Spannungsfeld globaler Krisen: Gleichberechti
 gung unter Druck – Globale Entwicklungen und ihre Folgen  
CLASS:PUBLIC
DESCRIPTION:Mittwoch\, 04. November 2026\, 16:30-18:00 Uhr: <b>Gleichberech
 tigung unter Druck – Globale Entwicklungen und ihre Folgen </b><br>Der w
 eltweite Anti-Gender-Backlash gewinnt zunehmend an Dynamik und stellt hart
  erkämpfte Fortschritte in den Bereichen Gleichstellung und Menschenrecht
 e in vielen Ländern infrage. Die Akteur/innen der Bewegung sind gut finan
 ziert und international vernetzt mit dem Ziel Menschen- und Bürgerrechte 
 gezielt zu schwächen\, traditionelle Geschlechter zu festigen und eine al
 ternative internationale Ordnung zu etablieren. Dabei verfolgen sie nicht 
 nur das Ziel\, Gleichstellungspolitik zurückzudrängen\, sondern stellen 
 demokratische Werte und universelle Menschenrechte insgesamt infrage. Welc
 he weitreichenden Folgen diese Entwicklung global für Frauen mit sich bri
 ngt\, wird mit Blick auf sexuelle und reproduktive Rechte deutlich. Millio
 nen Menschen weltweit haben weiterhin keinen sicheren Zugang zu Verhütung
 smitteln\, Aufklärung oder reproduktiven Gesundheitsdiensten – Faktoren
 \, die eng mit Armutsbekämpfung\, Bildungschancen und Gesundheitssystemst
 ärkung verbunden sind. Die Veranstaltung beleuchtet die Auswirkungen auf 
 Entwicklungszusammenarbeit\, Gesundheitsversorgung und Frauenrechte und di
 skutiert Ansätze\, um Schutz\, Zugang und Gleichberechtigung nachhaltig z
 u stärken.<br><br>Referentinnen: <br><b>Katia Schnellecke</b> ist Referen
 tin für Internationale Geschlechtergerechtigkeit und Feminismus bei der F
 riedrich-Ebert-Stiftung (FES). Sie arbeitet zu globalen feministischen Per
 spektiven\, Geschlechtergerechtigkeit und den Auswirkungen antifeministisc
 her Bewegungen auf Demokratie und gesellschaftlichen Wandel und entwickelt
  gemeinsam mit internationalen Partner*innen Strategien für mehr Gleichst
 ellung und soziale Gerechtigkeit.  <b>Ludmilla Schlageter</b> leitet die A
 dvocacy-Arbeit der Deutschen Stiftung Weltbevölkerung (DSW) in Deutschlan
 d sowie das Berliner Büro der Organisation. Sie verfügt über langjähri
 ge Erfahrung in den Bereichen globale Gesundheit\, Entwicklungspolitik und
  internationale Zusammenarbeit und setzt sich insbesondere für sexuelle u
 nd reproduktive Gesundheit und Rechte\, Geschlechtergerechtigkeit sowie ei
 ne stärkere politische Priorisierung globaler Gesundheitsfragen ein. <br>
 Moderation: <br><b>Dr. Friederike Beier</b> ist Politikwissenschaftler*in 
 und wissenschaftliche Mitarbeiter*in (Postdoc) am Margherita-von-Brentano 
 Zentrum für Geschlechterforschung. Zuständigkeiten sind die Forschungsko
 ordination der Geschlechterforschung der FU Berlin und die Koordination de
 s Masterstudiengangs Gender\, Intersektionalität und Politik. Friederike 
 Beier habilitiert zu Theorien und Politiken der Zeit aus einer intersektio
 naler Geschlechterperspektive.<br><br>Nächster Termin: <b>Donnerstag\, 19
 .11.2026\, 12:00-13:30 Uhr</b>: <a href=\"https://www.fes.de/lnk/geschlech
 tergerechtigkeit-krisen-11-2026\">Frauen\, Frieden\, Sicherheit: Die UN-Re
 solution 1325 und die Bedeutung von Geschlechterperspektiven in Krisen und
  Kriegen</a><br><br>Die Online-Veranstaltungsreihe in Kooperation mit der 
 Außenstelle Stuttgart von <b>Engagement Global</b> rückt globale Entwick
 lungen in den Fokus\, die eines deutlich machen: Geschlechtergerechtigkeit
  ist kein Randthema\, sondern eine zentrale Voraussetzung für nachhaltige
  Entwicklung\, Frieden und wirtschaftliche Stabilität. Auch der aktuelle 
 Reformplan des Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und E
 ntwicklung (BMZ) bekräftigt die feministische Ausrichtung der deutschen E
 ntwicklungspolitik. Fortschritte in Richtung Gleichberechtigung wurden und
  werden vielerorts durch das Engagement von Frauen\, feministischen Bewegu
 ngen und zivilgesellschaftlichen Akteur*innen erkämpft. Gleichzeitig gera
 ten diese Errungenschaften weltweit durch zunehmende antifeministische und
  autoritäre Gegenbewegungen unter Druck.
ORGANIZER;CN=Nicola Roth:mailto:nicola.roth@fes.de
DTSTAMP:20260814T095807Z
END:VEVENT
END:VCALENDAR