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SUMMARY:Gleichberechtigung im Spannungsfeld globaler Krisen: Wirtschaft und
  Märkte gerecht transformieren
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DESCRIPTION:Wirtschaftliche Strukturen sind eng mit Fragen von Geschlechter
 gerechtigkeit\, Teilhabe und nachhaltiger Entwicklung verbunden. Gleichzei
 tig bleiben zentrale Aspekte wie Sorgearbeit\, soziale und ökologische Ge
 rechtigkeit sowie alternative Wirtschaftsmodelle in politischen und wirtsc
 haftlichen Debatten oft unterbelichtet. Doch wie können Märkte und Wirts
 chaftsbeziehungen gerechter gestaltet werden?  Anhand von Perspektiven aus
  Wissenschaft und Praxis sowie Beispielen aus Lateinamerika diskutieren wi
 r\, welche Ansätze zu mehr Geschlechtergerechtigkeit und nachhaltigem Wir
 tschaften beitragen können und welche politischen Rahmenbedingungen dafü
 r notwendig sind. <br><br>Referentinnen: <br><b>Prof. Daniela Gottschlich<
 /b> ist Professorin für Nachhaltigkeit und Gesellschaftsgestaltung an der
  Hochschule für Gesellschaftsgestaltung in Koblenz und arbeitet seit viel
 en Jahren an der Schnittstelle von Wissenschaft und Praxis nachhaltiger En
 twicklung. Ihre Forschungsschwerpunkte liegen in der Politischen Ökologie
 \, Feministischen Ökonomik sowie der Verbindung von sozialer und ökologi
 scher Gerechtigkeit und der Stärkung neuer Wirtschaftsmodelle. <br><b>Sar
 ah Herold</b> ist Projektleiterin der Friedrich-Ebert-Stiftung in Chile un
 d arbeitet seit vielen Jahren zu feministischer Wirtschafts- und Fiskalpol
 itik sowie Care-Arbeit in Lateinamerika und koordiniert hierzu regionale P
 rojekte\, Forschungsarbeiten und Netzwerke. In ihrem Vortrag gibt sie Einb
 licke in aktuelle politische Entwicklungen und erfolgreiche Praxisbeispiel
 e aus der Region. <br><br>Moderation: <b>Dr. Friederike Beier</b> ist Poli
 tikwissenschaftler*in und wissenschaftliche Mitarbeiter*in (Postdoc) am Ma
 rgherita-von-Brentano Zentrum für Geschlechterforschung. Zuständigkeiten
  sind die Forschungskoordination der Geschlechterforschung der FU Berlin u
 nd die Koordination des Masterstudiengangs Gender\, Intersektionalität un
 d Politik. Friederike Beier habilitiert zu Theorien und Politiken der Zeit
  aus einer intersektionaler Geschlechterperspektive.<br><br>Weitere Termin
 e der Reihe: <br><b>Mittwoch\, 4.11.2026\, 16:30-18:00 Uhr</b><br><a href=
 \"https://www.fes.de/lnk/geschlechtergerechtigkeit-global-11-2026\">Gleich
 berechtigung unter Druck – Globale Entwicklungen und ihre Folgen</a><br>
 <br><b>Donnerstag\, 19.11.2026\, 12:00-13:30 Uhr</b><br><a href=\"https://
 www.fes.de/lnk/geschlechtergerechtigkeit-krisen-11-2026\">Frauen\, Frieden
 \, Sicherheit: Die UN-Resolution 1325 und die Bedeutung von Geschlechterpe
 rspektiven in Krisen und Kriegen</a><br><br>Die Online-Veranstaltungsreihe
  in Kooperation mit der Außenstelle Stuttgart von <b>Engagement Global</b
 > rückt globale Entwicklungen in den Fokus\, die eines deutlich machen: G
 eschlechtergerechtigkeit ist kein Randthema\, sondern eine zentrale Voraus
 setzung für nachhaltige Entwicklung\, Frieden und wirtschaftliche Stabili
 tät. Auch der aktuelle Reformplan des Bundesministerium für wirtschaftli
 che Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) bekräftigt die feministische Aus
 richtung der deutschen Entwicklungspolitik. Fortschritte in Richtung Gleic
 hberechtigung wurden und werden vielerorts durch das Engagement von Frauen
 \, feministischen Bewegungen und zivilgesellschaftlichen Akteur*innen erk
 ämpft. Gleichzeitig geraten diese Errungenschaften weltweit durch zunehme
 nde antifeministische und autoritäre Gegenbewegungen unter Druck.<br>In d
 rei Online-Veranstaltungen beleuchten wir Machtverhältnisse und Verantwor
 tlichkeiten in unterschiedlichen Handlungsfeldern: von globalen Wirtschaft
 sstrukturen über den Zugang zu sexuellen und reproduktiven Rechten bis hi
 n zu sicherheitspolitischen Fragen und Friedensprozessen in Konfliktregion
 en. Die Reihe verbindet Impulse aus Wissenschaft und Praxis mit moderierte
 n Gesprächen und eröffnet Raum für neue Perspektiven. Welche Hebel steh
 en für mehr globale Gerechtigkeit zur Verfügung? Wie greifen Entwicklung
 s-\, Gesundheits- und Sicherheitspolitik ineinander? Und was braucht es\, 
 damit Geschlechtergerechtigkeit nicht nur politisches Leitbild bleibt\, so
 ndern gelebte Realität wird?
ORGANIZER;CN=Nicola Roth:mailto:nicola.roth@fes.de
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