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SUMMARY:Erben verpflichtet?
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DESCRIPTION:Vermögen ist ungleich verteilt in unserer Gesellschaft und gen
 auso ist es auch bei den Erbschaften: Die ärmere Hälfte der Bevölkerung
  bekommt gar nichts\, die reichsten zehn Prozent bekommen die Hälfte alle
 r Erbschaften und Schenkungen. Dabei geht es um viel\, denn jedes Jahr wer
 den in Deutschland zwischen 300 und 400 Milliarden Euro verschenkt oder ve
 rerbt.<br><br>Debatten über die Erbschaftssteuer gibt es daher schon lang
 e und das aus gutem Grund. Denn obwohl es bereits eine Steuer gibt\, führ
 t sie in der Praxis zu einer ungerechten Anwendung. Das liegt an verschied
 enen Ausnahmeregelungen\, die dazu führen\, dass gerade höhere Vermögen
  ohne oder mit geringen Steuern vererbt werden\, während auf kleinere Erb
 schaften höhere Steuern berechnet werden. Das Bundesverfassungsgericht ha
 t diese problematische Ausgestaltung mehrfach angemahnt und wird in diesem
  Jahr erneut darüber entscheiden. Politisches Handeln könnte damit umso 
 nötiger werden.<br><br>Entsprechend liegen politische Vorschläge vor\, d
 ie kontrovers diskutiert werden. Da es sich bei der Erbschaftssteuer um ei
 ne Landessteuer handelt\, ist die Ausgestaltung auf dieser Ebene besonders
  relevant.<br><br>Aber wie kann eine bessere Erbschaftssteuer aussehen? Ka
 nn sie ein Instrument für mehr Verteilungsgerechtigkeit und gegen die zun
 ehmende Vermögenskonzentration sein? Braucht es nicht andere Instrumente 
 wie eine Vermögens- oder Reichensteuer? Wie wird über das Besteuern von 
 Erben in Deutschland gesprochen\, welche Vorbehalte gibt es in der Bevölk
 erung und wie kann man das Thema gut kommunizieren?<br><br>All diese Frage
 n wollen wir am Donnerstag\, den 28.05. um 19 Uhr\, diskutieren mit:<br><b
 r>*<b> Andreas Dressel</b>\, Senator für Finanzen der Freien und Hansesta
 dt Hamburg<br><br>* <b>Julia Jirmann</b>\, Referentin für Steuerrecht und
  Steuerpolitik beim Netzwerk Steuergerechtigkeit<br><br>* <b>Marc Buggeln<
 /b>\, Professor für regionale Zeitgeschichte und Public History an der Un
 iversität Flensburg<br><br>Moderation: <b>Stine Klapper</b>\, FES Nord<br
 ><br>Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme und Ihre Fragen in der offenen Disk
 ussion. <br><br>Diese Veranstaltung ist durch die Landeszentrale für poli
 tische Bildung der Freien und Hansestadt Hamburg gefördert.
ORGANIZER;CN=Stine Klapper:mailto:stine.klapper@fes.de
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