BEGIN:VCALENDAR
VERSION:2.0
PRODID:fes.de
BEGIN:VTIMEZONE
TZID:Europe/Berlin
X-LIC-LOCATION:Europe/Berlin
BEGIN:DAYLIGHT
TZNAME:CEST
TZOFFSETFROM:+0100
TZOFFSETTO:+0200
DTSTART:19700329T020000
RRULE:FREQ=YEARLY;INTERVAL=1;BYMONTH=3;BYDAY=-1SU
END:DAYLIGHT
BEGIN:STANDARD
TZNAME:CET
TZOFFSETFROM:+0200
TZOFFSETTO:+0100
DTSTART:19701025T030000
RRULE:FREQ=YEARLY;INTERVAL=1;BYMONTH=10;BYDAY=-1SU
END:STANDARD
END:VTIMEZONE
BEGIN:VEVENT
UID:259207@fes.de
DTSTART;TZID=Europe/Berlin:20221017T190000
SEQUENCE:0
TRANSP:OPAQUE
DTEND;TZID=Europe/Berlin:20221017T203000
LOCATION:Doblerstraße 25 72074 Tübingen
SUMMARY:Laizismus - die Trennung von Staat und Religion in Frankreich und D
 eutschland
CLASS:PUBLIC
DESCRIPTION:Unter dem Begriff des Laizismus versteht man das Prinzip der Tr
 ennung von Staat und Religion\, das in vielen demokratischen Verfassungen 
 verankert ist. Aufgrund der unterschiedlichen historischen Entwicklung wir
 d in Staaten wie Frankreich diese Trennung sehr strikt vollzogen\, währen
 d man in Deutschland eher von einer „hinkenden Trennung“ spricht\, wei
 l der Staat in vielfacher Weise mit den Religionsgemeinschaften kooperiert
 . <br><br>Mit dem zunehmenden Mitgliederschwund in den christlichen Kirche
 n und dem verstärkten Aufkommen nicht-christlicher Religionsgemeinschafte
 n sorgt die grundsätzliche Frage nach der Ausgestaltung des Verhältnisse
 s zwischen dem Staat\, der Gesellschaft und den Religionen für oft hitzig
 e Diskussionen. Zu nennen wären hier etwa die Debatten um die sogenannten
  Burka- und Kopftuchverbote.<br><br>Mit Blick auf die Länder Frankreich u
 nd Deutschland sollen die unterschiedlichen Standpunkte in der Frage nach 
 dem Grad der Trennung zwischen Staat und Religion in den Blick genommen un
 d debattiert werden.<br><br><u>Begrüßung:</u><br>Ariane Batou-To Van\, L
 eiterin des Deutsch-Französischen Kulturinstituts Tübingen<br>Oliver Sch
 ael\, Fritz-Erler-Forum Baden-Württemberg der Friedrich-Ebert-Stiftung<br
 ><br><u>Podiumsdiskussion:</u><br>mit <b>Christophe Bertossi</b>. Er ist F
 orscher am Institut Convergences Migrations (CNRS) in Paris. Zwischen 2003
  und 2021 war er Forschungsleiter (Dr. Habil.) und Direktor des Zentrums f
 ür Migration und Staatsbürgerschaft am Französischen Institut für Inte
 rnationale Beziehungen (Ifri) in Paris.<br> <br><b>Prof. Dr. Dieter Rössn
 er</b> ist ehemaliger Rechtsprofessor der Universität Marburg und engagie
 rt sich heute in der Giordano-Bruno-Stiftung\, die sich für eine stärker
 e Trennung von Staat und Kirche in Deutschland einsetzt.<br> <br><b>Dr. St
 ephan Schlensog</b>\, Theologe und Religionswissenschaftler\, Generalsekre
 tär der Tübinger Stiftung Weltethos. Diese 1995 vom Schweizer Theologen 
 Hans Küng gegründete international tätige Stiftung widmet sich dem inte
 rkulturellen und interreligiösen Dialog und der Wertebildung in unterschi
 edlichsten Bereichen der Gesellschaft.<br> <br>Moderation: <b>Stefanie Sch
 neider</b>\, Landessenderdirektorin des SWR Baden-Württemberg.<br> <br>De
 r Eintritt ist frei.<br><br>Die Veranstaltung findet in Kooperation mit de
 m Deutsch-Französischen Kulturinstitut Tübingen und dem Institut für Po
 litikwissenschaft der Universität Tübingen statt.<br><br>Foto: \"La Rép
 ublique\" auf dem Place de la République in Paris\, CC BY-SA 3.0
ORGANIZER;CN=Oliver Schael:mailto:oliver.schael@fes.de
DTSTAMP:20260528T173924Z
END:VEVENT
END:VCALENDAR