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LOCATION:N1 1 Ratssaal Stadthaus 68161 Mannheim
SUMMARY:Brücken bauen für die Demokratie - wie kann gesellschaftliche Vie
 lfalt stärker in der Kommunalpolitik abgebildet werden?
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DESCRIPTION:In Deutschland leben ca. 21 Millionen Menschen mit ausländisch
 en Wurzeln\, davon haben ca. 11 Millionen einen deutschen Pass. Wenige Woc
 hen vor der Bundestagswahl ergab eine Studie des Deutschen Instituts der W
 irtschaft\, dass nur rund 30 Prozent dieser Bürger_innen eine parteipolit
 ische Präferenz haben. Dabei sind Menschen mit Einwanderungsbiographie 
 – insbesondere aus der zweiten oder dritten Generation – nicht weniger
  interessiert sich politisch zu engagieren als Menschen ohne. <br><br>Ein 
 Grund für die Kluft zwischen Beteiligungsbereitschaft und tatsächlicher 
 Beteiligung ist\, dass Parteien in Deutschland nach wie vor sehr homogen s
 ind und häufig Politik für nichtmigrantische Gruppen machen. Menschen mi
 t Migrationshintergrund fühlen sich daher in wesentlich geringerem Maße 
 politisch angesprochen und beheimatet und gehen darum auch seltener wähle
 n als Menschen ohne Migrationshintergrund. Die Parteien lassen somit viel 
 Potential ungenutzt und vergrößern zudem die bereits bestehende Repräse
 ntations- und Teilhabelücke dieser Bevölkerungsgruppe. Dadurch bröckelt
  die Brücke für ein demokratisches und solidarisches Miteinander zunehme
 nd – vor allem da sich gleichzeitig rechtsgerichtete Politik in den Parl
 amenten festsetzt\, die gegen migrantische Bevölkerungsgruppen und deren 
 Interessen gerichtet ist.<br><br>Die o. g. Entwicklung ist nicht nur auf B
 undes- und Landesebene feststellbar\, sondern auch auf kommunaler Ebene. G
 emessen an ihrem Anteil an der Bevölkerung sind Menschen mit ausländisch
 en Wurzeln nur in geringem Maße in der Kommunalpolitik vertreten.<br><br>
 Den Parteien\, als Ort der politischen Willensbildung\, fällt hier eine z
 entrale Rolle zu. Was können sie tun\, um den Problemen entgegenzuwirken?
  Bedarf es einer Quote? Müsste es Quereinsteigerprogramme geben?<br>Diese
  und weitere Fragen möchten wir mit Politiker_innen und Experten_innen er
 örtern und versuchen\, Lösungsansätze zu finden.
ORGANIZER;CN=Florian Koch:mailto:Tim.Maier@fes.de
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