BEGIN:VCALENDAR
VERSION:2.0
PRODID:fes.de
BEGIN:VTIMEZONE
TZID:Europe/Berlin
X-LIC-LOCATION:Europe/Berlin
BEGIN:DAYLIGHT
TZNAME:CEST
TZOFFSETFROM:+0100
TZOFFSETTO:+0200
DTSTART:19700329T020000
RRULE:FREQ=YEARLY;INTERVAL=1;BYMONTH=3;BYDAY=-1SU
END:DAYLIGHT
BEGIN:STANDARD
TZNAME:CET
TZOFFSETFROM:+0200
TZOFFSETTO:+0100
DTSTART:19701025T030000
RRULE:FREQ=YEARLY;INTERVAL=1;BYMONTH=10;BYDAY=-1SU
END:STANDARD
END:VTIMEZONE
BEGIN:VEVENT
UID:212778@fes.de
DTSTART;TZID=Europe/Berlin:20170511T183000
SEQUENCE:0
TRANSP:OPAQUE
DTEND;TZID=Europe/Berlin:20170511T210000
LOCATION:Burgstraße 2 27356 Rotenburg/Wümme
SUMMARY:Gute Arbeit - Gute Pflege: Die Zukunft der Pflege im ländlichen Ra
 um
CLASS:PUBLIC
DESCRIPTION:Der demografische Wandel\, knapper werdende finanzielle Mittel 
 und eine Verringerung der Fachkräftedichte gefährden zunehmend die Siche
 rstellung einer bedarfsgerechten Pflegeversorgung. Hinzu kommt\, dass imme
 r mehr Menschen Angst haben vor Armut im Alter. Vor allem strukturschwache
  ländliche Räume sind von einer Unterversorgung im Pflegebereich bedroht
 . Die großen Herausforderungen in der Pflege können aber nur direkt vor 
 Ort bewältigt werden. Ein erfolgreiches menschenorientiertes Pflegemanage
 ment verlangt nach Präsenz vor Ort\, lokaler Vernetzung und  damit einh
 ergehend  tiefem Wissen über die lokalen<br>Strukturen.<br>Um einen ste
 igenden Bedarf an pflegerischer Versorgung auch in Zukunft decken zu könn
 en\, muss zudem dem Fachkräftemangel<br>entgegengewirkt werden. Bessere A
 rbeitsbedingungen\, gute Aus- und Weiterbildung und vor allem eine finanzi
 elle Aufwertung<br>dieser Berufe sind Gelingensfaktoren dafür. Auch oft u
 nübersichtliche Qualifikationswege im Pflegesektor sind hinderlich für e
 ine<br>gute Entwicklung der Arbeit in der Pflege.<br>Arbeitnehmer_innen in
  der Pflege haben zudem mit Schichtarbeit\, hohen physischen und psychisch
 en Belastungen\, sowie Zeitdruck und Stress zu kämpfen. Gleichzeitig erha
 lten sie oft nur eine zu geringe Wertschätzung ihrer Arbeit und einen Ver
 dienst am unteren Rand des Spektrums. Auch privat führt die Pflege von An
 gehörigen für diejenigen\, die sie leisten (häufig Frauen)\, oft in ein
 e spätere Armut und eine vorzeitige eigene Pflegebedürftigkeit. Pflegear
 beit\, sei sie privat\, ehrenamtlich oder professionell geleistet\, bedarf
  insgesamt einer gesellschaftlichen Aufwertung\, die sich in konkreten Reg
 elungen zur Vereinbarkeit von Pflege und Erwerbstätigkeit für Männer un
 d Frauen\, einer besseren Ausbildung und einer generellen Aufwertung von P
 flegeberufen widerspiegelt.<br>Wie kann eine bedarfsgerechte Pflegeinfrast
 rukturplanung für die Zukunft aussehen? Wie können die Arbeitsbedingunge
 n für<br>Arbeitnehmer_innen im Pflegesektor konkret verbessert werden? Un
 d wie kann eine bessere Koordination zwischen den verschiedenen Entscheidu
 ngs- und Leistungsträger_innen gewährleistet werden? Diese und viele wei
 tere Fragen wollen wir gemeinsam mit Ihnen und unseren Gästen auf dem Pod
 ium diskutieren. Dazu laden wir Sie herzlich ein!
ORGANIZER;CN=Franziska Schröter:mailto:niedersachsen@fes.de
DTSTAMP:20260405T120954Z
END:VEVENT
END:VCALENDAR