Donnerstag, 10.09.20 16:45 bis Freitag, 11.09.20 16:30 - +++ONLINE+++

Online Tagung: Equal Care - Geschlecht. Verantwortung. Sorge.


Terminexport im ICS-Format

Die Tagung "Equal Care - Geschlecht. Verantwortung. Sorge" verfolgt einen multiperspektivischen und interdisziplinären Ansatz. Neben einer aktuellen wissenschaftlichen Bestandsaufnahme der Care-Situation führt sie Akteur*innen aus verschiedenen wissenschaftlichen, gesellschaftlichen und politischen Bereichen zu einem Dialog zusammen.

Bild: Online-Tagung

Equal Care - Geschlecht. Verantwortung. Sorge.

Kooperationsveranstaltung Friedrich-Ebert-Stiftung, Marie Jahoda Center for International Gender Studies, Ver.di NRW Frauen - und Gleichstellungspolitik
Donnerstag, 10.09.2020 16.45 - 18.00 Uhr und Freitag, 11.09.2020 | 9.30 - 16.00 Uhr

 

Begrüßung und Einführung in das Thema:

Prof. Dr. Katja Sabisch  -  Marie Jahoda Center for International Gender Studies, Ruhr-Universität Bochum

 

 

Referentinnen:

Prof. Dr. Ute Klammer
"Elternzeitreformen, Grundrente und Corona-Applaus: Zum Gender Care Gap und den Versuchen, ihn gesellschaftlich zu adressieren"

Prof. Dr. Helma Lutz
"Pflegearbeit im Sperrmodus. Care-Migration in Zeiten von Covid 19"

Prof. Dr. Sylka Scholz
"Caring Masculinities. Der mögliche Beitrag von Männern zum Wandel privater Fürsorgearrangements"

Prof. Dr. Isolde Karle
"Gendergesichtspunkte in der Sorge für die Seele"


Podiumsdiskussion mit: 

Ute Klammer, Angelika Weigt-Blätgen, Daniela Behrens, Sylvia Bühler

Moderation: Andrea Blome

 

Schon der Zweite Gleichstellungsbericht der Bundesregierung hebt hervor: Frauen verwenden durchschnittlich 52,4 Prozent mehr Zeit für nicht-entlohnte Care-Arbeit als Männer. Auch in Zeiten der zunehmend weiblichen Erwerbsbeteiligung ist Care-Arbeit eine weibliche Domäne. Ein ähnliches Bild zeichnet sich in den professionalisierten und informell ausgeübten Care-Beschäftigungen ab, die überwiegend von Frauen ausgeübt werden.
Sie alle vereint eine mangelnde gesamtgesellschaftliche Anerkennung, prekäre Beschäftigungsverhältnisse und familiäre Mehrfachbelastungen. Seit Beginn der Corona-Krise hat sich diese Situation noch einmal verschärft und deutlich gemacht, welche strategische (System-)Relevanz Care-Tätigkeiten für eine Gesellschaft haben.

Die Tagung "Equal Care - Geschlecht. Verantwortung. Sorge" verfolgt einen multiperspektivischen und interdisziplinären Ansatz. Neben einer aktuellen wissenschaftlichen Bestandsaufnahme der Care-Situation führt sie Akteur*innen aus verschiedenen wissenschaftlichen, gesellschaftlichen und politischen Bereichen zu einem Dialog zusammen.

Die Corona-Krise stellt auch nach dem Lockdown eine große Herausforderung für Familien und Einrichtungen mit Schwerpunkt im Bereich Care-Arbeit dar. Wir möchten daher über Strategien im Umgang mit der Krise sprechen und an exemplarischen Beispielen aus der Praxis Lösungsansätze für den pandemischen Alltag entwickeln. Die Praxisbeispiele kommen aus dem Bereich der sozialen Arbeit (AWO Gelsenkirchen/Ev. Frauenhilfe in Westfalen e.V.). In einem Ausschreibungsverfahren (z.B. Facebook, Webseiten, kooperierende Wissenschaftler*innen) bilden sich studentische Teams (ca. 3-5 Personen) die sich mit der jeweiligen Aufgabe beschäftigen und ihre Ergebnisse in kurzen zeitlichen Slots (ca. drei Minuten) im Rahmen der Tagung präsentieren (entweder "live" oder durch aufgenommene Videos).

 

Wir freuen uns auf die Diskussion mit Ihnen!
Bitte melden Sie sich bis zum 06.September 2020 an unter https://public.ruhr-uni-bochum.de/anmeldung-equalcare

Die Teilnehmenden benötigen ein internetfähiges Gerät mit Kamera und Mikrofon. Zugangsdaten zur Teilnahme an dem zoom-Meeting werden den Angemeldeten am 09. September 2020 per Mail geschickt.

Die Friedrich-Ebert-Stiftung (FES) nutzt für ihre Onlineangebote die leistungsfähige Software der US-Firma www.zoom.us. Die technische Infrastruktur von Zoom ist auf US-Servern hinterlegt. Die FES selbst legt im Zoom-System keine Daten von Web-Seminarteilnehmenden an. Das Anmeldemanagement erfolgt ausschließlich über die FES-eigene Datenbank. Für weitere Informationen siehe: zoom.us/de-de/privacy.html

Arbeitseinheit: Landesbüro NRW



Termin

Donnerstag, 10.09.20 bis Freitag, 11.09.20
16:30 Uhr (erster Tag) bis 16:45 Uhr (letzter Tag)

Teilnahmepauschale
keine

Veranstaltungsort

+++ ONLINE +++



Ansprechpartner_in

Jeanette Rußbült

Kontaktanschrift
Friedrich-Ebert-Stiftung
Landesbüro NRW
Godesberger Allee 149
53175 Bonn
Tel. 0228-883-7202, Fax 0228-883-9208



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