Montag, 28.09.20 14:00 bis Mittwoch, 30.09.20 17:00 - Bonn

NEU: Umwelt- und Landschaftsjournalismus


Terminexport im ICS-Format

Bild: Field von Thomas Richter lizenziert unter Unsplash License

Der Umwelt- und Klimajournalismus nach dem Greta-Effekt wird wieder lokaler, da die Folgen der Erwärmung immer stärker vor Ort sichtbar werden und so Themen und Geschichten schaffen, die Journalist_innen neu erzählen können. Welche Sprache und Erzählformen hierfür nützlich sind, ist ebenso Thema des praktisch ausgerichteten Seminars wie die ethischen Grundlagen, in denen Umweltjournalismus heute stattfindet. Daher beginnt der Workshop mit einem Überblick zum Grundwert der Nachhaltigkeit, der für Kommunikationsberufe in Zeiten von Anthropozän und planetaren Grenzen einen neuen Rahmen aufspannt. Anschließend analysiert die Gruppe gemeinsam die Daseinsdimension des Klimawandels und unterscheidet sie als Berichterstattungskontext von Einzelthemen. Darauf aufbauend wird die lokale Umwelt und ihre Veränderung in Deutschland in den Blick genommen - mit der Perspektive, wie man aus Naturverlust, Artenschwund und Dürre neue Geschichten finden und entwickeln kann.

Methoden

  • Umweltjournalistische Sprachübungen, Synonymtraining und Storytelling-Ansätze wie Heldensuche und Narrativ-Debatten
  • Simulation einer Redaktionskonferenz, so dass Journalist_innen in die Lage versetzt werden, neue Bezüge, Themen und eigene Geschichten aus dem lokalen Umfeld heraus zu entwickeln und diese mit dem Kontext des Klimawandels zu verbinden
  • Impulsreferate, Gruppenarbeit, Sprachübungen, Diskussionen, Fragerunden und Partner_innenphasen

Kompetenzgewinn

Sie erhalten ökologisches Wissen, lernen neue Denk- und Recherchewege kennen und werden befähigt, das Geschichtenerzählen im Klimakontext neu anzugehen.

Seminarleitung

Prof. Dr. Torsten Schäfer, Professor für Textproduktion, Dozent für Journalismus an der Hochschule Darmstadt

Arbeitseinheit: Journalisten Akademie | Politikberichterstattung

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