Bild: Zeit für Gerechtigkeit 2017 von FES 

Ungleichheit hat ausgespielt!

Die acht reichsten Menschen der Welt besitzen laut Oxfam genauso viel wie die ärmere Hälfte der Menschheit, also 3,6 Milliarden Menschen. Auch andere Statistiken belegen, dass sich die Schere zwischen Arm und Reich immer weiter öffnet. Dabei bringt die zunehmende Ungleichheit dramatische Folgen mit sich: Sie gefährdet die politische Stabilität von Staaten, erschwert die Armutsbekämpfung und macht die Weltwirtschaft krisenanfälliger. Viele Menschen verlieren das Vertrauen in die Politik und fühlen sich von ihr im Stich gelassen. Ungleichheit verfestigt zudem gesellschaftliche Macht- und Chancenverhältnisse und könnte langfristig zur Büchse der Pandora werden.

Für den Aufwind rechts-konservativer und populistischer Strömungen sind die Entwicklungen der vergangenen Dekaden eine Erklärung: Eine Ökonomie, die besonders dem oberen ein Prozent der Menschheit nützt, macht auch den Unmut und die politische Entfremdung unter den restlichen 99 Prozent verständlicher.

Aber wie lässt sich die Schere wieder schließen? Die bisherigen Rezepte – Strukturreformen, mehr Wachstum und verstärkte Armutsbekämpfung – wirken nicht wie gewünscht. Ungleichheit ist  kein Wachstumsmotor, sondern vielmehr ein Hemmnis für die ökonomische Entwicklung. Anders gesagt: Gleichere Gesellschaften wachsen schneller und besser. Und sie haben weitere Vorteile: weniger Kriminalität, bessere Gesundheit, weniger Armut. Was es mit der globalen Ungleichheit auf sich hat und wie wir diesen Trend langfristig und sozial gerecht stoppen können, haben wir mit internationalen Expert_innen, Politiker_innen, Gewerkschafter_innen, Aktivist_innen und Besucher_innen im Rahmen unserer diesjährigen Themenwoche „Zeit für Gerechtigkeit“ vielseitig, lebendig und offen diskutiert.

Der Podcast von Andrea Protscher wirft Schlaglichter auf Veranstaltungen und Debatten:

Gerechtigkeits­woche

Koordination
Dr. Cäcilie Schildberg

Kontakt & Anmeldung
Sergio Rakotozafy
gerechtigkeitswoche(at)fes.de

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Programm der Gerechtigkeitswoche 2017

17:30 - 19:30
Konferenzsaal 1, Haus 1 der FES

Ungleiche Welten – und warum wir hinsehen müssen
Auftaktveranstaltung

Warum besitzen manche Menschen viel mehr als sie brauchen und andere zu wenig? Ungleichheit herrscht nicht nur bei Vermögen oder Einkommen, sie betrifft auch andere Bereiche: den Zugang zu Bildung, die politische und soziale Teilhabe und international das Verhältnis zwischen den Staaten. Doch wie viel Differenz sind Gesellschaften bereit zu tragen? Warum nimmt sie weltweit zu? Und was können wir tun, um Ungerechtigkeit aufgrund von Ungleichheit zwischen Menschen und Gesellschaften zu reduzieren?

Bei der Auftaktveranstaltung der FES Gerechtigkeitswoche 2017 geben internationale Expert_innen einen Überblick über die Entwicklung und Ursachen von Ungleichheit – insbesondere bei Einkommen und Vermögen. Zugleich diskutieren sie, wie  den schädlichen Folgen politisch begegnet werden kann.

Nach einer Einführung von Sanjay G. Reddy, New School for Social Research, spricht Moderator Wolf-Christian Ulrich, ZDF, mit Gesine Schwan, Politikwissenschaftlerin und Mitglied der SPD, Marion Lieser, Oxfam, Gemma Adaba, Beraterin für internationale Entwicklung, Dereje Alemayehu, Vorsitzender der Global Alliance for Tax Justice, Roberto Bissio, Social Watch Uruguay und Gianluca Grimalda, Institut für Weltwirtschaft.

Veranstaltungssprachen: Deutsch und Englisch mit Dolmetschung

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19:30
Foyer in Haus 1 der FES

The Heavens: Annual Report
Ausstellungseröffnung

Steueroasen sind die Gerechtigkeitswüsten der globalisierten Wirtschaft. In Diskussionen über Steuervermeidung und Kapitalflucht bleiben diese Orte abstrakt, unverständlich, exotisch. Die Bilder der italienischen Fotografen Paolo Woods und Gabriele Galimberti machen die weltweiten Offshore-Geschäfte von Unternehmen wie Apple, Starbucks oder Coca-Cola konkret, spüren Briefkastenfirmen nach und geben Protagonist_innen ein Gesicht. Ihre Ausstellung ist ein Ergebnis jahrelanger Recherchen, die sie von Delaware nach Jersey, von Singapur nach Panama und durch Luxemburg und die Niederlanden führte.

www.theheavensllc.com

19:30 - 21:00
Konferenzsaal 2, Haus 2 der FES

Ein Elefant erklärt die Welt: Ungleiche Einkommensverteilung
Podiumsdiskussion

Asien ist Gewinner - der Westen Verlierer? Diesen Eindruck erweckt die Grafik des Weltbank-Ökonomen Branko Milanović, die durch ihre Ähnlichkeit mit einem Elefanten berühmt wurde und die globale Entwicklung der Einkommen abbildet. Sie symbolisiert die wirtschaftliche Stagnation der Mittelschicht in den westlichen Industriestaaten und den Aufstieg derselben in Asien, insbesondere in China. Gemessen am Einkommenswachstum der vergangenen Jahre sind die asiatischen Mittelschichten die Gewinner der Globalisierung. Auch die Einkommen der Reichsten der Welt sind stark angewachsen. Verlierer sind laut Milanović vor allem die Mittelschichten der westlichen Industrieländer und die Ärmsten der Welt. Wie erklärt sich diese ungleiche Entwicklung? Warum stagnieren die Einkommen vieler Menschen während Reiche immer reicher werden? Wie reagiert die westliche Mittelschicht? Was tut China, um der wachsenden nationalen Einkommensungleichheit entgegenzuwirken?

Gerhard Schröder, Korrespondent im Hauptstadtstudio des Deutschlandradios, diskutiert darüber mit Zhang Haibing, Direktorin des Institute for World Economy Studies, Shanghai Institutes for International Studies (SIIS), Dagmar Schmidt, Mitglied der SPD-Bundestagsfraktion, Stephan Klasen, Professor für Volkswirtschaftslehre, Universität Göttingen, Stefan Pantekoek, Büroleiter FES Shangai und Mark Schieritz, wirtschaftspolitischer Korrespondent Hauptstadtbüro, DIE ZEIT.

Veranstaltungssprachen: Deutsch und Chinesisch mit Dolmetschung

zur Anmeldung

09:00 - 18:00
Foyer in Haus 1 der FES (12:00-14:00 Uhr geschlossen)

The Heavens: Annual Report
Ausstellung
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17:30 - 19:30
6. Etage, Haus 2 der FES

Unternehmen machen Schule – Ist das die Zukunft der Bildung in Afrika?
Podiumsdiskussion

Mit Privatschulen verbinden viele elitäre Lerneinrichtungen für Kinder reicher Eltern. Woran kaum jemand denkt: Slums in Subsahara-Afrika. Dabei boomen dort sogenannte „low cost private schools“. In Ostafrika betreibt eine internationale Unternehmenskette 400 Schulen für Arme, monatliche Gebühr pro Kind: sechs US-Dollar. Liberia will sein desolates Grund- und Vorschulsystem bis zum Jahr 2020 komplett privatisieren. Auch die Weltbank unterstützt diese Entwicklungen. In Uganda trifft das „Geschäftsmodell Schule“ dagegen zunehmend auf Skepsis der Regierung, vielerorts laufen Lehrergewerkschaften Sturm gegen die Entwicklungen.

Welche Auswirkungen haben „low cost private schools“ auf Bildungschancen, Wissensvermittlung und demokratische Gesellschaften in Afrika? Wie sollen sich Regierungen und Akteure der Entwicklungszusammenarbeit dazu verhalten? Und wie kann das Menschenrecht auf Bildung umgesetzt werden?

Darüber diskutieren mit Utz Dräger, Journalist: mit Wilson Sossion, Kenianische Lehrergewerkschaft KNUT, Annette Scheunpflug, Universität Bamberg, Angelo Gavrielatos, Education International und anderen.

Veranstaltungssprachen: Deutsch und Englisch mit Dolmetschung

zur Anmeldung

19:00 - 20:30
Ibero-Amerikanisches Institut (IAI)

Ungleichheit – Gefahr für Stabilität und Sicherheit in Lateinamerika
Podiumsdiskussion

In Lateinamerika klafft die Schere zwischen Arm und Reich besonders weit auseinander. Die Folge dieser sozialen Ungleichheit: In vielen Ländern ist der Zustand der öffentlichen Sicherheit problematisch, tiefes Misstrauen spaltet die Gesellschaften. Polizei und Justiz sind oft unzureichend aufgestellt und können nicht  angemessen auf die Herausforderungen reagieren. Doch sind eine „Politik der harten Hand“ und bessere Kapazitäten der Sicherheitsorgane der richtige Ansatz, um Gewalt und Unsicherheit zu reduzieren? Welche progressiven Konzepte für die Verbesserung öffentlicher Sicherheit gibt es in Lateinamerika? Welche praktischen Erfahrungen gibt es und was lässt sich daraus lernen?

Sabine Kurtenbach, GIGA Hamburg, diskutiert über diese Fragen mit Markus-Michael Müller, Lateinamerika-Institut FU Berlin, Denisse Legrand, Koordinatorin eines Projekts für Jugendliche im Strafvollzug in Uruguay und Frank Zimmermann, innenpolitischer Sprecher der SPD-Fraktion in Berlin.

Veranstaltungssprachen: Deutsch und Spanisch mit Dolmetschung

zur Anmeldung

19:00 - 20:30
Staatsbibliothek zu Berlin - Otto-Braun-Saal

Ein anderes Amerika – ein anderes Europa. Ein transatlantischer Dialog über die nachhaltige Entwicklung von zwei Kontinenten
Vortrag mit anschließender Podiumsdiskussion

Zahlreiche Menschen in Europa und Nordamerika zweifeln an der Entwicklung ihrer Länder. Viele wenden sich Populisten zu, andere aber bekennen sich lebendig zu Demokratie und Weltoffenheit. Was läuft schief mit den bisherigen Modellen von Globalisierung und Entwicklung? Warum fühlen sich auch in reicheren Ländern so viele Menschen zurückgelassen und nicht wahrgenommen? Wie kann breitenwirksames Wachstum in allen Ländern mit der Beachtung der natürlichen Grenzen unseres Planeten verbunden werden? Die im September 2015 von den Staats- und Regierungschefs der Welt bei den Vereinten Nationen beschlossene Agenda 2030 für nachhaltige Entwicklung ist eine in die Zukunft gerichtete Antwort auf die Krise der Globalisierung. Auch die Gruppe der zwanzig wichtigsten Industrie- und Schwellenländer (G20) hat sich verpflichtet, die Agenda 2030 jeweils zuhause und international umzusetzen. Noch wissen wir nicht, was der G20-Gipfel in Hamburg hierfür bringt. Klar aber ist: Ein Kurswechsel in Europa und Amerika ist nötig. Jeffrey Sachs hat hierfür in seinem jüngsten Buch "Building the new American Economy" konkrete Wege aufgezeigt. Gesine Schwan sieht die EU in einer Solidaritätskrise und wirbt für einen europäischen Neuanfang. SDSN Germany und die Friedrich-Ebert-Stiftung laden Sie herzlich ein, sich an der Diskussion zu beteiligen.

Darüber diskutieren Ali Aslan, Journalist mit Jeffrey Sachs, Director, Center for Sustainable Development, The Earth Institute, Columbia University, New York und  Gesine Schwan, Politikwissenschaftlerin und Mitglied der SPD.

Veranstaltungssprachen: Deutsch und Englisch mit Dolmetschung
Achtung: Der Veranstaltungsort ist nicht barrierefrei. Es stehen zwei Rollstuhlplätze
zur Verfügung. Bei Bedarf bitten wir um rechtzeitige Anmeldung.

zur Anmeldung

09:00 - 18:00
Foyer in Haus 1 der FES (12:00-14:00 Uhr geschlossen)

The Heavens: Annual Report
Ausstellung
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10:00 - 11:30
6. Etage, Haus 2 der FES

Freiheit und Gerechtigkeit – Vorbild Schweden
Buchvorstellung & Diskussion

Geht es um soziale Gerechtigkeit, schaut die Welt nach Schweden. Zwar steigt auch dort die Ungleichheit, dennoch verfügt das Land über ein einzigartiges Wohlfahrtsstaatsmodell. Grundlage dafür sei ein kulturelles Kollektiv, so die Annahme. Die Historiker Henrik Berggren und Lars Trägårdh widerlegen diese These in ihrem Buch „Ist der Schwede ein Mensch?“. Darin zeigen sie die Entwicklung eines auf Individualismus, Freiheit und Unabhängigkeit basierenden Systems auf und erörtern dessen Folgen für Gesellschaft und Politik. Fazit: Gerechtigkeit ist nicht nur durch Kollektivismus zu erreichen, sondern genauso gut durch „Staatsindividualismus“. Dabei garantiert der Staat dem Individuum eine Existenz unabhängig von Familie, Status oder Herkunft aufbauend auf dem Grundsatz der Gleichheit zwischen den Individuen.

Die beiden Autoren diskutieren mit der Autorin und Journalistin Julia Friedrichs, was Deutschland von Schweden lernen kann und welche Aspekte unseres Sozialstaates für mehr Gleichheit sorgen. Dabei geht es um Individualismus, Familie und Staat und wie sich strukturelle Ungleichheit verhindern lässt. Die Diskussion wird moderiert von Dr. Christian Krell, Leiter des Büros der Friedrich-Ebert-Stiftung für die nordischen Länder mit Sitz in Stockholm.

Veranstaltungssprachen: Deutsch und Schwedisch mit Dolmetschung

zur Anmeldung

17:00 - 18:30
6. Etage, Haus 2 der FES

Ungleichheit im Fokus – Möglichkeiten und Grenzen der Finanzpolitik

Einkommens- und Vermögensungleichheit verschärfen nicht nur gesellschaftliche und individuelle Probleme, sondern hemmen auch das Wachstum – das zeigten zuletzt auch empirische Studien von IWF und OECD. Der globale Anstieg der Einkommensungleichheit wird als eine wesentliche Ursache der globalen Finanz- und Wirtschaftskrise betrachtet. Eine gleichmäßigere Verteilung ist also nicht nur aus Gründen des sozialen Ausgleichs sinnvoll, sie würde auch das Wirtschaftswachstum fördern.

Wie lässt sich der Ungleichheit begegnen? Ist die Steuerpolitik dafür das richtige Instrument oder handelt es sich um eine Querschnittsaufgabe für alle Politikbereiche? Was sind Instrumente einer gerechteren Steuer- und Abgabenpolitik?

Petra Pinzler, Die ZEIT, diskutiert darüber mit Achim Truger, Hochschule für Wirtschaft und Recht Berlin, Markus Henn, weed, Lothar Binding, Mitglied der SPD-Bundestagsfraktion und Dierk Hirschel, ver.di.

Veranstaltungssprache: Deutsch

zur Anmeldung

17:30 - 19:45
Konferenzsaal 2, Haus 2 der FES

Abgehängte Regionen - Wie die Wirtschaftspolitik die Ungleichheit im Maghreb verschärft
Diskussion & Film

Auch die Maghrebstaaten Algerien, Marokko und Tunesien prägen steigende soziale Ungleichheiten. Während die Lebensstandards in Küstennähe, Hauptstädten und Wirtschaftszentren relativ hoch sind, entwickeln sich im Süden und im Landesinneren gelegene Gebiete kaum. Dort mangelt es an Arbeit, Bildung, Gesundheitsversorgung, Kultur und Sicherheit. Dabei spielen diese Regionen für die Gewinnung von Rohstoffen – Erdgas, Erdöl, Phosphat – und die exportorientierte Landwirtschaft eine große Rolle. Doch die Profite wandern in die wirtschaftlichen und politischen Zentren oder außer Landes. Die Folge: Migration, soziale Unruhen und zunehmender Extremismus.

Wie wirken exportorientierte Entwicklungsmodelle auf die Region? Lässt sich deren Marginalisierung beheben und welche Verantwortung tragen europäische Länder und die EU? Darüber diskutieren Wissenschaftler_innen und Aktivisten_innen aus den Maghrebstaaten, darunter Abdelaziz Adidi, Ala Marzouki, Mounir Hassine und Hamza Hamouchene, mit Ilhem Brini, wissenschaftliche Mitarbeiterin der FES Tunis.

Anschließend läuft der Film „Gabes Labess“ des franko-tunesischen Wissenschaftlers und Filmemachers Habib Ayeb. Er verdeutlicht am Beispiel der tunesischen Oasenregion Gabes, welche Folgen die Wirtschaftspolitik für Mensch, Natur und traditionelle Wirtschaftssysteme hat.

Veranstaltungssprachen: Deutsch und Französisch mit Dolmetschung
Der Film "Gabes Labess" wird ab 19:00 Uhr in OmU gezeigt.

zur Anmeldung

09:00 - 12:00
Foyer in Haus 1 der FES

The Heavens: Annual Report
Ausstellung
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17:00 - 20:00
Hackesche Höfe Kino

„Als Paul über das Meer kam – Tagebuch einer Begegnung“
Film und Diskussion

Der Zugang zu Mobilität ist extrem ungleich verteilt. Menschen mit Geld und der richtigen Staatsangehörigkeit steht die Tür zur Welt weit offen: Der deutsche Pass ist die visafreie Eintrittskarte für 177 Länder, der kamerunische nur für halb so viele, von denen die meisten eine ähnlich schlechte Lebensperspektive bieten. Das Menschenrecht auf Freizügigkeit beinhaltet zwar das Recht, einen Staat zu verlassen – aber nicht das Recht, in einen Staat einzureisen. Strikte Einreiseregelungen sind unsichtbare Mauern.

Jakob Preuss’ Dokumentarfilm zeigt, wie schwer es ist, sich ohne privilegierten Reisepass zu bewegen. „Als Paul über das Meer kam – Tagebuch einer Begegnung“ erzählt die Geschichte eines Kameruners, der nach Europa reist. Von Westafrika führt ihn sein teilweise lebensgefährlicher Weg in die Wälder Marokkos, nach Spanien, Frankreich und schließlich Berlin. Der Regisseur begleitete Paul zwei Jahre auf seiner Reise, dabei entwickelte sich eine komplizierte Freundschaft.

Nach dem Film sprechen Felix Braunsdorf, FES,  Jakob Preuss, Regisseur,  Paul Nkamani, Protagonist sowie Meike Riebau, Save the Children über Ungleichheit, Mobilität und Migration.

Film: Französisch mit deutschen Untertiteln; Diskussion: Deutsch

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