Forum Politik und Gesellschaft

01.03.2017

Ein Frauentag ist nicht genug!

Am 8. März ist Frauentag. Bei uns ist im März „Frauenmonat“

 

  • Bild: 170210 FES Frauenmonat Banner von Andrea Schmidt, Typografie/im/Kontext 

Natürlich ist bei uns jeden Monat Frauenmonat. Denn: Frauen- und Geschlechterpolitik, aber auch Familienpolitik sind Schwerpunkte der Arbeit des Forum Politik und Gesellschaft. Nur im März eben ganz besonders.

Der 8. März ist Weltfrauentag. Zu keinem anderen Datum gibt es mehr Veranstaltungen, mehr öffentliche Aufmerksamkeit für "Frauenthemen". Wir sehen es als unsere Aufgabe an, diese Themen auch über das Jahr hinweg nicht aus den Augen zu verlieren. Im März aber möchten wir der Öffentlichkeit einen möglichst breiten und tiefen Einblick in unsere Arbeit zum Thema Frauen- und Geschlechterpolitik geben.

Daher haben wir Sie zu gleich drei spannenden, aber auch ganz verschiedenen Veranstaltungen eingeladen. Sie spiegeln dabei einen Teil der Vielfalt wider, ohne die Geschlechtergerechtigkeit nicht zu erreichen ist.

 

 

Am 11. März war Barcamp Frauen

Bild: Barcamp von Andrea Schmidt, Typografie/im/Kontext 
Bild: Comic Barcamp von Tine Fetz 

Am 11. März brachte das Barcamp Frauen rund 300 feministische Aktivist*innen allen Alters und unterschiedlicher Hintergründe nach Berlin.

Unter dem Motto "Aus dem Netz und auf die Straße! Kämpfer*innen unite!" sollte gemeinsam überlegt werden, wie dem Erstarken rechtspopulistischer Parteien und Strömungen in Europa zu begegnen ist.


Comic zur Veranstaltung

Im Rahmen von allen drei Veranstaltungen ist jeweils ein kleiner Comic entstanden. "Bevor es zu spät ist: Kämpfer*innen unite!" greift das zentrale Thema des Barcamps auf: Gerade in Zeiten, in denen Frauenrechte und die gesellschaftliche Vielfalt unter Druck geraten, ist es wichtig, zusammen zu stehen und gemeinsam aktiv zu werden!

 

 

Am 17. März ging es um die Zukunft der Sorgearbeit

Bild: Superfrauen von Andrea Schmidt, Typografie/im/Kontext 
Bild: Comic Superfrau von Tine Fetz 

Am 17. März ging es bei unserer Veranstaltung "Von Superfrauen und dienstbaren Geistern" um die Zukunft der Sorgearbeit. Denn: Frauen übernehmen in unserer Gesellschaft den Großteil der privaten und professionellen Sorgearbeit.

Während die private Sorgearbeit ökonomisch und gesellschaftlich weitgehend unsichtbar bleibt, ist professionelle Sorgearbeit zumeist schlecht bezahlt und findet oftmals unter widrigen Arbeitsbedingungen statt. Wie also kann die Zukunft der Sorgearbeit gestaltet und mehr Geschlechtergerechtigkeit erreicht wer

 

Comic zur Veranstaltung

"Sorgearbeit ist mehr wert!" widmet sich der (häufig unsichtbaren) Sorgearbeit, die Frauen im Lebensverlauf übernehmen. Gleichzeitig weist der Comic darauf hin, dass soziale Berufe häufig schlecht bezahlt werden - obwohl sie immens wichtig sind für die Gesellschaft: Zeit für mehr Wertschätzung!

 

Die Veranstaltung ist Teil eines FES-Themenschwerpunkts anlässlich des internationalen Frauentags, bei dem wir aus unterschiedlichen Perspektiven Schlaglichter auf die Bedeutung von Sorgearbeit werfen. Mit Beiträgen aus Asien, Südamerika, Afrika und Europa. Schauen Sie doch mal rein!

Am 21. März ging es um Alleinerziehende

Bild: Flyer front von Andrea Schmidt 
Bild: Comic Alleinerziehende von Tine Fetz 

Am 21. März haben wir den Anliegen und Interessen Alleinerziehender (und das sind nunmal zu 95 Prozent Frauen) besonderen Raum geben.

In der Veranstaltung „Aufwind für Alleinerziehende? Politische Fortschritte und was in der Familienpolitik noch zu tun bleibt“ diskutierten wir mit Politiker*innen, Expert*innen und unseren Gästen zum Thema.

 

Comic zur Veranstaltung

"Was es heißt, alleine zu erziehen.." thematisiert die Situation von Alleinerziehenden, die im Alltag vor besonders großen Herauforderungen stehen, wenn es darum geht Familie und Arbeit zu vereinbaren.

Highlights der Veranstaltung


Arbeitseinheit: Forum Politik und Gesellschaft


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