Referent_innen #Angekommen | 6. und 7. März 2017 in der FES Berlin

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Bild: von Ralph Achenbach 

Ralph Achenbach

ist Geschäftsführer für das International Rescue Committee (IRC) Deutschland. IRC ist eine internationale Hilfsorganisation mit Projekten in 40 Ländern weltweit. In Deutschland leistet IRC technische Beratung und Unterstützung für staatliche und zivilgesellschaftliche Akteure in den Bereichen Bildung, Gewaltschutz und Arbeitsmarktintegration, auch auf Grundlage von praxiserprobten Methoden aus der internationalen Flüchtlingsarbeit. Von 2005 bis 2015 leitete Herr Achenbach Integrationsprojekte für Geflüchtete in einer der größten IRC-Niederlassungen in den Vereinigten Staaten, wo er auch ein regionales Netzwerk von Akteuren der Flüchtlingsarbeit steuerte. Zuvor arbeitete Herr Achenbach mit benachteiligten Menschen im ländlichen Thailand und China. Herr Achenbach hat in London und Cambridge studiert. Er ist verheiratet und hat zwei Kinder.


Bild: von Mehmet Akin 

Mehmet Akin

Ist Koordinator der Social Policies, Gender Identity and Sexual Orientation Studies Association (SPoD), eine LGBTI-Organisation mit Sitz in Istanbul, Türkei. Er absolvierte seinen Bachelor in Kommunikation und seinen Master in Soziologie an der Galatasary Universität. Zurzeit erforscht er die Probleme von syrischen LGBTI’s in Instanbul. Nachdem er eine kurze Zeit in unabhängigen Medien gearbeitet hatte, begann er 2014 ehrenamtlich bei SPoD in verschiedenen Projekten und Kampagnen zu arbeiten.


Bild: von Dörthe Boxberg 

Ramy al-Asheq

ein Dichter, Schriftsteller und Journalist aus Syrien-Palästina. Er ist Chefredakteur der Zeitung ABWAB »Die erste arabische Zeitung in Deutschland«. Al-Asheq veröffentlichte drei Bücher auf Arabisch. Er erhielt einen Literaturpreis in Ramallah 2015 und lernte kreatives Schreiben durch die Heinrich-Böll-Stiftung 2014. Seitdem hat er mehrere Artikel in deutschen Zeitungen veröffentlicht, darunter taz, fluter und Kölner Stadtrevue. Er las seine Gedichte bei verschiedenen Anlässen und beteiligte sich bei »Tage arabischer Literatur in Zürich«, der Leipziger Buchmesse 2016 und der Ruhrbuchmesse 2016. Darüber hinaus nahm er an verschiedenen Konferenzen über Integration, Flüchtlinge und Fremdenfeindlichkeit, Literatur und Journalismus teil, die von der Heinrich-Böll-Stiftung, taz, der New York University, Humanity in Action, NECE und DOME-Botschaftern organisiert wurden.


Bild: von Bundesregierung/Denzel 

Thorben Albrecht

(*1970 in Lüneburg) ist beamteter Staatssekretär im Bundesministerium für Arbeit und Soziales, zuständig für die Zentralabteilung und die Abteilungen für Grundsatzfragen, Arbeitsmarktpolitik sowie für den Bereich Europäische Beschäftigungs- und Sozialpolitik. Zu seinen wichtigsten Gesetzgebungsprojekten zählt unter anderem das Tarifautonomiestärkungsgesetz, mit dem u. a. ein gesetzlicher Mindestlohn in Deutschland eingeführt wurde. Zudem hat er den Dialogprozess »Arbeiten 4.0« angestoßen. Thorben Albrecht ist einer von 27 Expert_innen in dem von der IG Metall gegründeten Beirat »Zukunft der Arbeit«, Mitglied im IT-Rat der Bundesregierung sowie im Steuerungskreis »Digitale Agenda«.


Bild: von Narine Ali 

Narine Ali

absolvierte 2014 ihren Bachelor in visuelle Kommunikation an der AIU Damaskus. 2016 kam sie nach Deutschland und begann als Guide bei Multaka Treffpunkt Museum zu arbeiten sowie als Assistentin im Projekt Religion und Flüchtlinge an der Humboldt-Universität zu Berlin. Darüber hinaus ist sie freischaffende Filmemacherin und nahm unter anderem an der Biennale in Venedig 2015 teil.


Bild: von Steffen Angenendt 

Dr. Steffen Angenendt,

Leiter der Forschungsgruppe Globale Fragen der Stiftung Wissenschaft und Politik (SWP), zuständig für die Themengebiete Migration und Demographie. Bis 2006 am Forschungsinstitut der Deutschen Gesellschaft für Auswärtige Politik (DGAP) für das Jahrbuch Internationale Politik zuständig, außerdem Leitung des Forschungsprojektes zu deutscher, europäischer und internationaler Migrationspolitik. Er war Mitarbeiter der Unabhängigen Kommission Zuwanderung der Bundesregierung (Süssmuth-Kommission) und des Sachverständigenrates Zuwanderung und Integration der Bundesregierung. Studium der Wirtschaftswissenschaften und Politische Wissenschaften in Berlin und Köln. Er veröffentlichte zu Fragen der deutschen, europäischen und internationalen Migrationspolitik und zu demographischen Entwicklungen, zudem Beratungstätigkeit nationaler und internationaler Organisationen, u. a. Caritas, UNICEF, UNHCR, IOM, die EU-Kommission sowie die Weltbank.


Bild: von Aysun Aydemir 

Dr. Aysun Aydemir

ist Bundesvorsitzende der Türkischen Gemeinde in Deutschland (TGD). Hauptamtlich ist sie die Integrationsbeauftragte von Lünen und zugleich Geschäftsführerin des Integrationsrates der Stadt. Geboren 1968 in Balkesir/Türkei studierte sie Germanistik und Chemie an der TU Dortmund sowie Diplom Pädagogik. Ehrenamtlich ist sie u. a. als Vorsitzende der Föderation Türkischer Elternvereine in NRW (FÖTEV NRW), Vorstandsmitglied des Türkischen Bundes in NRW (TB-NRW) sowie als Mitglied der Bildungskommission der Stadt Dortmund (seit 2010) aktiv.


Bild: von Chadi Bahouth 

Dr. Chadi Bahouth

Journalist und Autor, Dozent, Politologe und Trainer. Er arbeitet u. a. als Redakteur und Moderator für Radio und Print und ist Mitglied und ehemals 2. Vorsitzender der Neuen deutschen Medienmacher. Seine Schwerpunkte sind Migration/Integration, Internationale Beziehungen, der Nahostkonflikt, Ressourcenkonflikte, insbesondere Wasserverteilungsproblematiken. Im Ausland war er u. a. für das Auswärtige Amt, den Deutschen Entwicklungsdienst (jetzt GIZ) und die Europäische Kommission tätig. Seine Expertise für migrantische Themen hat er in the field erhalten; leitet u. a. ein Quartiersverfahren in Berlin Neukölln und war als Dialogmoderator für die Bundeszentrale für politische Bildung an diversen Berliner Brennpunktschulen tätig. Außerdem arbeitete er für das Integrationsprojekt Berlin braucht dich! Zurzeit leitet er eine Bildungsreihe zur demokratischen Bildung für Geflüchtete aus arabischsprachigen Ländern für die FES, die er auch entwickelt hat.


Bild: von SPD-Pressefoto/Knoll 

Dr. Katarina Barley

MdB, wuchs in Köln auf und studierte Rechtswissenschaften in Marburg und Paris. Nach Promotion und zweitem juristischen Staatsexamen arbeitete sie als Anwältin in Hamburg, später für den Wissenschaftlichen Dienst des Landtags Rheinland-Pfalz und als wissenschaftliche Mitarbeiterin beim Bundesverfassungsgericht. Später wurde sie Richterin und Referentin im Ministerium der Justiz und für Verbraucherschutz in Mainz. Seit 1994 SPD-Mitglied war sie kommunal- und landespolitisch aktiv, u. a. in der Asylpolitik. Seit der Bundestagswahl 2013 ist sie Abgeordnete und seit Dezember 2015 Generalsekretärin der SPD.


Bild: von Pressefoto SPD 

Dr. Matthias Bartke

MdB, wuchs in Fischerhude bei Bremen auf. Er absolvierte die einstufige Juristenausbildung der Universität Hamburg (1981–1987) und trat 1991 in den Dienst der Freien und Hansestadt Hamburg ein. In der Hamburger Sozialbehörde hatte er Leitungspositionen im Bereich der Arbeitsmarkt- und der Behindertenpolitik inne. Von 2012 bis 2014 war Bartke Vorsitzender des Stiftungsrates der Lawaetz-Stiftung. Seit 2016 ist er Vorsitzender der Lebenshilfe Hamburg. Er ist verheiratet und hat einen Sohn. Seit 1978 ist Bartke Mitglied der SPD. Er gewann 2013 den Bundestagswahlkreis Hamburg-Altona mit 34,9 % der Erststimmen. Er ist im Bundestag Mitglied im Ausschuss für Arbeit und Soziales und im Ausschuss für Recht und Verbraucherschutz. Seit Januar 2016 ist Bartke Justiziar der SPD-Bundestagsfraktion, Mitglied im Fraktionsvorstand sowie im Ältestenrat. Bartke war ebenfalls stellvertretender Vorsitzender der Projektgruppe #NeuesMiteinander der SPD-Bundestagsfraktion, die im vergangenen Jahr den Entwurf eines Einwanderungsgesetzes vorgestellt hat.


Bild: von Daniel Bax 

Daniel Bax

geboren 1970 in Blumenau (Brasilien), aufgewachsen in Freiburg und Berlin, hat in Berlin Publizistik und Islamwissenschaften studiert und die Vielfalt der Stadt schätzen gelernt. Seit 15 Jahren arbeitet er als Journalist bei der taz und schreibt über die Themen Migration, Integration und Islam. Zudem ist er im Vorstand des Vereins Neue deutsche Medienmacher aktiv. Sein jüngstes Buch »Angst ums Abendland. Warum wir uns nicht vor Muslimen, sondern vor den Islamfeinden fürchten sollten« erschien im Westend Verlag.


Bild: von Humboldt Universität/Ralph Bergel 

Prof. Dr. Julia von Blumenthal

ist Politikwissenschaftlerin und hat seit Oktober 2009 die Professur für Innenpolitik der Bundesrepublik Deutschland an der Humboldt-Universität zu Berlin inne und ist Mitglied des Berliner Instituts für empirische Integrations- und Migrationsforschung. Sie forscht zum Föderalismus in Deutschland und zu Prozessen institutionellen Wandels. Seit April 2014 ist sie Dekanin der Kultur-, Sozial- und Bildungswissenschaftlichen Fakultät.


Bild: von SPD Berlin/Fritz Reiss 

Aziz Bozkurt

ist Bundesvorsitzender der Arbeitsgemeinschaft Migration und Vielfalt in der SPD. Die AG wurde 2013 auf Bundesebene gegründet und kümmert sich um alle Themen rund um Migration und die deutsche Einwanderungsgesellschaft. Als Business Analytics Manager arbeitet er hauptberuflich für ein Berliner eCommerce Unternehmen. Er ist in verschiedenen bundesweiten und lokalen Netzwerken und Vereinen aktiv, die sich zum Thema Vielfalt in Deutschland engagieren.


Prof. Dr. Herbert Brücker

ist seit 2005 Forschungsbereichsleiter (Internationale Vergleiche und Europäische Integration) im IAB und seit Jahresbeginn Abteilungsleiter am Berliner Institut für empirische Integrations- und Migrationsforschung der Humboldt Universität. Zugleich ist er seit 2008 Professor für Volkswirtschaftslehre an der Universität Bamberg. Er studierte Soziologie, Politik und Volkswirtschaftslehre an der Universität Frankfurt a. M. und promovierte 1994 ebendort. Im Jahr 2005 habilitierte er sich in Volkswirtschaftslehre an der TU Berlin. Herbert Brücker war u. a. wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Universität Frankfurt, am Deutschen Institut für Entwicklungspolitik (DIE) und am Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung (DIW). Seine Forschungsschwerpunkte liegen auf den Gebieten der internationalen Migration, der Europäischen Integration und der Arbeitsmarktforschung.


Günter Burkhardt

ist einer der Mitbegründer von PRO ASYL. Als Geschäftsführer vertritt er PRO ASYL auf politischer Ebene in Gremien sowie gegenüber Organisationen, Verbänden und Parteien. Er ist zudem Vorstandsmitglied der Stiftung PRO ASYL und Geschäftsführer des Ökumenischen Vorbereitungsausschusses zur Interkulturellen Woche.


Bild: von Pressefoto Homepage 

Prof. Dr. Lars Castellucci

MdB, geboren 1974 in Heidelberg; 1995 Studium der Politischen Wissenschaft, Mittleren und Neueren Geschichte und des Öffentlichen Rechts an der Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg, 2008 Promotion an der Technischen Universität Darmstadt. Seit 2013 Professor für Nachhaltiges Management, insbesondere Integrations- und Diversity Management an der Hochschule der Wirtschaft für Management (HdWM) in Mannheim, 2001 bis 2013 Projektleiter für kommunale und regionale Entwicklung und Bürgerbeteiligung (IFOK); 2000 bis 2004 Lehrbeauftragter an der Fachhochschule des Bundes für öffentliche Verwaltung, Fachbereich Arbeitsverwaltung, Mannheim. 1991 Eintritt in die SPD; danach u. a. 2001 bis 2009 Kreisvorsitzender der SPD Rhein-Neckar; seit 2005 stellvertretender Vorsitzender der SPD Baden-Württemberg; 2009 bis 2013 Kreisrat im Rhein-Neckar-Kreis und seit 2013 Mitglied im Deutschen Bundestag.


Bild: von Luis A. de Jesús Rodríguez 

Dr. Daniela Célleri

studierte 2001–2003 Soziologie an der Päpstlich-Katholischen Universität Ecuador in Quito, 2002–2003 Umweltmanagement an der Technischen Universität Loja, Quito und von 2005–2009 Especialization on Transformation Studies und Gender Studies an der Leibniz Universität Hannover. Derzeit ist sie am Zentrum für internationale Beziehungen am IAEN, Instituto de Altos Estudios Nacionales, Quito (Ecuador) tätig.


Bild: von SPD Parteivorstand/Susie Knoll, Florian Jaenicke 

Dr. Karamba Diaby

MdB, (*1961 in Marsassoum/Senegal) studierte zunächst an der Universität Dakar (Senegal), belegte von 1985 bis 1986 einen Deutschkurs am Herder-Institut der Universität Leipzig, im Anschluss bis 1991 Chemiestudium und 1996 Promotion an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg; 1996 bis 2001 Projektleiter, Eine-Welt-Haus Halle/S.; 2001 bis 2004 Projektleiter »Interkulturelle Bildung«, DAA Halle/S.; 2005 bis 2008 Bereichsleiter »Migration und Integration« der Jugendwerkstatt »Frohe Zukunft« Halle Saalekreis e. V.; 2009 bis 2011 Leiter des EU-Projektes »Empowerment von Migrant_innen zum nachhaltigen Gelingen der Integration und zur Förderung Interkultureller Dialog« (Jugendwerkstatt »Frohe Zukunft« Halle Saalekreis e. V.); 2011 bis 2013 Referent im Ministerium für Arbeit und Soziales des Landes Sachsen-Anhalt. 2009 bis 2012 Vorsitzender des Bundeszuwanderungs- und Integrationsrates; seit 2010 Mitglied im Bündnis »Halle gegen Rechts – Bündnis für Zivilcourage«. Seit 2008 Mitglied im SPD-Stadtverband Halle/S.; 2009 bis 2015 Mitglied der SPD-Stadtratsfraktion in Halle/S; seit 2013 MdB.


Bild: von Pressestelle DeutschPlus e. V. 

Farhad Dilmaghani

arbeitet seit 20 Jahren an der Schnittstelle von Politik, Zivilgesellschaft und Wirtschaft. Er ist Gründer und ehrenamtlicher Vorsitzender von DeutschPlus – Initiative für eine plurale Republik, einem interdisziplinärem Aktivist_innennetzwerk und einer der führenden NGOs im Bereich Migration und Integration. Dilmaghani arbeitet für das gemeinnützige Analyse- und Beratungshaus PHINEO als Vorstandsbevollmächtigter in Berlin. Davor war er Staatssekretär beim Berliner Senat für Arbeit und Integration. Zuvor war er an leitender Stelle an der Wirtschaftshochschule ESMT European School of Management and Technology und der Allianz SE beschäftigt sowie im Bundeskanzleramt als Referent für Grundsatzfragen sowie Bildung und Forschung zuständig.


Bild: von Staatskanzlei Rheinland-Pfalz 

Malu Dreyer

ist seit 2013 Ministerpräsidentin von Rheinland-Pfalz. Sie studierte bis 1990 an der Universität Mainz Rechtswissenschaften und war dort anschließend als wissenschaftliche Assistentin im Fachbereich Rechtswissenschaften tätig. Ihr beruflicher und politischer Werdegang führte sie über die Position als Staatsanwältin und hauptamtliche Bürgermeisterin in Bad Kreuznach (1994), ihre Tätigkeit als Dezernentin für Soziales, Jugend und Wohnen (1997) in Mainz und ihre Berufung zur Ministerin für Arbeit, Soziales, Familie und Gesundheit des Landes Rheinland-Pfalz 2002 bis 2013 hin zur Wahl zur Ministerpräsidentin von Rheinland-Pfalz. Malu Dreyer ist zudem im Oktober 2016 zur Bundesratspräsidentin gewählt worden.


Bild: von Andreas Schoelzel 

Prälat Dr. Martin Dutzmann

19. April 1956 Geburt in Essen, 1976–1982 Studium der Evangelischen Theologie in Marburg, Straßburg und Bonn, 1983–1987 wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl für Praktische Theologie, (Prof. Dr. Friedrich Wintzer) der Evangelisch-Theologischen Fakultät der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn, 1987–2005 Pfarrer der Evangelischen Kirchengemeinde Lennep, Kirchenkreis Lennep, 1995–2005 Superintendent des Evangelischen Kirchenkreises Lennep, 2005–2013 Landessuperintendent der Lippischen Landeskirche, 2008–2014 Evangelischer Militärbischof im Nebenamt, seit 1. 10. 2013 Bevollmächtigter des Rates der EKD bei der Bundesrepublik Deutschland und der Europäischen Union, Martin Dutzmann ist verheiratet und hat drei Söhne


Bild: von Dirk Ewert 

Dirk Ewert

arbeitet als Betriebswirt bei der Firma Miele & Cie. KG. Darüber hinaus war er von 2009 bis 2014 beim SV 06 Lehrte als Integrationsbeauftragter tätig im Verein. Dessen Schwerpunkt ist die Integration von Kindern und Jugendlichen mit Migrationshintergrund. Ab 2015 war er beim TUS Röddensen Trainer der ersten Flüchtlingsmannschaft im Spielbetrieb in Deutschland. Seit 2015 ist er beim SV Yurdumspor Lehrte mit der Flüchtlingsmannschaft »Mandela Team« als Integrationsbeauftragter im Vorstand. Bereits seit 1998 kümmert er sich um Flüchtlinge aus Tschetschenien, später um afghanische Flüchtlinge. Seit 2013 um Flüchtlinge aus Afrika, Irak, Iran, Syrien.


Bild: von Thomas Fischer 

Thomas Fischer

leitet die Abteilung Grundsatzfragen und Gesellschaftspolitik beim Bundesvorstand des DGB. Diese Abteilung identifiziert und analysiert gesellschaftspolitische Trends und Grundsatzfragen. Ziel ist es, frühzeitig Entwicklungen zu erkennen, die den Wandel unserer Gesellschaft und Arbeitswelt prägen, und deren Bedeutung für die gewerkschaftliche Arbeit von morgen auszuloten. Dies geschieht sowohl mit Blick auf Deutschland wie auf die Europäische Union.


Prof. Dr. Naika Foroutan

ist seit April 2014 stellvertretende Direktorin des Berliner Instituts für empirische Integrations- und Migrationsforschung (BIM) und leitet dessen Arbeitsbereich »Integrationsforschung und Gesellschaftspolitik«. Im Juni 2015 wurde sie durch die Humboldt-Universität zur Professorin für »Integrationsforschung und Gesellschaftspolitik« berufen. Zu den Schwerpunkten ihrer Forschungs- und Lehrtätigkeit gehören u. a. die Themen Migration und Integration; Islam- und Muslimbilder in Deutschland; Identität und Hybridität; politischer Islam und gesellschaftliche Transformation von Einwanderungsländern. Seit 2011 ist sie zudem Leiterin der Forschungsgruppe Junge Islambezogene Themen in Deutschland (JUNITED) im Rahmen des Projekts Junge Islam Konferenz.


Bild: von Frank Gesemann 

Dr. Frank Gesemann

ist Diplom-Politologe und promovierte 1998 an der Freien Universität Berlin zum Thema Flucht, Migration und gesellschaftlicher Wandel im Nahen und Mittleren Osten. Berufliche Erfahrungen sammelte er als wissenschaftlicher Mitarbeiter beim Berliner Institut für vergleichende Sozialforschung, bei der Ausländerbeauftragten des Senats sowie als Geschäftsführer des Büros M & S – Migration und Stadtentwicklung. Heute ist er als Mitbegründer und Geschäftsführer für das Institut für Demokratische Entwicklung und Soziale Integration (DESI) tätig. Seine Arbeitsschwerpunkte sind u. a. Integrationspolitik von Bund, Ländern und Kommunen, soziale und interkulturelle Stadtentwicklung, Islam und Integration, Migration, Konflikte und Kriminalität.


Bild: von Monica Goracci 

Monica Goracci

ist derzeit Missionsleiterin der IOM in Deutschland, nachdem sie die Donor Relations Division der IOM Headquarters in Genf für die letzten 6 Jahre leitete. Im Jahr 1999 war sie Mitglied des IOM im Kosovo, nachdem sie fast drei Jahre in der WHO-Zentrale in der Abteilung für Gewalt- und Schadensverhütung gearbeitet hatte; 2002 Wechsel nach Rom und Mitarbeit an einem von der EU finanzierten Integrationsprojekt, übernahm anschließend die Aufgaben des Regionalprogramms für den Mittelmeerraum. 2004 zog sie nach Portugal, wo sie als Missionsleiterin für IOM bis 2010 arbeitete, bevor sie ihren aktuellen Posten bezog. Sie studierte neurologische und psychomotorische Rehabilitation bei Kindern an der Universität von Rom La Sapienza und arbeitete in Krankenhäusern in Italien und in Äthiopien.


Dr. Mona Granato

ist wissenschaftliche Mitarbeiterin und Projektsprecherin des Forschungsprojekts »Bildungsorientierungen und -entscheidungen von Jugendlichen im Kontext konkurrierender Bildungsangebote« am Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB) in Bonn. Ihre Forschungsschwerpunkte sind: Transitionsforschung und (Aus)Bildungsforschung mit den Schwerpunkten Inklusion und Exklusion; Bildung und Migration, Bildung und Geschlecht sowie Organisation von Bildung, Bildungsungleichheit.


Bild: von Stephan Grünewald 

Stephan Grünewald

(*1960), Diplom Psychologe, Mitbegründer des renommierten »rheingold instituts« und Bestsellerautor; führt dort mit seinen Kollegen jedes Jahr mehr als 5.000 Tiefeninterviews zu aktuellen Fragen aus Markt, Medien und Gesellschaft durch. Studium der Psychologie an der Universität Köln mit dem Schwerpunkt psychologische Morphologie. 1987 zusammen mit Jens Lönneker Etablierung eines Instituts für qualitative Markt- und Wirkungsanalysen, welches 1997 zu »rheingold institut für qualitative Markt- und Medienanalysen« umbenannt wurde. Er ist zusätzlich ausgebildeter Therapeut in analytischer Intensivbehandlung, hat seit 1990 zahlreiche Fachbeiträge und Studien zu den Themen Markenführung, Werbewirkung, Lebensalltag, Jugend und Kultur in Printmedien, aber auch in TV- und Hörfunkbeiträgen veröffentlicht. Arbeitsschwerpunkt u. a.: Trend- und Gesellschaftsforschung. 2006 erschien sein erstes Buch »Deutschland auf der Couch« (Campus). 2008 »Köln auf der Couch« (Kiwi), das ebenfalls zum Bestseller wurde.


Bild: von Nisrin Habib 

Nisrin Habib

ist eine syrische Wissenschaftlerin, die derzeit zu veränderten Geschlechterrollen geflüchteter syrischer Frauen in Deutschland forscht. Nach ihrem Abschluss an der Universität Damaskus im Jahr 2005 als Netzwerk- und Betriebstechnikingenieurin arbeitete sie in verschiedenen Positionen im privaten Sektor. Als der syrische Bürgerkrieg begann, verließ sie das Land, um am Studienprogramm über „soziale Innovation im digitalen Kontext“ an der Lund Universität, Schweden,  teilzunehmen. Durch die „Programmstudie zur sozialen Gerechtigkeit“ der Friedrich-Ebert-Stiftung konnte sie in ihrem Interessengebiet weiterforschen.  Anschließend studierte sie auf Diplom Frauenstudien an der Arabischen Universität Beirut. Darüber hinaus arbeitete sie in verschiedenen NGOs im Libanon. Nisrin lebt seit 2016 in Deutschland und hofft, mindestens so lange bleiben zu können, wie ihr Land vom Krieg zerrissen wird.


Bild: von Pressefoto Sächsisches Staatsministerium 

Sebastian Hartmann

MdB, 1977 geboren in Bornheim-Sechtem; Studium der Rechtswissenschaften an der Universität zu Köln, Stipendiat der Friedrich-Ebert-Stiftung, Schwerpunktprüfung im internationalen und europäischem Recht. Während und nach dem Studium freiberufliche Tätigkeit als Organisationsberater und Trainer, 2011 bis 2013 Mitarbeiter im Team des Europaabgeordneten und Präsidenten des europäischen Parlaments, Martin Schulz, seit September 2013 gewähltes Mitglied des Deutschen Bundestages. Eintritt in die SPD 1993. 2006, 2008, 2010, 2012 und 2014 zum Vorsitzenden der SPD Rhein-Sieg wiedergewählt. Seit 2013 Mitglied des Deutschen Bundestages für den Wahlkreis 97 im rechtsrheinischen Rhein-Sieg-Kreis.


Bild: von Uwe Hunger 

Dr. Uwe Hunger

ist Privatdozent am Institut für Politikwissenschaft der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster und vertritt dort zur Zeit die Professur für Deutsche und Europäische Sozialpolitik. Er ist zudem Sprecher des Arbeitskreises »Migrationspolitik« in der Deutschen Vereinigung für Politische Wissenschaft (DVPW) und Mitglied des Demografiebeirats der niedersächsischen Landesregierung »Zukunftsforum Niedersachsen«. Er ist Autor zahlreicher Bücher und Aufsätze zu den Themen Migration und Integration. Zuletzt erschien bei der FES die Expertise »Einwanderungsregelungen im Vergleich. Was Deutschland von anderen Ländern lernen kann.«


Bild: von Cihan Hüroğlu 

Cihan Hüroğlu

(Projektkoordinator) 1981 in Istanbul geboren; 2001 Abitur am deutschsprachigen Gymnasium in Istanbul; Studium der Internationalen Beziehungen an der Bilgi Universität (Istanbul); Magisterarbeit an der Essex Universität (GB) über das Streikrecht; 2006 Praktikant bei der Metallarbeitergewerkschaft von DISK; Ehrenamtliches Engagement zu unterschiedlichen Themen (Wehrdienstverweigerung, Rechte von Schwulen und Lesben, soziale Rechte); Seit April 2007 bei der FES in Istanbul (Gewerkschafts- und Sozialpolitik), Mitgründer und ehemaliges Vorstandsmitglied des SPoD LGBTI Vereines in Istanbul.


Bild: von Milena Schlösser 

Salma Jreige

absolvierte 2013 ihr Studium der Rechtswissenschaften an der Universität Damaskus. Während des Studiums arbeitete sie als Englisch-Tutorin. Im Jahr 2013 begann sie als Freiwillige mit der syrischen feministischen NGO »Syrische Frauenliga« zu arbeiten. Sie zog 2014 nach Berlin. 2015 bis 2016 arbeitete sie als Sprachenassistentin beim Frauen Computer Zentrum Berlin (FCZB) in einem Deutschkurs für Flüchtlingsfrauen. Zudem war sie bei BBQ Baumann Bildung und Qualifizierung als Job-Coach für Integration angestellt. 2015 begann sie Führungen im Deutschen Historischen Museum im Rahmen des Multaka-Projekts zu geben. Von Februar bis März 2017 ist sie zudem Projektkoordinatorin für Multaka.


Bild: von Pressefoto SPD Berlin Josip Juratovic 

Josip Juratovic

MdB (*1959 in Koprivnica/Kroatien) 1976 bis 1977 Berufsfachschule Metall Neckarsulm. 1977 bis 1979 Kfz-Mechaniker-Lehre in Bad Rappenau, arbeitete als Kfz-Mechaniker u. a. bei Audi in Neckarsulm, dort auch von 2000 bis 2005 freigestellter Betriebsrat bei Audi, Mitglied der IG Metall, der AWO, des VdK, der Naturfreunde und im Bündnis gegen Rechts Heilbronn. 1982 Eintritt in die SPD u. a. in den Funktionen: 1984 bis 1991 SPD-Ortsvereinsvorsitzender in Gundelsheim/Neckar, 1984 bis 1989 Juso-Vorsitzender, 1997 bis 2013 Mitglied des SPD-Landesvorstandes Baden-Württemberg, 2004 bis 2016 Stadtrat in Gundelsheim und 2009 bis 2014 Mitglied der Verbandsversammlung des Regionalverbands Heilbronn-Franken. Mitglied des Bundestages seit 2005; seit 2014 Integrationsbeauftragter der SPD-Bundestagsfraktion.


Bild: von Gabriele Kämper 

Dr. Gabriele Kämper

Literaturwissenschaftlerin - Leiterin der Geschäftsstelle Gleichstellung in der Senatsverwaltung für Gesundheit, Pflege und Gleichstellung Berlin. Von 1986 bis 1989 freie Mitarbeiterin der Gesellschaft für Stadterneuerung mbH Berlin, seitdem in der Berliner Frauenpolitik tätig, seit 2008 Leiterin der Geschäftsstelle Gleichstellung zur Umsetzung des Gleichstellungspolitischen Rahmenprogramms in der Berliner Verwaltung. Publizistisch zu Fragen von Literatur, Geschlecht, Rhetorik und Rechtsintellektualismus aktiv. Vertritt im Fachfrauenbeirat die Senatsverwaltung für Gesundheit, Pflege und Gleichstellung.


Bild: von Ulrike Kluge 

Dr. Ulrike Kluge

Dr. phil., Dipl.-Psych. leitet das Zentrum für Interkulturelle Psychiatrie und Psychotherapie (ZIPP) an der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie der Charité Campus Mitte. Sie ist Post-Doc-Mitarbeiterin des Berliner Instituts für empirische Integrations- und Migrationsforschung, angehende Psychoanalytikerin und Gruppenanalytikerin. Forschungsschwerpunkte: Migration und psychische Gesundheit, Transkulturalität, Psychotherapie mit Sprach- und Kulturmittlern und Ethnopsychoanalyse. 2016 erhielt sie mit ihrem Team am ZIPP den Max-Rubner-Preis der Stiftung Charité für das Projekt »Willkommenskultur an der Charité« – Aufbau eines Berlinweiten Netzwerkes zur Professionalisierung der psychosozialen Regelversorgung für Asylsuchende und Geflüchtete, u. a. leitete sie im vergangenen Jahr das Forschungsprojekt reWoven – refugee women and (psychosocial) volunteer engagement, welches am Berliner Institut für empirische Migrations- und Integrationsforschung (BIM) angesiedelt und Teil des Forschungs-Interventions-Clusters »Solidarität im Wandel?« war.


Bild: von bildwerkeins-paul walther 

Prof. Dr. Matthias Knuth

(geb. 1949) studierte Soziologie, Politikwissenschaft und Germanistik an der Universität Hamburg. Nach Tätigkeiten in der Forschungsförderung und Forschung wurde er 1990 Projektleiter im Institut Arbeit und Technik (IAT) in Gelsenkirchen. Er promovierte 1996 an der Universität Bremen, habilitierte sich 2004 an der Universität Duisburg-Essen und wurde dort 2008 zum außerplanmäßigen Professor ernannt. Nach Integration eines Teils des IAT als Institut Arbeit und Qualifikation (IAQ) in die Universität Duisburg-Essen leitete er von 2007 bis 2011 eine Forschungsabteilung in diesem Institut. Bis Juni 2016 war er Mitarbeiter in dieser Abteilung, mit der er seit Juli 2016 als Research Fellow verbunden ist.


Bild: von Daniela Kobelt Neuhaus 

Daniela Kobelt Neuhaus

Vorstandsmitglied der Karl Kübel Stiftung für Kind und Familie. Zuständig für die operative Inlandsarbeit und die drei Bildungsinstitute der Stiftung, für Kommunikation und Öffentlichkeitsarbeit. Die aktuellen Inlandsprojekte der Karl Kübel Stiftung sind gebündelt unter der Leitidee »GaBi – ganzheitliche Bildung im Sozialraum«. Ziele der Projekte: wohnortnahe inklusive Begleitung von Familien und präventive Kooperationen im Sozialraum, die allen Kindern von Anfang an chancengerechte Bildung ermöglichen. In Hessen zeichnet die Stiftung verantwortlich für die landesweiten Beratungsstellen für Kinder mit Fluchthintergrund in Kindertageseinrichtungen. Kobelt Neuhaus ist Vorstandsmitglied im Bundesverband deutscher Stiftungen, Präsidentin des Bundesverbands der Familienzentren und als fachliche Expertin in diversen Gremien tätig. Seit vielen Jahren ist sie Redaktionsmitglied der Fachzeitschrift TPS und sie publiziert zu Themen der Inklusion und der frühkindlichen Bildung.


Bild: von SPD Sachsen/Goetz Schleser 

Daniela Kolbe

MdB, geboren 1980 in Schleiz (Thüringen), Abitur in Jena, Studium der Physik in Leipzig, Abschluss mit Diplom. Seit 2009 Mitglied des Deutschen Bundestags und seit 2015 gewähltes Mitglied im Vorstand der SPD-Bundestagsfraktion, stv. Sprecherin der SPD-Bundestagsfraktion im Fachausschuss für Arbeit und Soziales. Stv. Vorsitzende des Kuratoriums der Bundeszentrale für politische Bildung; 2011 bis 2013 Vorsitzende der Enquete-Kommission »Wachstum, Wohlstand, Lebensqualität« des Deutschen Bundestags. 2013 bis 2015 Vorsitzende der ostdeutschen SPD-Abgeordneten (Landesgruppe Ost). 2004 bis 2009 Juso-Vorsitzende in Leipzig, 2004 bis 2014 Mitglied im Vorstand der SPD Leipzig, seit 2014 Mitglied im SPD-Landesvorstand und Präsidiumsmitglied, seit November 2015 Generalsekretärin der SPD Sachsen.


Bild: von Pressefoto Sächsisches Staatsministerium 

Petra Köpping

MdL,1958 in Nordhausen geboren, verheiratet, 3 Kinder, Dipl. Staats- und Rechtswissenschaftlerin, 1989–1990 Bürgermeisterin in der Gemeinde Großpösna, 1990–1994 Außendienstmitarbeiterin bei der Deutschen Angestelltenkrankenkasse, 1994–2001 Bürgermeisterin in der Gemeinde Großpösna, 2001–2008 Landrätin im Altlandkreis Leipziger Land, seit 2009 Mitglied des Sächsischen Landtages, seit Herbst 2014 Sächsische Staatsministerin für Gleichstellung und Integration.


Bild: von Sascha Krannich 

Sascha Krannich

ist Postdoc am Forschungskolleg der Universität Siegen (FoKoS). Er promovierte an der Graduate School of Politics (GraSP) der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster und war u. a. Mitarbeiter in den Forschungsprojekten »Integration und entwicklungspolitisches Engagement von Migranten auf der Ebene der Bundesländer und Kommunen« im Auftrag der Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) und »Einwanderungsregelungen im Vergleich. Was Deutschland von anderen Ländern lernen kann« im Auftrag der Friedrich-Ebert-Stiftung (FES) unter der Leitung von PD Dr. Uwe Hunger.


Bild: Foto Kuhn von Markus J. Kuhn 

Markus J. Kuhn

(*1968 in Bottrop). Studium der Elektrotechnik und Geodäsie an der Technischen Fachhochschule in Bochum. Als Führungskraft im DB Konzern hat er seit Anfang 2000 wertvolle Erfahrungen in der Branche gesammelt und ein großes Netzwerk aufgebaut. Seine Arbeitsweise ist geprägt vom agilen Projektmanagement und der Design Thinking Methodik, welche er beim Hasso Plattner Institut an der Universität Potsdam gelernt und verinnerlicht hat. Dabei steht der Mensch stets im Vordergrund. Getragen vom Leitsatz »Done is better than perfekt« ging es dann im Februar mit 20 Projektpartnern der Eisenbahnbranche unter Volldampf los!


Bild: von Herby Sachs, WDR 

Iva Krtalic

Iva Krtalic, geboren 1969 in Zagreb, hat für verschiedene kroatische und deutsche Medien gearbeitet, darunter die Tageszeitung „Jutarnji list" und den kroatischen Rundfunk HRT. Seit 2000 ist sie Redakteurin im WDR in Köln, wo sie in der Hörfunkwelle Cosmo (ehemals Funkhaus Europa) zahlreiche Programmschwerpunkte zu den Themen Migration, Integration und europäische Politik konzipiert hat. Seit 2016 ist sie Beauftragte für Integration und interkulturelle Vielfalt des WDR und hat im November 2016 den WDR Integrationsgipfel mitgestaltet. Iva Krtalic studierte Anglistik und Osteuropäische Studien in Zagreb und Berlin und promoviert derzeit zum Thema Medien, Identität und kulturelle Vielfalt.


Bild: von Pressefoto Gorki-Theater 

Esra Kücük

die gebürtige Hamburgerin Esra Küçük leitet seit März 2016 das »Gorki Forum«, einen neuen Ort für Diskurs und Vermittlung am vielfach ausgezeichneten Maxim Gorki Theater in Berlin. Zuvor leitete die Diplom-Sozialwissenschaftlerin das von ihr gegründete deutschlandweite Bildungsprogramm »Junge Islam Konferenz«. Letzteres entwickelte sie, um jungen Menschen ein Forum für den Austausch und eine institutionalisierte Stimme in der politischen Debatte rund um die Themen Rassismus, Vielfalt und gesellschaftlicher Zusammenhalt in Deutschland zu bieten.


Bild: von Beate Küpper 

Prof. Dr. Beate Küpper

Dr. phil., Dipl.-Psych, ist Professorin für Soziale Arbeit in Gruppen und Konfliktsituationen an der Hochschule Niederrhein in Mönchengladbach. Ihre Themenschwerpunkte in Forschung und Lehre sind Vorurteile und Diskriminierung, Integration und Diversity; hier untersucht sie u. a. den Einfluss des sozialen Status und der Religiosität. In diesen Themenbereichen begleitet und berät sie u. a. auch Praxisprojekte. Sie ist Redaktionsmitglied der Zeitschrift »Demokratie gegen Menschenfeindlichkeit« für Wissenschaft und Praxis und Koautorin der FES-Mitte Studie 2016 zu rechtsextremen, rechtspopulistischen und menschenfeindlichen Einstellungen.


Martin Lorenzini

(*6.April.1972) ist Botschaftsrat an der Italienischen Botschaft seit Dezember 2016. Er studierte Internationale und Diplomatische Wissenschaften an der Universität Triest, wurde 2000 zum Segretario di Legazione (Legationssekretär) zur Probe in der Diplomatenlaufbahn ernannt und absolvierte 2001 einen Ausbildungslehrgang am Diplomatischen Institut. 2001 bis 2002 arbeitete er in der Abteilung Europa als Zuständiger für die Länder Südeuropas; war von 2002 bis 2005 als Konsul in Nürnberg tätig; von 2009-2013 als Erster Sekretär an der Italienischen Botschaft in Addis Abeba ernannt und von 2009 bis 2013 arbeitete Lorenzini in der Abteilung Europäische Union als Verantwortlicher für den Europäischen Raum der Freiheit, der Sicherheit und des Rechts. Von 2013 bis 2016 wurde er Botschaftsrat an der Italienischen Botschaft in Buenos Aires.


Bild: von Stadt Nürnberg/Ludwig Olah 

Ulrich Maly

wurde 1960 in Nürnberg geboren. Er ist verheiratet und hat zwei erwachsene Kinder. Sein Studium der Volkswirtschaftslehre schloss er 1987 an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg ab. Danach folgte die Promotion zum Dr. rer. pol. zum Thema »Wirtschaft und Umwelt in der Stadtentwicklungspolitik«. Nach Abschluss seines Studiums war er Geschäftsführer der SPD-Stadtratsfraktion und von 1996 bis 2002 Finanzreferent der Stadt Nürnberg. Seit 2002 ist er Oberbürgermeister seiner Heimatstadt. Darüber hinaus ist Dr. Ulrich Maly seit 2011 Vorsitzender des Bayerischen Städtetages. Von 2013 bis 2015 war er zudem Präsident des Deutschen Städtetages. Und seit 2015 ist er Vizepräsident des Deutschen Städtetages.


Bild: von Polizei Berlin/Martin Morack 

Gary Menzel

Polizeidirektor in Berlin, 60 Jahre, Fachhochschulstudium 1977–1980, Studium Polizei Führungsakademie Münster 1993–1995, Dozententätigkeit in Führungslehre und Projektmanagement an der Landespolizeischule, HWR Berlin und DHPol Münster, 5 Jahre Abschnittsleiter in Berlin Kreuzberg, 2010–2012 in Afghanistan als Leiter des Polizeibereichs in der EU Mission EUPOL Afghanistan, Leiter des Verteilbereichs Ost in der Koordinierungsstelle Flüchtlingsverteilung des Bundes mit Sitz in München 2015/2016. Derzeit Leiter des Polizeiabschnitts 45 in Berlin Steglitz und Ansprechpartner Prävention für den Bezirk, Initiator der »Netzwerkinitiative Stopp Tokat«, die 2008 den Präventionspreis des Landes Berlin gewann und sich um die Prävention von Gewalt- und Raubtaten vorwiegend Jugendlicher mit Migrationshintergrund kümmerte.


Bild: von Moritz Wellmann 

Josef Mikschl

(*28. 01.1946) Buchhändlerlehre, Abitur am Abendgymnasium Kiel, Studium CAU Kiel und Uni Bochum: Germanistik, Soziologie, Lehramtsstudium an der Pädagog. Hochschule Kiel: Deutsch und Wirtschaft/Politik, Ausbildung zum Realschullehrer und Tätigkeit als Realschullehrer, 1983 Wechsel in die Erwachsenenbildung: Weiterbildungslehrer im Zweiten Bildungsweg an der Volkshochschule Kiel und ab 1989 Programmbereichsleiter »Grundbildung und Integration« und Leiter des Kieler Weiterbildungsverbundes bis 2011. Vorsitzender der Landesfachgruppe Erwachsenenbildung des Landesverbandes SH der GEW und Mitglied des Leitungsteams der Bundesfachgruppe Erwachsenenbildung.


Bild: von Fraport AG/Sabine Eder 

Gudrun Müller

Diplom-Soziologin, beschäftigt bei der Fraport AG seit 01. 01. 2002, Leiterin der Stabstelle Diversity & Soziales beim Vorstand Arbeitsdirektor seit Oktober 2013. Seit 2002 Aufbau des Schwerpunktes »Vereinbarkeit Beruf und Familie im Personalbereich der Fraport AG«. Im Rahmen der Unternehmenskultur bei Fraport verantwortlich für Entwicklung und Umsetzung von Angeboten zum Schwerpunkt »Religiöse Vielfalt« am Flughafen Frankfurt am Main für Passagiere und Beschäftigte. Von 1990 bis Ende 2001 diverse Funktionen bei der Gewerkschaft ÖTV/ver.di, u. a. zuständig für Pressearbeit in der ÖTV Hessen, Gewerkschaftssekretärin in der Kreisverwaltung Offenbach, Persönliche Referentin und Büroleiterin des Vorsitzenden beim Hauptvorstand der Gewerkschaft ÖTV in Stuttgart, Bereichsgeschäftsführerin Fachbereich Gemeinden ver.di-Bundesebene in der ÖTV/ver.di-Hauptverwaltung Stuttgart


Bild: von Michael Müller 

Michael Müller

ist seit 2012 Mitglied des Vorstands und Arbeitsdirektor der Fraport AG. Michael Müller trat nach Abschluss seines Studiums der Volkswirtschaftslehre bereits 1984 in die damalige Flughafen-Betreibergesellschaft FAG ein. Er war zuerst als Aufgabenleiter im »Zentralbüro Arbeitsdirektor« tätig und verantwortete ab 1993 diverse leitende Funktionen im Personalbereich. 1997 wurde er zum Leiter des Bereichs Personalserviceleistungen (Personalchef für das Gesamtunternehmen) ernannt. 2009 übernahm er die Funktion des Geschäftsbereichsleiters Bodenverkehrsdienste bei der Fraport AG. Seit 1999 ist Michael Müller für die Flughafen-Stiftung »Pro Region« aktiv, einer Stiftung zur Förderung der Aus- und Weiterbildung in der Region, seit 2012 als Vorsitzender des Stiftungsbeirats. Darüber hinaus ist er seit 2002 Vorsitzender des Landesausschusses für Berufsbildung und engagiert sich seit 2007 als Ehrenamtlicher Richter am Landesarbeitsgericht Frankfurt.


Bild: von Claudia Neu 

Prof. Dr. Claudia Neu

ist seit September 2016 Inhaberin des Lehrstuhls Soziologie ländlicher Räume an den Universitäten Göttingen und Kassel. Von 2009–2016 war sie Professorin für Allgemeine Soziologie an der Hochschule Niederrhein. Sie ist stellvertretende Vorsitzende des Sachverständigenrates »Ländliche Entwicklung« des BMEL (2016–2019), Mitglied der AG »Mit Sicherheit mehr Sicherheit?« der Hamburger Akademie der Wissenschaften (seit 2016) und des Expertengremium »Zusammenhalt durch Teilhabe« des Bundesministerium des Innern (seit 2010). Aktuell beschäftigt sie sich mit den Themen Demographischer Wandel, Zivilgesellschaft sowie Daseinsvorsorge in ländlichen Räumen.


Bild: von Ursula Neumann 

Prof. Dr. Ursula Neumann

geb. 1949, Professorin am Institut für Internationale und Interkulturell Vergleichende Erziehungswissenschaft der Universität Hamburg. Seit 1973 in Forschung und Lehre zur interkulturellen Bildung mit den Schwerpunkten Bildung und Migration, Flucht, Mehrsprachigkeit und interkulturelle Schulentwicklung tätig. Seit 2015 im Ruhestand. Veröffentlichung zum Thema: Drorit Lengyel / Ursula Neumann (2016): Herkunftssprachlicher Unterricht in Hamburg – Eine Studie zur Bedeutung des herkunftssprachlichen Unterrichts aus Elternsicht (HUBE).


Bild: Thomas Oppermann von Gerrit Sievert 

Thomas Oppermann

MdB, (*1954); Studium der Germanistik und Anglistik in Tübingen und der Rechtswissenschaften in Göttingen; 1986 bis 1990 Richter am Verwaltungsgericht; 1999 bis 2004 Vorsitzender im Kuratorium VW-Stiftung; Mitglied im Kuratorium XLAB-Stiftung und Kuratorium Hertie School of Governance GmbH; Mitglied in Kuratorien verschiedener Max-Planck-Institute. Seit 1980 Mitglied der SPD, und dort u. a. seit 1989 Vorsitzender SPD-Unterbezirk Göttingen; von 1998 bis 2003 Minister für Wissenschaft und Kultur. Stv. Vorsitzender der Deutsch-Israelischen Parlamentariergruppe; seit dem 16. Dezember 2013 Vorsitzender der SPD-Bundestagsfraktion; Mitglied des Ältestenrates und seit 2005 Mitglied des Deutschen Bundestages.


Bild: von Kadir Özdemir 

Kadir Özdemir

geboren in Ankara, migrierte als Jugendlicher nach Deutschland. Nach dem Studium der Geschichte und Soziologie in Braunschweig, arbeitet er heute als Leiter der NVBF, der Niedersächsischen Vernetzungsstelle für die Belange der LSBTI-Geflüchteten in Hannover. Daneben lehrt er am Niedersächsischen Studienkolleg Soziologie. Freiberuflich arbeitet er journalistisch für verschiedene Medien und leitet Workshops zu gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit.


Bild: von Bundesregierung/Denzel 

Aydan Özoğuz

MdB, (*1967) Staatsministerin bei der Bundeskanzlerin und Beauftragte der Bundesregierung für Migration, Flüchtlinge und Integration. Sie studierte Anglistik, Spanisch und Literatur sowie Personalwirtschaft. Nach ihrem Studium 1994 arbeitete sie bis 2008 als wissenschaftliche Mitarbeiterin in der Körber-Stiftung in Hamburg, ist seit 2004 Mitglied der SPD, seit 2009 Mitglied des Deutschen Bundestages, seit 2011 Stellvertretende Vorsitzende der SPD und seit Dezember 2013 Staatsministerin bei der Bundeskanzlerin und Beauftragte der Bundesregierung für Migration, Flüchtlinge und Integration.


Bild: von Egyed Peter 

Márta Pardavi

ist Ko-Vorsitzende des ungarischen Helsinki-Komitees, einer führenden Menschenrechts-NGO mit Sitz in Budapest. Als Anwältin führt sie die Arbeit der Organisation auf dem Gebiet des Flüchtlingsschutzes. Sie dient jetzt auch im Vorstand der PILnet-Hungary-Foundation und des Verzio International Human Rights Documentary Film Festival. Zuvor war sie Mitglied des Verwaltungsrats und später stellvertretende Vorsitzende des Europäischen Rates für Flüchtlinge und Verbannte in den Jahren 2003–2011.


Erol Pürlü

ist von Oktober 2016 bis März 2017 Sprecher des Koordinierungsrats der Muslime, dem Zusammenschluss der vier größten deutschen Islamverbände. Hauptamtlich arbeitet Pürlü für einen dieser vier Verbände, den Verband Islamischer Kulturzentren (VIKZ) als Beauftragter für Öffentlichkeitsarbeit sowie in der verbandseigenen Imamausbildung. Für den VIKZ ist er von Beginn an Mitglied der Deutschen Islamkonferenz und gehört zu den Gesichtern der ZDF-Sendung »Forum am Freitag«.


Bild: von DAAD 

Katharina Riehle

Leiterin des Referats Hochschulprogramme für Flüchtlinge, Deutscher Akademischer Austauschdienst (DAAD). Mit mehreren Programmen unterstützt der DAAD seit einem Jahr Hochschulen bei der Integration von Flüchtlingen ins Studium. Mit den Programmen »Welcome« und »Integra« bündelte der DAAD aus Mitteln des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) die Unterstützung von studierfähigen Flüchtlingen und ihre Integration in ein Studium. Die Übernahme der Kosten für den Studierfähigkeitstest TestAS, den Spracheinstufungstest onSET und das Bewerbungsverfahren auf einen Studienplatz über uni-assist erweitern das Angebot. Mehrere Tausende Flüchtlinge konnten bereits von den Programmen profitieren.


Bild: von Roland Roth 

Prof. Dr. Roland Roth

(*1949) arbeitete als Professor für Politikwissenschaft am Fachbereich Sozial- und Gesundheitswesen der Hochschule Magdeburg-Stendal (1993–2014), war Research Fellow an der University of California in Santa Cruz (UCSC) und am Wissenschaftszentrum Berlin (WZB) sowie Gastprofessor an der Universität Wien. Sein wissenschaftliches und politisches Interesse gilt vor allem den Themenfeldern Demokratie, soziale Bewegungen, Nichtregierungsorganisationen, Bürger- und Menschenrechte. Er ist Mitbegründer des »Komitees für Grundrechte und Demokratie«, war sachverständiges Mitglied in der Enquete-Kommission des Deutschen Bundestags »Zukunft des Bürgerschaftlichen Engagements« und ist in verschiedenen wissenschaftlichen Beiräten tätig. Er ist Mitbegründer von »DESI – Institut für Demokratische Entwicklung und Soziale Integration« und »ipb – Institut für Protest- und Bewegungsforschung« – beide mit Sitz in Berlin.


Bild: von Sybille Rothkegel 

Sybille Rothkegel

Dipl. Psychologin, Psychotherapeutin, Supervisorin und Dozentin mit Schwerpunkt Trauma im interkulturellen Kontext, 1994–2002: stellvertretende Leiterin am Behandlungszentrum für Folteropfer in Berlin, 2002: für den Zivilen Friedensdienst (ZFD) in Sierra Leone; seit 2002: Büros für Psychosoziale Prozesse an der Internationalen Akademie für Innovative Psychologie, Pädagogik und Ökonomie (INA), Berlin; Evaluationen (u. a. für den UNHCR) und konzeptionelle Beratung von psychosozialen Projekten im In- und Ausland; wissenschaftliche Tätigkeit an der INA zum Thema »Einwanderungsgesellschaft« und am Sozialwissenschaftlichen FrauenForschungsInstitut Freiburg zu sexualisierter Gewalt an Kindern und Jugendlichen im privaten und institutionellen Kontext, Mitglied der Psychotherapeutenkammer Berlin, des Vereins »Recht Würde Helfen (RWH)« und der Arbeitsgemeinschaft »Ethnomedizin (AGEM)«.

Bild: von Birgit Schweikert 

Dr. Birgit Schweikert

Dr. Birgit Schweikert, geboren 1964. Dr. iur., Juristin, Leiterin der Unterabteilung 40 der Abteilung Gleichstellung im Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ), dort zuständig für die Bereiche (1) Grundsatzangelegenheiten der Gleichstellungspolitik; (2) Gleichstellungsgesetze für den öffentlichen Dienst; (3) Monitoring und Umsetzung des Gesetzes für die gleichberechtigte Teilhabe von Frauen und Männern an Führungspositionen in der Privatwirtschaft und im öffentlichen Dienst (sog. Quotengesetz) (4) Schutz von Frauen vor Gewalt, (5) europäische und internationale Gleichstellungspolitik, (6) Gleichstellungsfragen im Kontext der Flüchtlingsbewegung. Sie leitet im BMFSFJ die beiden Bund-Länder-Arbeitsgruppen „Menschenhandel“ und „Häusliche Gewalt“, in denen Bund, Länder, kommunale Spitzenverbände, Fachverbände und Nichtregierungsorganisationen in diesen Themenfeldern gemeinsam an Lösungen arbeiten. Frau Dr. Schweikert ist Beauftragte der Abteilung Gleichstellung für Flüchtlingsfrauen und für das BMFSFJ Mitglied im Verwaltungsrat des Europäischen Instituts für Gleichstellungsfragen (EIGE).



Bild: von Manfred Sternberg 

Dr. Manfred Sternberg

(*1960) ist seit 2015 Geschäftsführer der Sozialdemokratischen Gemeinschaft für Kommunalpolitik e. V. (Bundes-SGK), 1981–1987 Studium der Geographie an der Philipps Universität in Marburg/Lahn sowie der TU München, Nebenfächer Volkswirtschaft, Soziologie, Städtebau, Landesplanung und Raumordnung, Landschaftsökologie und Jura. Er war u. a. 1989–1994 wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Stadt- und Regionalplanung an der TU Berlin, 1990–1994 freier Mitarbeiter in der Planergemeinschaft Dubach & Kohlbrenner und 1995–1996 Referent in der Senatsverwaltung für Wirtschaft und Technologie Berlin.


Marta Siciarek

(*1979), studierte Chinesische Studien und Cross-Cultural Psychology, ist Direktorin vom Immigrant Support Center in Danzig und Koordinatorin von Projekten zur Integration und Antidiskriminierung. Das Zentrum arbeitet in drei Hauptbereichen: Direktdienste für Migrant_innen (Rechtsberatung, Information, Polnischkurse usw.), als Community-Center und City Hall-Partner bei der Entwicklung und Umsetzung eines Migrant_innen-Integrationsmodells. Das multiregionale Team, besteht aus 150 Personen, die verschiedene Institutionen und Einwanderergemeinschaften vertreten und an 8 Themen (Bildung, Wohnen, Gesundheit, Gewalt & Diskriminierung, Kultur, soziale Hilfe, Integration der lokalen Bevölkerung und Beschäftigung) arbeiten.


Angelos Syrigos

studierte an der Rechtswissenschaftlichen Fakultät der National University of Athens und der University of Bristol. 1994 erhielt er den Doktor der Philosophie (PhD) im Bereich des Völkerrechts. Seit 1991 ist er Mitglied der Rechtsanwaltskammer von Athen und Rechtsanwalt in Athen. Im August 2012 wurde er zum Generalsekretär für Bevölkerungsentwicklung und soziale Kohäsion des griechischen Innenministeriums ernannt.


Bild: von Oles Cheresko 

Zuzana Števulová

ist Anwältin und Direktorin der Human Rights League. Sie konzentriert sich auf ein breites Spektrum von Fragen im Zusammenhang mit Asyl, Migration und Integration. Im Jahr 2016 wurde sie mit dem Internationalen Frauenförderpreis für die Förderung der Rechte von Geflüchteten und Migrant_innen in der Slowakei ausgezeichnet.


Bild: von Dietrich Thränhardt 

Prof. Dr. Dietrich Thränhardt

(*1941 in Breslau), Studium der Geschichte, Germanistik und Sozialwissenschaften in München, Tübingen, Erlangen und Zürich, Promotion in Konstanz, Habilitation in Münster, 1980–2008 Professor für Vergleichende Politikwissenschaft und Migrationsforschung, Universität Münster, Gastprofessor an der ICU Tokyo 1990–91, Fellow am Netherlands Institute for Advanced Study 2002–03 und an der Transatlantic Academy Washington 2008–09. Herausgeber der »Studien zur Migration und Minderheiten«, Koordinator Steuerungsausschuss »Mediendienst Integration«. Autor von vierzig Büchern und 200 Aufsätzen zur internationalen Migration und zur bundesdeutschen Geschichte und Politik.


Bild: von Heinrich Tiemann 

Heinrich Tiemann

Staatssekretär a. D., hat Verwaltungswissenschaften studiert, war u. a. Mitarbeiter beim IG Metall-Vorstand, von 1991 bis 1997 Leiter der Abteilung Politik beim SPD-Parteivorstand, Leiter der Planungsgruppe der SPD-Bundestagsfraktion und von 1998 bis 2002 der Abteilung 3 im Bundeskanzleramt. Von 2002 bis 2005 Staatssekretär im Bundesministerium für Gesundheit und Soziale Sicherung, von 2005 bis 2007 im Bundesministerium für Arbeit und Soziales und von 2007 bis 2009 im Auswärtigen Amt. Heinrich Tiemann berät die SPD-Bundestagsfraktion insbesondere zu den Themen Industrie-, Innovations- und Arbeitspolitik. Er ist Mitglied im Arbeitskreis Nachhaltige Strukturpolitik der Friedrich-Ebert-Stiftung. Tiemann ist Mitautor des Sozioökonomischen Disparitätenberichts 2015 der Friedrich-Ebert-Stiftung.


Bild: von Rüdiger Veit 

Rüdiger Veit

MdB, geboren am 3. Mai 1949 in Berlin; verheiratet, 1 Kind; 1967 Abitur, 1967 bis 1972 Studium der Rechts- und Staatswissenschaften, 1972: 1. Staatsexamen, 1975: 2. Staatsexamen; 1975 bis 1985 Rechtsanwalt; 1986 bis 1998 Landrat im Landkreis Gießen. Seit 1998 Mitglied des Deutschen Bundestages. Stellvertretender innenpolitischer Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion; Vorsitzender und Sprecher der Querschnitts-AG Migration und Integration.


Bild: von Miguel Vicente 

Miguel Vicente

wurde 1964 in Spanien geboren und kam 1970 als Sohn einer spanischen Gastarbeiterfamilie nach Deutschland. Er studierte zum Dipl.-Ing. der Physikalischen Technik (FH) und wohnt in Mainz. Seit Mai 2011 ist er Beauftragter der Landesregierung für Migration und Integration in Rheinland-Pfalz. Zuvor war er Geschäftsführer der Arbeitsgemeinschaft der Beiräte für Migration und Integration in Rheinland-Pfalz sowie Bundesgeschäftsführer der Integrationsbeiräte in Deutschland. Seit vielen Jahren beschäftigt er sich mit Fragen der Zuwanderungs- und Integrationspolitik in Deutschland. Auch kommunalpolitisch war er viele Jahre aktiv. Von 1999 bis 2013 war er Mitglied im Mainzer Stadtrat, unter anderem finanzpolitischer Sprecher und stellvertretender Vorsitzender der SPD-Stadtratsfraktion.


Bild: von Miriam Vock 

Prof. Dr. Miriam Vock

ist Professorin für Empirische Unterrichts- und Interventionsforschung an der Universität Potsdam und war von 2014–2016 Sprecherin des Profilbereichs Bildungswissenschaften in der Humanwissenschaftlichen Fakultät. Seit ihrem Abschluss als Diplompsychologin und ihrer Promotion an der Universität Münster arbeitet sie an Themen der Intelligenz- und Begabungsforschung und leitet Forschungsprojekte zur schulischen Begabtenförderung und Sprachförderung.


Masha Volynsky

arbeitet als Kommunikationsleiterin am Konsortium von Migrat_innen, die Organisationen in Tschechien unterstützt. Seit sieben Jahren engagiert sie sich in NGOs, die sich auf das Themenfeld Migration spezialisiert haben. Gleichzeitig arbeitet sie im Print-, Online- und Radiojournalismus mit besonderem Schwerpunkt auf Menschenrechts- und Einwanderungsfragen. Sie studierte Central European Studies und Geschichte in New York und London mit Focus auf tschechische Grenzgebiete und die Bildung der tschechoslowakischen Nation.


Bild: von Karin Weiss 

Prof. Dr. Karin Weiss

Erziehungswissenschaftlerin, Ministerialdirigentin a. D., Studium an der FU Berlin, Ph.D. an der University of Tel Aviv. Verschiedene Tätigkeiten als Sozialarbeiterin in Berlin und Israel. 1993–2006 Professur für Sozialpädagogik an der Fachhochschule Potsdam. Fellowships und Lehraufenthalte in Wolverhampton/UK und Augusta, Georgia, USA. Von 2007–2011 Integrationsbeauftragte des Landes Brandenburg. 2012–2016 Leiterin der Abteilung Migration und Integration im Ministerium für Integration, Familie, Kinder, Jugend und Frauen Rheinland-Pfalz. Arbeitsschwerpunkte: Migration und Integration, Zuwanderung in Ostdeutschland, Partizipation und Teilhabe von Zugewanderten.


Bild: von ECRE 

Chatherine Woollard

arbeitet seit 2003 im NGO-Sektor und konzentriert sich auf Menschenrechte, Konfliktverhütung, Sicherheit und Governance-Reform. Von 2008 bis 2015 war sie Direktorin des Europäischen Verbindungsbüros für Friedensförderung (EPLO). Zuvor war sie als Direktorin für Politik und Kommunikation bei Conciliation Resources und betreute Programme in Südosteuropa, Zentralasien und der Türkei bei Minority Rights Group International und Transparency International. Als Dozentin für Politikwissenschaften lehrt sie u. a. an Universitäten in Italien, Rumänien, Ukraine; Beratungstätigkeit von Regierungen, internationalen Organisationen und NGOs. Sie ist derzeit Mitglied des Expertenrates des Demokratischen Fortschrittsinstituts und im OSCE Sachverständigenverzeichnis für Mediation und Dialog.


Bild: von SPD-Homepage 

Gülistan Yüksel

MdB ist 1962 in der Türkei geboren und lebt seit 1970 in Mönchengladbach. Sie war ab 1995 gewähltes Mitglied im Integrationsrat der Stadt und dort bis zu ihrem Einzug in den Deutschen Bundestag auch als Vorsitzende ehrenamtlich tätig. Darüber hinaus war sie von 2000–2014 Vorstandsmitglied im Landesintegrationsrat NRW. In die SPD ist Yüksel 1997 eingetreten und war von 2002–2013 Mitglied im Stadtrat Mönchengladbach. 2013 wurde sie als Abgeordnete in den Deutschen Bundestag gewählt und ist seither Mitglied in den Ausschüssen für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, für Tourismus und stellv. Mitglied im Innenausschuss. Seit 2014 ist sie Vorsitzende der SPD-Mönchengladbach.


Olaf Zimmermann

ist Geschäftsführer des Deutschen Kulturrates und Herausgeber der Zeitschrift »Politik & Kultur«. Er moderiert die im Dezember 2016 gegründete »Initiative kulturelle Integration« des Deutschen Kulturrates, die sich für den gesellschaftlichen Zusammenhalt und das soziale Miteinander engagiert und die auf Anregung der Bundesregierung und des Deutschen Kulturrates zurückgeht.


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