BayernForum

Jugend und Politik

Ohne Jugend ist kein Staat zu machen. Die Stabilität und der Fortbestand einer Demokratie sind nur dann gewährleistet, wenn diese von jungen Menschen gelebt und aktiv mitgestaltet wird.

Das Forum Jugend und Politik richtet sich an junge Menschen mit dem Ziel, sie für Politik und Gesellschaft zu interessieren und sie zur demokratischen Teilhabe zu ermutigen. Unter dem Motto „Politik erleben, nicht als passiver Zuschauer, sondern mittendrin als aktive/r Gestalter/in“ setzen unsere beteiligungsorientierten und kreativen Veranstaltungsformen im direkten Lebensumfeld der Jugendlichen an und vermitteln Spaß an Mitbestimmung und Teilhabe.


Politik erleben!

Politik erlebbar machen, und zwar mit allen Sinnen, zum Mitmachen motivieren: Das will das BayernForum mit seinem Angebot von Workshops, Kreativwerkstätten, Open Space und anderen Formaten zu Themen, die Jugendliche betreffen und bewegen.

Haben Sie Interesse an einer unserer Veranstaltungen für Ihre Schule, Ihren Verein oder Ihre Jugendgruppe? Bitte kontaktieren Sie uns:

bayernforum(at)fes.de

Tel.: 089/51 55 52-40

Alle Termine auf Anfrage.

Planspiel Kommunalpolitik – Ohne Jugend ist kein Staat zu machen!

Im dreitägigen Planspiel schlüpfen Jugendliche in die Rollen von Kommunalpolitiker_innen ihres Ortes. Sie besuchen eine Ratssitzung, bilden Fraktionen und erarbeiten mit Hilfe „echter“ Politiker_innen Standpunkte und Anträge zu eigenen Themen. In der abschließenden Simulation einer Sitzung im Ratssaal ihrer Gemeinde unter Leitung des/der Bürgermeister_in wird Kommunalpolitik hautnah erlebbar.

Das Forum Jugend und Politik möchte deshalb im Planspiel Kommunalpolitik Jugend und politisches Interesse zusammenbringen und lädt Jugendliche herzlich ein, im Planspiel hautnah Einblicke in die Kommunalpolitik zu erlangen und sich mit Kommunalpolitiker_innen aus ihrer Stadt/Gemeinde über Themen, die ihnen wichtig sind, auszutauschen.

Download Projektbeschreibung: Planspiel Kommunalpolitik

Rettet die (Europa-)Wahlen!

Am 26. Mai 2019 sind die Bürgerinnen und Bürger aufgerufen, 96 deutsche Europaabgeordnete für das Europäische Parlament zu wählen. Über immer mehr Aspekte des alltäglichen Lebens wird in Brüssel entschieden. Daher ist es wichtig, dass möglichst Viele ihr Wahlrecht nutzen, um Einfluss auf den politischen Kurs Europas der nächsten fünf Jahre zu nehmen.

„Die EU ist für mich weit weg und hat mit meinem Alltag nichts zu tun.“ Dieser Satz fällt oft im Zusammenhang mit der Europäischen Union. So nehmen viele Bürgerinnen und Bürger meist nur die Debatten um neue „Rettungsschirme“, den „Krümmungsgrad von Gurken“ oder den „Brexit“ wahr. Wo aber spielt die Europäische Union eine konkrete Rolle – auch im Leben junger Menschen?

Wen oder was wählt man da? Wie sieht so ein Stimmzettel aus? Was hat das mit der europäischen Idee zu tun? Warum sollte ich meine Stimme nutzen? Wieso entscheiden so viele alte Männer in Brüssel? Und wie wäre es, wenn alle jungen Frauen und Männer geschlossen zu Wahl gehen und ein „Youthquake“ auslösen? Diese und andere Fragen wollen wir im Rahmen des Workshops diskutieren.

Die Veranstaltung richtet sich an Jugendliche ab Klassenstufe 9 (insbesondere für berufliche Schulen und FOS /BOS geeignet) und ist ideal für Erstwähler_innen, Schulklassen oder Kurse. Ein Workshop umfasst mindestens 5 Zeitstunden und ist als Projekttag geeignet. Zur konkreten Terminplanung wendet Euch / wenden Sie sich direkt an uns.

Flyer "Rettet die (Europa-)Wahlen!"

"Töchter des Aufbruchs" - Schulvorführung / Lehrkräftefortbildung

Es ist kein Geheimnis: Jugendliche mit Migrationshintergrund haben immer noch geringere  Bildungschancen. Ihre Schulkarrieren verlaufen schwieriger als die der Schüler_innen ohne Migrationshintergrund. In der Integrationsdebatte wird diese Schwierigkeit zwar immer wieder aufgegriffen, es gibt jedoch keine klare Linie, wie die Hindernisse beseitigt werden könnten. Vielmehr werden im Lauf der Debatte Schuldige bzw. Verantwortliche für diesen Missstand gesucht. Entweder sind es die Migrant_innen oder ihr kulturelles Umfeld, welche mangelnde Integrationsbereitschaft zeigen oder die Lehrkräfte, denen ihr Verantwortungsbewusstsein abgesprochen wird.

Mit dem Dokumentarfilm "Töchter des Aufbruchs" und dem anschließenden Gespräch soll dieses Vakuum aufgestoßen werden. Denn der Film weckt nicht nur das Verständnis für die Migrationsgeschichten, er provoziert auch und spricht Missstände an. Die anschließende Besprechung räumt mit Vorurteilen auf. Der Film bestärkt die Schüler_innen, stolz auf die Leistungen ihrer Eltern und Großeltern zu sein. Den Lehrer_innen will diese Unterrichtseinheit Mut machen, das Potential ihrer Schüler_innen mit Migrationshintergrund zu erkennen und die bewusste Begegnung auf Augenhöhe zu praktizieren.

Workshop Zivilcourage

Eintreten gegen Gewalt, Konflikte schlichten, Ausgrenzung vermeiden, all das sind Verhaltensweisen, die in einer sozialen Gemeinschaft – sei es in der Schule, im Verein oder in der Öffentlichkeit – unabdingbar sind.

Und sie können erlernt und trainiert werden: im Workshop Zivilcourage des BayernForums.

Publikationen zum Thema

Soziale Protest- und Jugendbewegungen in Europa - Visionen für ein anderes Europa?

Dokumentation
Stuttgart, 2013

Publikation herunterladen (1 MB, PDF-File)


Engel, Gerhard; Rappenglück, Stefan

Jugendpolitik im Aufwind?

Stand und Empfehlungen zur Umsetzung des Berichts der Enquête-Kommission "Jungsein in Bayern" des Bayerischen Landtags
München,Bonn, 2011

Publikation herunterladen (670 KB, PDFFile)


 

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Veranstaltungen zum Thema

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