NEWSLETTER 6/2019

Sehr geehrte Damen und Herren,

nachfolgend erhalten Sie die Neuerscheinungen und Veranstaltungshinweise aus der Abteilung Wirtschafts- und Sozialpolitik der Friedrich-Ebert-Stiftung.

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INHALT


→ Progressive Pflegepolitik

→ Künstliche Intelligenz und Arbeit

→ Einbeziehung von Beamt_innen in die Gesetzliche Rentenversicherung

→ Arbeitswelt Handwerk

→ Finanzielle und nichtfinanzielle Mitarbeiterbeteiligung bei Startups

→ Sozialdemokratische Verkehrspolitik

→ Marktmacht, Finanzialisierung, Ungleichheit

→ Veranstaltungen


WISO-NEWSLETTER

WISO-DIREKT


PROGRESSIVE PFLEGEPOLITIK

Finanzierung, Beratung, Prävention, Personal

A. LANG, S. SCHMIDT, H. WEISBROD-FREY

Das familienbasierte Pflegesystem mit einer Zuschuss-Versicherung stößt an seine Grenzen. Nötig sind eine Begrenzung der finanziellen Belastung für Pflegebedürftige und Angehörige, die Stärkung von Beratung, Begleitung und Prävention sowie eine rechtssichere Regelung der Betreuungssituationen in privaten Haushalten.

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KÜNSTLICHE INTELLIGENZ UND ARBEIT

Gesellschaftliche Dimensionen einer Technikfolgenabschätzung

C. KELLERMANN, A. PETRING

Künstliche Intelligenz (KI) ist eine Schlüsseltechnologie des digitalen Zeitalters. Sie hat das Potenzial, unsere Wirtschaft und Arbeitswelt grundlegend zu verändern und weckt dadurch ebenso große Hoffnungen wie Ängste. Betrachtet man die gesellschaftlichen Folgen der neuen Technologie differenziert, so zeigt sich, dass viele der Fragen, die sich aus dem Einsatz von KI ergeben, Verteilungsfragen sind. Diese Fragen müssen gesellschaftlich verhandelt und von der Politik durch entsprechende Maßnahmen adressiert werden.

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EINBEZIEHUNG VON BEAMT_INNEN IN DIE GESETZLICHE RENTENVERSICHERUNG



H. BURRET, S. MOOG

Der Einbezug von Beamt_innen in die Gesetzliche Rentenversicherung stellt diese grundsätzlich auf eine breitere Finanzierungsbasis. Da die Rentenansprüche der Beamt_innen erst mit deutlicher zeitlicher Verzögerung in der GRV ausgabewirksam werden, bleibt der finanzielle Entlastungseffekt bis 2070 erhalten. Es ist jedoch davon auszugehen, dass sich die günstigen Effekte auf Rentenniveau und Beitragssatz im weiteren Verlauf nach 2070 umkehren.

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ARBEITSWELT HANDWERK - EINE POLITISCHE HERAUSFORDERUNG

Positionspapier der Arbeitsnehmer-Vizepräsident_innen der Handwerkskammern

Das Handwerk ist als Arbeitgeber und Ausbilder für Millionen von Menschen von zentraler Bedeutung. Doch um zukunftsfähig zu sein, müssen die Arbeits- und Ausbildungsbedingungen dringend verbessert werden. Nur mit guten Löhnen, guter Arbeit und einer modernen Ausbildung kann das Handwerk im Wettbewerb um Auszubildende und qualifizierte Fachkräfte langfristig bestehen.

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FINANZIELLE UND NICHTFINANZIELLE MITARBEITERBETEILIGUNG BEI STARTUPS



C. ALTMANN, L. HANEMANN, R. PHILIPPS

Die Beteiligung von Mitarbeiter_innen am Unternehmenskapital kann für Startups eine Möglichkeit sein, im Wettbewerb um Fachkräfte zu bestehen. Insbesondere steuerrechtliche Unsicherheiten führen aber zu hohen Transaktionskosten. Erforderlich sind neue rechtliche Regelungen, um Mitarbeiterkapitalbeteiligung handhabbarer zu machen. Zudem sollten neue Formen nichtfinanzieller Mitarbeiterbeteiligung entwickelt werden, die zu den Gegebenheiten der Startups-Ökosysteme passen.

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SOZIALDEMOKRATISCHE VERKEHRSPOLITIK

Gestalten, entscheiden, umsetzen

R. BORMANN, R. DELLMANN, W. FABER, H. HOLZAPFEL, M. JUNGBLUTH, M. STEIN

Politik ist nie rein pragmatisch, sondern immer von Interessen beeinflusst. Bei der aktuell diskutierten Verkehrswende gilt es, jetzt vor allem die Interessen der einkommensschwachen und hart arbeitenden Menschen stärker herauszustellen und zu sichern. Dies erfordert eine aktive und mutige Steuerung des Gesamtverkehrssystems, null Toleranz bei Regelverstößen, mehr staatliche Kompetenzen sowie eine sozial gerechte Umverteilung des Verkehrsraums.

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Für ein besseres Morgen

MARKTMACHT, FINANZIALISIERUNG, UNGLEICHEIT

Wie die Digitalisierung die deutsche Wirtschaft verändert

B. FERSCHLI, M. REHM, M. SCHNETZER, S. ZILIAN

Die globale Internetwirtschaft wird von wenigen Konzernen dominiert. Die Tech-Riesen des Silicon Valleys konzentrieren immer mehr Marktmacht auf sich. Auch ist belegt, dass die Vormacht solcher "Superstar-Firmen" zu mehr Ungleichheit bei den Einkommen führt. Doch wie stellt sich die Lage in Deutschland dar?

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VERANSTALTUNGEN | AKTUELLES | RÜCKBLICK



Öffentliche Vorstellung der Studie
SMART CITY IN DER SOZIALEN STADT
Menschen in den Mittelpunkt stellen

Montag, 2. Dezember 2019, 17.00 bis 19.30 Uhr in der Friedrich-Ebert-Stiftung in Berlin

Smart City sollte für eine kluge Stadt stehen im Sinne von gut und lebenswert für alle Bewohner_innen und so für Mitwirkungsmöglichkeiten, gute und gesunde Lebensbedingungen, Arbeitsplätze, nachhaltige und soziale Versorgungsstrukturen sorgen. Digitale Werkzeuge können in diesen Fragen unterstützen. Technikentwicklung ist aber weder Selbstzweck noch Naturgesetz, sondern hängt von menschlichen Entscheidungen ab. Digitalisierung birgt gleichermaßen große Chancen und Risiken. Kommunen müssen in die Lage versetzt werden, die zentralen Gestalter sowohl analoger als auch digitaler Räume zu werden und zu bleiben.

Programm

Anmeldung

DigiCapRÜCKBLICK:
Digitaler Kapitalismus - Der Kongress

#digitalcapitalism

Über 800 Menschen waren am 29. und 30. Oktober in Berlin vor Ort. Viele Tausende sind den Debatten per Live-Blog und Livestream gefolgt. Zwei Tage lang wurde intensiv diskutiert - über Monopole und Finanzmärkte, Wettbewerb und Kooperation, über Social Scoring, eine neue Datenordnung sowie die Gute Arbeit der Zukunft und vieles mehr. Der große Zuspruch und die vielen positiven Rückmeldungen während und nach der Veranstaltung unterstreichen, dass die diskutierten Fragen gesellschaftlich und politisch aktueller sind denn je.

Die Highlights des Kongresses sind jetzt auch im Netz verfügbar: Videomitschnitte aller Vorträge und die Podien des Hauptprogramms. Auch der Live-Blog mit Beiträgen, Fotos und Kurzvideos zu allen Foren und Panels ist weiter online.

→ nähere Informationen

 


SAVE-THE-DATE

Öffentliche Veranstaltung

DIE GEGENWART AUS DER ZUKUNFT ENTWICKELN
Die Stadt von übermorgen

2. bis 3. Juni 2020 in der Friedrich-Ebert-Stiftung in Berlin

Klimawandel, Zuwanderung, Strukturwandel, Gentrifizierung und die sich daraus ergebenden Probleme sozialer Segregation, des Wohnungsmangels sowie der sozialen und physischen Infrastruktur stellen die Städte europaweit vor Aufgaben bisher unbekannten Ausmaßes. Auf der anderen Seite stehen aufgrund von "smarten" Technologien und künstlicher Intelligenz gewaltige Chancen offen, Lebens- und Arbeitswelten auch räumlich und infrastrukturell neu aufzustellen. Doch wie ist eine zunehmend komplexere und integrierte Stadtplanung zu bewältigen? Wie können die Risiken digitaler Technologien minimiert werden? Welcher Pfad muss z.B. beim Wohnen, der Mobilität und der Umwelt eingeschlagen werden? Und wie müssen Städte und Kommunen aufgestellt sein, um lebenswerte, sozial gerechte und nachhaltige Orte der Begegnung und des sozialen Zusammenhalts zu schaffen?

Diese und viele andere Fragen werden im Rahmen der Tagung diskutiert werden.




 

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