NEWSLETTER 04/2018

Sehr geehrte Damen und Herren,

nachfolgend erhalten Sie die Neuerscheinungen und Veranstaltungshinweise aus der Abteilung Wirtschafts- und Sozialpolitik der Friedrich-Ebert-Stiftung.

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INHALT


→ Beschäftigtentransfer stärken! Lehren aus einem internationalen Vergleich

→ Who Votes Right-Wing Populist?

→ Fiskalpolitik in der EWU

→ Geflüchtete Frauen in Deutschland

→ Zuverlässig statt schnell

→ Europas Armut und Ungleichheit

→ Machtverschiebung in der digitalen Arbeitswelt


WISO-NEWSLETTER

WISO-DISKURS

BESCHÄFTIGTENTRANSFER STÄRKEN!

Lehren aus einem internationalen Vergleich

BERND REISSERT

Der Beschäftigtentransfer kann eine wichtige Rolle dabei spielen, Arbeitnehmer_innen nach ihrer Entlassung in eine dauerhafte Anschlussbeschäftigung zu verhelfen. Die Rahmenbedingungen des Beschäftigtentransfers in Deutschland sind jedoch so komplex, dass Transfergesellschaften selten zum Einsatz kommen. Damit liegt ein wichtiges Potential brach, um den kommenden Strukturwandel abzufedern und einen Beitrag zum sozialen Zusammenhalt zu leisten. Erfahrungen aus Schweden, Belgien und Österreich zeigen auf, mit welchen Reformen der Beschäftigtentransfer in Deutschland gestärkt werden kann.

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WHO VOTES RIGHT-WING POPULIST?

Geographical and Individual Factors in Seven German State Elections

HEIKO GIEBLER, SVEN REGEL

The right-wing populist party AfD has been successful in state and federal elections in Germany. Social and economic factors alone cannot explain right wing populist voting. This group of voters is more diverse than assumed. Individual reasons to vote right wing populist parties are influenced by cultural backgrounds, demographics and other issues in their local community. Further, vote choice is also a result of individual political beliefs as well as the evaluation of the state government’s performance.

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WISO-DIREKT


FISKALPOLITIK IN DER EWU

Reform des Stabilitäts- und Wachstumspakts nicht vergessen!

ACHIM TRUGER

In den offiziellen Vorschlägen zur Reform und Vervollständigung der Europäischen Währungsunion (EWU) geht es vor allem um zusätzliche fiskalische Instrumente auf europäischer Ebene. Der Autor weist in diesem Beitrag darauf hin, dass eine stärkere Rolle der Fiskalpolitik auf europäischer Ebene sehr sinnvoll sein kann. Allerdings wären auch die Regeln des Stabilitäts- und Wachstumspaktes und des Fiskalpaktes für die nationalen Fiskalpolitiken dringend reformbedürftig. Sie müssten die öffentlichen Investitionen stärken und konjunkturgerechter werden.

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GEFLÜCHTETE FRAUEN IN DEUTSCHLAND

Anforderungen an eine geschlechtersensible Asyl- und Integrationspolitik

FRAUKE BINNEMANN, SABINE MANNITZ

Etwa die Hälfte aller weltweit Geflüchteten ist weiblich. Gleichzeitig sind nur 35 bis 40 Prozent der in Deutschland zwischen 2015 bis heute Asylsuchenden Frauen und Mädchen. Ein Grund: Männer wagen oft als erste die Flucht und holen ihre Familien nach. Sexualisierte Gewalt gegen Frauen auf der Flucht ist ein zentrales Motiv für dieses Vorgehen. Der im Koalitionsvertrag vereinbarte stark beschränkte Familiennachzug trifft daher vor allem Frauen und Kinder.

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ZUVERLÄSSIG STATT SCHNELL

Infrastrukturplanung und Verkehrspolitik neu denken

BERT LEERKAMP, RENÉ BORMANN

Die Erhöhung der Reisegeschwindigkeit mit dem Ziel, die Reisezeit zu verringern, dominiert die Planung der Verkehrsinfrastruktur. Mit dieser Strategie sind die aktuellen verkehrlichen Probleme jedoch nicht zu lösen. Angesichts steigender Verkehrsbelastungen, zunehmender Staus und Verspätungen gewinnt die Planbarkeit einer Personenfahrt oder eines Gütertransportes immer mehr an Bedeutung. Notwendig ist eine neue Infrastrukturpolitik, die netzübergreifend plant und Zuverlässigkeit gegenüber Schnelligkeit priorisiert.

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EUROPAS ARMUT UND UNGLEICHHEIT

Unterschätzt, aber zuletzt gesunken

MICHAEL DAUDERSTÄDT, CEM KELTEK

Die Autoren beurteilen seit einigen Jahren regelmäßig die Entwicklung der Ungleichheit in der Europäischen Union (EU). In ihrem aktuellen Beitrag kommen sie zu dem Ergebnis, dass die offizielle EU-Statistik nicht nur die Ungleichheit, sondern auch das Ausmaß der Armut in der EU schönt. Beide liegen bedenklich hoch. So sind über 140 Millionen Menschen in der EU von Armut bedroht. Zwar haben sich die Verhältnisse von 2015 auf 2016 leicht verbessert, aber ihr weiter bedrohliches Ausmaß gefährdet den sozialen und politischen Zusammenhalt Europas.

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MACHTVERSCHIEBUNG IN DER DIGITALEN ARBEITSWELT

Die Beschäftigten brauchen neue Rechte!

MICHAEL SCHWEMMLE, PETER WEDDE

Immer deutlicher verschieben sich im Zuge der Digitalisierung die Kräfteverhältnisse in der Arbeitswelt zulasten der Beschäftigten. Ohne Regulierungen steigen die Risiken der Entsicherung, der Entkollektivierung und der Entmächtigung menschlicher Arbeitskraft. Um das Machtgefüge in der digitalen Arbeitswelt wieder in eine ausgewogenere Balance zu bringen, muss der Gesetzgeber die Interessen der Beschäftigten unverzüglich durch angemessene und innovative Schutzmechanismen stärken.

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