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Wachstum durch Ausbau sozialer Dienstleistungen
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MICHAEL DAUDERSTÄDT
Soziale Dienstleistungen werden gern als eine Belastung der Wirtschaft angesehen, deren Kosten von anderen, „wirklich“ produktiven Wirtschaftszweigen zu tragen seien. Tatsächlich aber führt auch ein Ausbau sozialer Dienste zu mehr Wachstum durch zusätzliche Beschäftigung und höhere Produktivität und zu höherem Wohlstand, da er gesellschaftliche Bedarfe deckt. Die Dienstleistungsexpansion ist zudem bezahlbar; sie finanziert sich quasi von selbst, da die zusätzlichen Ausgaben durch die höhere Beschäftigung und Produktivität wiederum zu mehr Einkommen der privaten Haushalte und mehr Einnahmen der öffentlichen Hand und der Sozialversicherungen führen.
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Soziales Wachstum durch produktive Kreisläufe
(nur Onlinefassung)
KAI
GRAMKE, REINHARD SCHÜSSLER, MARKUS MATUSCHKE
Der Anteil des Dienstleistungssektors an der gesamtwirtschaftlichen Wertschöpfung und Beschäftigung nimmt in allen entwickelten Volkswirtschaften immer mehr zu. In Deutschland bestehen vor allem bei den sozialen Diensten, insbesondere in den Bereichen Pflege, Kinderbetreuung und häusliche Dienstleistungen, noch erhebliche ungedeckte Bedarfe und damit weitere Wachstums- und Beschäftigungspotenziale. Für ein Expansionsszenario in diesen Bereichen bis zum Jahr 2025 errechnete die Prognos AG im Auftrag der Friedrich-Ebert-Stiftung einen Wachstumsimpuls von etwa einem Prozent des Bruttoinlandsprodukts mit 667.000 zusätzlichen Arbeitsplätzen. |
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Soziale Gesundheitswirtschaft - Impulse für mehr Wohlstand (nur Onlinefassung)
BORIS AUGURZKY, STEFAN FELDER, RENGER VAN NIEUWKOOP, ALOIS TINKHAUSER
Im Oktober 2011 wurde in Berlin das Ergebnis des Projektes „Soziale Gesundheitswirtschaft“ vorgestellt, dass die Friedrich-Ebert-Stiftung in Kooperation mit Ver.di über einen Zeitraum von zwei Jahren durchgeführt hat. Das Konzept der „Sozialen Gesundheitswirtschaft“ stellt die Bedarfe der Bevölkerung in den Mittelpunkt. Ziel ist eine Gesundheitswirtschaft, die mehr gesunde Jahre für die Bevölkerung sowie höhere Lebensqualität ermöglicht und mit guten Arbeitsbedingungen der Beschäftigten im Gesundheitssektor sowie einem qualitativen – sozialen – Wachstum verbindet. |
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Öffentlich geförderte Beschäftigung - Integration und Teilhabe für Langzeitarbeitslose *
SUSANNE KOCH, PETER KUPKA
Öffentlich geförderte Beschäftigung ist ein klassisches Instrument der aktiven Arbeitsmarktpolitik. Dazu gehören beschäftigungsbegleitende sowie beschäftigungsschaffende Maßnahmen. Die Expertise gibt einen Überblick über die Ziele, die Ausgestaltung und die Wirkungen öffentlich geförderter Beschäftigung. Außerdem stellt sie ein abgestuftes Konzept für eine Neuausrichtung vor. Es besteht aus den drei Komponenten Lohnkostensubventionen an private Arbeitgeber, befristete Beschäftigung schaffende Maßnahmen und einem sozialen Arbeitsmarkt. |
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Erfolgreiche Geschlechterpolitik:
Ansprüche - Entwicklungen - Ergebnisse *
BARBARA STIEGLER
Trotz vieler Veränderungen in Gesetzeslage, Institutionen und Kultur sind Arbeit, Zeit, Geld und Macht zwischen den Geschlechtern immer noch ungleich verteilt. Das Fortbestehen von geschlechterneutralen Haltungen erfordert weiterhin politisches Handeln. Ob Gleichstellungsbeauftragte oder Gender Mainstreaming – die entwickelten Ansätze sind vielfältig. Aber welche wirken? Die Autorinnen und der Autor legen Analysen von Erfolgsbedingungen einer emanzipatorischen Geschlechterpolitik vor und machen Mut, sich engagiert für Geschlechtergerechtigkeit einzusetzen. |
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