Gewerkschaften
Eine wesentliche Wurzel der Sozialen Demokratie sind die Erfahrungen der demokratischen Arbeiterbewegung. Die Politik von Gewerkschaften und Sozialdemokratie hat es ermöglicht, dass aus verachteten Proletarierinnen und Proletariern gleichberechtigte und selbstbewusste Staatsbürgerinnen und Staatsbürger wurden. Heute sind die Gewerkschaften ein entscheidender Bündnispartner für die Weiterentwicklung der Wirtschafts- und Sozialordnung nach den Prinzipien der Sozialen Demokratie. Für die Friedrich-Ebert-Stiftung, die ihre Arbeit an den Grundwerten der sozialen Demokratie orientiert, ist deshalb die Zusammenarbeit mit den Gewerkschaften von strategischer Bedeutung.
Gewerkschaften wie Sozialdemokratie verfolgen die soziale und politische Gestaltung von Gesellschaft und Wirtschaft mit dem Ziel, menschenwürdige Arbeit, soziale Gerechtigkeit und soziale Sicherheit zu fördern. Diese Vorhaben sind in Zeiten der Globalisierung und Europäisierung komplizierter geworden. Sie kennzeichnen die zentrale Herausforderung des Dialogs zwischen Gewerkschaften und Politik und stellen den Rahmen für die Aufgabenstellung im Themenfeld "Arbeit und Gewerkschaften" dar.
Der
Arbeitskreis Arbeit-Betrieb-Politik
befasst sich mit Fragen des Wandels
der industriellen Beziehungen und ihrer zukünftigen Gestaltung.
Der Arbeitskreis
Dienstleistungen
führt einen arbeitnehmerorientierten
Diskurs über die Rolle von Dienstleistungen im Strukturwandel von
Wirtschaft und Gesellschaft.
