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Veranstaltungen des Landesbüro Sachsen-Anhalt, Magdeburg

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Titel der Veranstaltung 163279 Das Energieversorgungskonzept für die Hansestadt Stendal als strategischer Modellansatz
Beschreibung Die mit dem Energiekonzept der deutschen Bundesregierung angekündigte Energiewende ändert nicht nur die Energiegewinnung durch die Nutzung erneuerbarer Energien aus Windkraft, Sonnenstrahlung, Biomasse oder Umweltwärme, durch die dabei mögliche werdende dezentrale Energiegewinnung erwachsen ganz neue Einspar- und Effizienzpotentiale. Statt ferner Großkraftwerke entstehen kleinere, bedarfsorientierte Kraftwerke. Und damit eröffnen sich auch ganz neue Spielräume für Kommunen und Regionen, insbesondere für Landkreise, Städte und Gemeinden in ländlichen Räumen.
Eine genaue Betrachtung zeigt allerdings, dass diese Potentiale in Sachsen-Anhalt bisher nicht erkannt wurden. 2010 lag der Anteil der Erneuerbaren Energien am Stromverbrauch in Sachsen-Anhalt bei knapp 55 %. Von den dabei erzielten Renditen profitieren aber vor allem Großunternehmen und Anlagefonds: über 80 % der über das Erneuerbare- Energien- Gesetz ermöglichten Energierenditen verlassen die Landkreise, Städte und Gemeinden und hinterlassen so nicht selten den Unmut ihrer Bürger und Bürgerinnen.
Wie also können Kommunen die Energiewende aktiv mitgestalten und die Chancen zur eigenständigen Energieversorgung mit einer bürgernahen Preisgestaltung und dem entsprechenden Zuwachs an regionaler Wertschöpfung nutzen? Das kürzlich fertig gestellte Energieversorgungskonzept für die Hansestadt Stendal weist u.a. eindrucksvoll aus, dass diese Entwicklung nicht nur in Landgemeinden sondern auch in einer 40.000 Einwohner zählenden Kreisstadt ausschließlich unter Inanspruchnahme des eigenen Territoriums und bereits heute wirtschaftlich darstellbar ist.
Diese Erkenntnis wollen wir gemeinsam mit Ihnen und ausgewiesenen Fachleuten erörtern und diskutieren.
Ansprechpartn. Astrid Becker
Termin: Mittwoch, 30.05.12
Uhrzeit: 10:00 bis 16:00 Uhr
Ort Stendal
Kontaktanschrift Friedrich-Ebert-Stiftung
Landesbüro Sachsen-Anhalt
Otto-von-Guericke-Straße 65
39104 Magdeburg
Tel. 0391-56876-0, Fax 0391-56876-15
e-mail: info.magdeburg@fes.de
e-Mail
Teilnahmegebühr 10,00 Euro
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Titel der Veranstaltung 162116 Das politische Quartett - Wirtschaft, Wissenschaft, Politik und Medien im Gespräch über aktuelle politische Sachbücher
Beschreibung Seit 2008 stehen Wirtschafts- und Finanzkrise im Zentrum des öffentlichen Interesses. Und auch auf dem Büchermarkt dominieren Titel zu wirtschafts- und finanzpolitischen Themen. Abseits von Untergangsszenarien oder finanztechnischen Fachbücher stehen diesmal drei Sachbücher auf der Leseliste des Politischen Quartetts, die sich aus ganz unterschiedlichen Perspektiven mit Finanzen, Kapital und Werten befassen.

Von der Presse hoch gelobt ist das Buch des Berliner Kulturwissenschaftlers Joseph Vogl "Das Gespenst des Kapitals". Es enthüllt die Hintergründe der Finanzkrise und wirft einen entzaubernden Blick auf die Geschichte des Bank- und Finanzwesens. Vorgestellt und kommentiert wird der Titel von Helmut Herdt, Sprecher der Geschäftsführung der Städtischen Werke Magdeburg.

In seinem Buch "Redet Geld, schweigt die Welt - Was uns Werte wert sein müssen" widerspricht der Journalist Ulrich Wickert der Behauptung, dass Wirtschaft und Ethik nicht zusammen passen. Ob er dabei einen Weg aus der Krise beschreibt, kommentiert Katrin Budde, Fraktionsvorsitzende der SPD im Landtag Sachsen-Anhalt.

"Odysseus und die Wiesel - eine fröhlich Einführung in die Finanzmärkte" heißt der Titel des Fondsmanagers, Mathematikers und Philosophen Georg von Wallwitz. Im Mittelpunkt seines Essays steht die Frage, welche Prototypen die Finanzmärkte gestalten. Ob die Beschäftigung mit der Finanzwelt wirklich fröhlich stimmen kann, bewertet Alois Kösters, Chefredakteur der Volksstimme Magdeburg, der das Buch für uns gelesen hat.

Moderiert wird das Quartett von der Magdeburger Journalistin Kerstin Palzer.
Ansprechpartn. Astrid Becker
Termin: Donnerstag, 31.05.12
Uhrzeit: 18:00 bis 20:30 Uhr
Ort Magdeburg
Kontaktanschrift Friedrich-Ebert-Stiftung
Landesbüro Sachsen-Anhalt
Otto-von-Guericke-Straße 65
39104 Magdeburg
Tel. 0391-56876-0, Fax 0391-56876-15
e-mail: info.magdeburg@fes.de
e-Mail
Teilnahmegebühr keine
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Titel der Veranstaltung 161648 Umgang mit Gewalt und Konflikten in der Lebenswelt Jugendlicher
Beschreibung Die Medien berichten über eine erschreckende Gewaltbereitschaft von Jugendlichen. Dabei ist gerade die Schule ein Ort, wo Konflikte ausgetragen werden. Mit Konflikten konstruktiv umzugehen ist schwierig, das haben die Schülerinnen und Schüler häufig nicht gelernt. Besonders Lehrer, Erzieher und Sozialarbeiter sind mit der Gewaltbereitschaft der Jugendlichen konfrontiert. Zudem existiert die Erwartung, dass es vor allem die Aufgabe der Schule und damit der Lehrerinnen und Lehrer sei, durch gezielte Maßnahmen einer solchen Entwicklung wirkungsvoll zu begegnen.

Dabei ist es wichtig, bei Schülern die Fähigkeit zu entwickeln, sich in andere hineinzuversetzen und das eigene Verhalten kritisch zu reflektieren, aber auch Handlungsalternativen anzubieten. Ob und wie das Lehrer, Erzieher und Sozialarbeiter leisten können, ist Thema dieses Seminars. Anhand theoretischer Einheiten, konkreter Fallbeispiele und Gruppenarbeiten werden Lösungsansätze für die praktische Arbeit mit Jugendlichen vorgestellt.

Die Veranstaltung wurde vom Kultusministerium als Lehrerfortbildungsveranstaltung weiterer Träger anerkannt (WT 2012-500-11 LISA).
Ansprechpartn. Dr. Ringo Wagner
Termin: Freitag, 01.06.12 bis Samstag, 02.06.12
Uhrzeit: 16:00 Uhr (erster Tag) bis 18:00 Uhr (letzter Tag)
Ort Staßfurt
Kontaktanschrift Friedrich-Ebert-Stiftung
Landesbüro Sachsen-Anhalt
Otto-von-Guericke-Straße 65
39104 Magdeburg
Tel. 0391-56876-0, Fax 0391-56876-15
e-mail: info.magdeburg@fes.de
e-Mail
Teilnahmegebühr 35,00 Euro
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Titel der Veranstaltung 163999 Leichte Sprache - Verständliche Politik
Beschreibung Viele Bürgerinenn und Bürger klagen darüber, dass sie Politik nicht verstehen, wenn man vom Europäischen Stabilitätsmechanismus, der Patientenmobilitätsrichtlinien oder anderen Fachvokabeln die Rede ist. Eine Möglichkeit, Politik einfacher zu verstehen, kann die Leichte Sprache sein. Diese wurde für Menschen mit Lern- und Verständnisschwierigkeiten entwickelt. Somit leistet sie einen Beitrag zur Integration und Barrierefreiheit.
Wo wird heute schon Leichte Sprache angewandt und wo ist der Einsatz noch ausbaufähig? Wie kann sie helfen, damit die Bevölkerung die politischen Vorgänge besser versteht und einodrnen kann? Kann Leichte Sprache die Komplexität von Politik wirklich abbilden?
Darüber wollen wir mit Ihnen und folgenden Gästen diskutieren:
Prof. Dr. Wolfgang Böhmer, Ministerpräsident Sachsen-Anhalt a. D.
Silvia Schmidt, Sprecherin der SPD-Bundestagsfraktion für Behindertenpolitik
Ansprechpartn. Astrid Becker
Termin: Dienstag, 05.06.12
Uhrzeit: 19:00 bis 21:00 Uhr
Ort Lutherstadt Wittenberg
Kontaktanschrift Friedrich-Ebert-Stiftung
Landesbüro Sachsen-Anhalt
Otto-von-Guericke-Straße 65
39104 Magdeburg
Tel. 0391-56876-0, Fax 0391-56876-15
e-mail: info.magdeburg@fes.de
e-Mail
Teilnahmegebühr keine
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Titel der Veranstaltung 165149 Mein Haus, mein Auto ... meine Rente?! Was bedeutet mehr Eigenverantwortung für die zukünftige Rentengeneration?
Beschreibung Wirtschaftliche und gesellschaftliche Veränderungen wie z.B. die gegenwärtige demographische Entwicklung führen dazu, dass das Altersvorsorgesystem immer mehr aus dem gewohnten Gleichgewicht gerät. Dass die Rente also möglicherweise einmal nicht reichen wird, hat sich herumgesprochen. Was aber insbesondere die heute noch jungen Erwachsenen dagegen tun können, wissen viele nicht.

Die vor über zehn Jahren eingeleitete Reform der Alterssicherung, die auf mehr Eigenbeteiligung abzielte, scheint jedenfalls noch nicht richtig angekommen zu sein. Aber was hindert die zukünftige Rentengeneration, sich schon heute gegen eine drohende Altersarmut abzusichern? Unkenntnis bezüglich unübersichtlicher und oftmals viel zu komplizierter Angebote beispielsweise bei Riester-Verträgen mag hier eine Rolle spielen. Und Einkommensschwache würden vielleicht sogar gern vorsorgen, können die nötigen Beiträge aber kaum aufbringen.

- Welche Prognosen können für zukünftige Rentengenerationen gegeben werden und welche Rolle spielen dabei neben der staatlichen die private und die betriebliche Altersvorsorge?
- Welche Strategien der Beratung und Mobilisierung gibt es, um zukünftige Rentengenerationen auf ihre Altersvorsorge anzusprechen?
Ansprechpartn. Dr. Ringo Wagner
Termin: Mittwoch, 06.06.12
Uhrzeit: 18:00 bis 20:00 Uhr
Ort Magdeburg
Kontaktanschrift Friedrich-Ebert-Stiftung
Landesbüro Sachsen-Anhalt
Otto-von-Guericke-Straße 65
39104 Magdeburg
Tel. 0391-56876-0, Fax 0391-56876-15
e-mail: info.magdeburg@fes.de
e-Mail
Teilnahmegebühr keine
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Titel der Veranstaltung 165192 Herkunft = Zukunft? Kinderrechte ins Grundgesetz - Was bringt es für die Chancengleichheit?
Beschreibung unter anderem mit Prof. Dr. Angela Kolb, Justizministerin des Landes Sachsen-Anhalt, und Heinz Hilgers, Präsident des Deutschen Kinderschutzbundes

Die Forderung, Kinderrechte im Grundgesetz zu verankern, ist schon seit langem Gegenstand einer auf vielen gesellschaftlichen Ebenen geführten Debatte. Überfällig sagen die einen und verweisen nicht zuletzt auf die Verabschiedung der UN-Kinderrechtskonvention vor über zwanzig Jahren. Als ein wichtiges Zeichen für das Bewusstsein in der Gesellschaft und als Startschuss für dann folgende gesetzgeberische Neujustierungen wird eine Verfassungsänderung als notwendig erachtet. Überflüssig sagen andere, die in einer Ergänzung des Grundgesetzes nur bloße Symbolpolitik ohne Nutzen erkennen können. Anstatt neue wohlklingende Gesetze zu formulieren, solle lieber das Vollzugsdefizit bei der derzeit gültigen Rechtslage in den Blick genommen werden, wo Anspruch und Realität meist auseinander fallen würden.

Im Kern stellt sich also die Frage, wozu die Formulierung von Kinderrechten im Grundgesetz nützlich sein kann. Diese Veranstaltung soll unterschiedliche Antworten darauf bieten. Eingebettet in die Reihe "Herkunft = Zukunft?", die unterschiedliche Aspekte der für Deutschland so typischen Kopplung von sozialer Herkunft auf der einen und Bildungserfolg sowie Gesundheit auf der anderen Seite thematisiert, soll sie aber darüber hinaus auch vertiefend ausloten, ob und wie sich eine Verfassungsänderung insbesondere auf die hierzulande schon so früh benachteiligten sozial schwachen Kinder auswirken würde. Mit anderen Worten: Können Kinderrechte im Grundgesetz gleiche Chancen für alle Kinder gewährleisten?

Die Veranstaltung wurde vom Kultusministerium als Lehrerfortbildungsveranstaltung weiterer Träger anerkannt (WT 2012-062-30 LISA).
Ansprechpartn. Dr. Ringo Wagner
Termin: Mittwoch, 06.06.12
Uhrzeit: 11:30 bis 16:30 Uhr
Ort Halle (Saale)
Kontaktanschrift Friedrich-Ebert-Stiftung
Landesbüro Sachsen-Anhalt
Otto-von-Guericke-Straße 65
39104 Magdeburg
Tel. 0391-56876-0, Fax 0391-56876-15
e-mail: info.magdeburg@fes.de
e-Mail
Teilnahmegebühr 10,00 Euro
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Titel der Veranstaltung 164022 Interessen erfolgreich vertreten - Lobbyarbeit für nichtkommerzielle Vereine und Verbände
Beschreibung Wenn Sie bei dem Wort "Lobbyismus" gleich die Hände über dem Kopf zusammenschlagen, an die Brüsseler Bürokratie oder an schwarze Koffer voll Geld denken, sollten Sie jetzt weiter lesen: Lobbyismus ist nämlich keinesfalls per se schlecht.
Lobbyarbeit zu betreiben ist nicht nur für Unternehmen wichtig, um den kommerziellen Gewinn zu erhöhen. Auch im nichtkommerziellen und nicht-staatlichen Bereich kann bewusst eingesetzter Lobbyismus helfen, Ihre Organisation oder Ihren Verein erfolgreich bei Entscheidungsträgern zu positionieren. Gerade im ehrenamtlichen Bereich muss die einflussreiche Interessenvertretung an Hand konkreter Ziele geplant und mit passgenauen Aktionen untermauert werden.

Lobbyarbeit hilft nicht nur Ihnen mit Ihrer Organisation, Ihrem Verein, Ihrem Verband oder Ihrer Gewerkschaft. Auch die Entscheidungsträger sind auf Lobbyisten angewiesen, weil sie in vielen Fällen erst durch eine erfolgreiche Lobbyarbeit Einblick in den Alltag des Geschehens gewinnen. Erfolgreicher Lobbyismus schafft also eine Win-win-Situation.

Wir laden Sie ein, gemeinsam mit Mitstreitern aus dem nichtkommerziellen Bereich das Grundgerüst für eine Lobbystrategie in unserem Workshop zu erarbeiten. Dabei werden Sie nicht nur lernen, ermittelte Ziele in eine strategische Planung einzubinden, sondern auch konkrete erste Schritte für Ihre künftige Lobbyarbeit zu entwickeln.
Ansprechpartn. Astrid Becker
Termin: Freitag, 08.06.12 bis Samstag, 09.06.12
Uhrzeit: 17:00 Uhr (erster Tag) bis 18:00 Uhr (letzter Tag)
Ort Halle
Kontaktanschrift Friedrich-Ebert-Stiftung
Landesbüro Sachsen-Anhalt
Otto-von-Guericke-Straße 65
39104 Magdeburg
Tel. 0391-56876-0, Fax 0391-56876-15
e-mail: info.magdeburg@fes.de
e-Mail
Teilnahmegebühr 40,00 Euro
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Titel der Veranstaltung 162960 17. Sicherheitspolitisches Forum Sachsen-Anhalt: Der Arabische Frühling - Herausforderung und Chance für die deutsche und europäische Politik
Beschreibung Ausgelöst durch den Suizid eines verzweifelten Gemüsehändlers in Tunesien fegte im Frühjahr 2011 eine Protestwelle durch viele arabische Länder. Allerdings mit ganz unterschiedlichen Ergebnissen: während in Tunesien bereits demokratische Wahlen abgehalten wurden, kommen andere Länder wie Ägypten nicht zur Ruhe. In Libyen, wo erst nach einem erbitterten Bürgerkrieg der Gaddafi-Clan zum Abdanken gezwungen wurde, droht eine Teilung des Landes. In anderen Staaten wurde jeder Widerstand gewaltsam unterdrückt, und bis heute ist nicht abzusehen, welche Folgen der Aufstand in Syrien haben wird.
Europa und die USA wurden vom arabischen Frühling total überrascht und hatten damit kaum Einfluss auf die Entwicklungen. Festzuhalten ist: in keinem Land handelte es sich um eine islamische Revolution. Akteure des arabischen Frühlings waren vielmehr junge, gut ausgebildete und oft international vernetzte Menschen, die ein demokratisches System nach dem Beispiel westlicher Staaten forderten. Sie stehen nun für die Neugestaltung der politischen Systeme in Konkurrenz zu gesellschaftlich- konservativen Gruppen, die sich oft religiös-islamisch definieren.

- Welche Entwicklungen zur demokratischen Konsolidierung zeichnen sich in den einzelnen Ländern ab?
- Welche neuen Perspektiven ergeben sich aus den Veränderungen in der arabischen Welt für Deutschland und Europa?
- Welche Rolle wird das Militär in den einzelnen Ländern mittelfristig spielen?
Ansprechpartn. Astrid Becker
Termin: Dienstag, 12.06.12
Uhrzeit: 18:00 bis 20:30 Uhr
Ort Magdeburg
Kontaktanschrift Friedrich-Ebert-Stiftung
Landesbüro Sachsen-Anhalt
Otto-von-Guericke-Straße 65
39104 Magdeburg
Tel. 0391-56876-0, Fax 0391-56876-15
e-mail: info.magdeburg@fes.de
e-Mail
Teilnahmegebühr keine
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Titel der Veranstaltung 161643 64 Jahre Israel: Die gesellschaftlichen Herausforderungen der einzigen Demokratie im Nahen Osten
Beschreibung Kulturveranstaltung in Kooperation mit der Deutsch-Israelischen Gesellschaft, AG Magdeburg

Tel Aviv, Jaffa, Ajami. Hier ist das Babel der Gegenwart, das Leben ein permanenter Ausnahmezustand. Seit langem Verfeindete leben hier als Nachbarn auf engstem Raum. Omar, der sich in die junge Hadir verliebt hat, wird in einen blutigen Streit mit einer mächtigen arabischen Familie verwickelt und von ihrer grausamen Rache verfolgt. Ihm bleibt nur die Flucht, und dennoch kann er die Stadt und Hadir nicht verlassen. Seine letzte Chance ist, das von einem islamischen Richter festgesetzte – und dennoch unbezahlbare – Schuldgeld aufzutreiben.

Auch Omars Freund Malek braucht dringend Geld, denn seine Mutter ist schwer krank. Um die Behandlung bezahlen zu können, arbeitet er illegal in Israel. Das Leben Dandos, ein jüdischer Polizist, nimmt eine tragische Wendung, als sein Bruder spurlos verschwindet. Zutiefst überzeugt, dass er Arabern in die Hände gefallen sein muss, schwört Dando Rache. Während er das Schicksal seines Bruders aufzuklären versucht, bietet sich Malek und Omar ein vielversprechendes Geschäft mit zwielichtigen Drogenhändlern. Doch die Ereignisse geraten außer Kontrolle. Mit erbarmungsloser Konsequenz werden Omar, Malek und Dando in einen hochspannenden Krimi verwickelt, der alles verändern wird.

Nur selten erlebt das Kino eine so intensive Erzählung von der unaufl öslichen Spirale aus Schuld, Rache und Gewalt. Zwischen Drogenhändlern, mächtigen Rache-Kommandos und heimlichen Liebespaaren erzählt »Ajami« eine kraftvolle menschliche Tragödie. In einer kunstvollen Montage zwischen Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft gelingt dem jüdisch-arabischen Regie-Duo Scandar Copti und Yaron Shani ein überwältigendes Meisterwerk mit so herzzerreißenden wie schockierenden Einsichten in die Tragik menschlicher Existenz.
Ansprechpartn. Dr. Ringo Wagner
Termin: Donnerstag, 14.06.12
Uhrzeit: 16:00 bis 19:00 Uhr
Ort Magdeburg
Kontaktanschrift Friedrich-Ebert-Stiftung
Landesbüro Sachsen-Anhalt
Otto-von-Guericke-Straße 65
39104 Magdeburg
Tel. 0391-56876-0, Fax 0391-56876-15
e-mail: info.magdeburg@fes.de
e-Mail
Teilnahmegebühr keine
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Titel der Veranstaltung 162896 Quergedacht - eine Gesundheitsstrategie für Sachsen-Anhalt
Beschreibung Im letzten Jahrzehnt eröffneten gesundheitspolitische Weichenstellungen ganz neue Chancen für die nicht medizinische Prävention und Gesundheitsförderung breiter Bevölkerungsgruppen in Deutschland. Beispiele hierfür sind die Vorgabe von Gesundheitszielen und bundesweite Handlungsprogramme wie IN FORM "Deutschlands Initiative für gesunde Ernährung und mehr Bewegung". Des Weiteren werden jährlich über 300 Millionen Euro durch die Leistungen der gesetzlichen Krankenversicherungen im Bereich Primärprävention und betriebliche Gesundheitsförderung aufgebracht, um die Gesundheit der Bevölkerung zu verbessern. Ein dahingehendes Präventionsgesetz konnte bisher trotz zweier Anläufe keine parlamentarische Mehrheit finden. Die als Ersatz angekündigte Präventionsstrategie auf Bundesebene lässt weiter auf sich warten. Deshalb sind noch größere Anstrengungen der 16 Bundesländer erforderlich, in eine bevölkerungsbezogene Prävention und in die Strategien der Gesundheitsförderung zu investieren.
Als erstes Bundesland hat Sachsen-Anhalt 1998 Gesundheitsziele festgeschrieben. Wie kann aus diesen Zielvorgaben eine ganzheitliche Gesundheitsstrategie für Sachsen-Anhalt entwickelt werden? Dieser Frage widmet sich eine Arbeitsgruppe des Masterstudiengangs "Gesundheitsfördernde Organisationsentwicklung" an der Hochschule Magdeburg-Stendal. Die Ergebnisse, die zum ersten Mal der Öffentlichkeit vorgestellt werden sollen, werden Ausgangspunkt unserer Diskussion sein:
- Was sind die Kernbereiche einer Gesundheitsstrategie für Sachsen-Anhalt?
- Welche Rolle spielen Prävention und Gesundheitsförderung zukünftig auf der Ebene der Kreise und Kommunen?
- Was kann der ambulante bzw. stationäre Versorgungsbereich zu einer Gesundheitsstrategie beitragen?
- Welchen Beitrag kann die Gesundheitsstrategie in Hinsicht auf den demografischen Wandel leisten?
Ansprechpartn. Astrid Becker
Termin: Mittwoch, 20.06.12
Uhrzeit: 17:00 bis 20:00 Uhr
Ort Magdeburg
Kontaktanschrift Friedrich-Ebert-Stiftung
Landesbüro Sachsen-Anhalt
Otto-von-Guericke-Straße 65
39104 Magdeburg
Tel. 0391-56876-0, Fax 0391-56876-15
e-mail: info.magdeburg@fes.de
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Titel der Veranstaltung 163008 Rettungsschirme, Sparpakete oder Hebel - wie soll die Eurorettung funktionieren?
Beschreibung Zur Bekämpfung der Staatsschuldenkrise werden immer neue Instrumente ins Feld geführt: ab Mitte 2012 soll der Europäische Stabilitätsmechanismus (ESM) als weitere Komponente des Rettungsschirms die Stabilität der Eurozone sichern. Darüber hinaus verpflichten sich mit Ausnahme Tschechiens und Großbritanniens alle EU-Staaten zur Haushaltsdisziplin im Rahmen des Europäischen Fiskalpakts, dessen Folgen für die Konjunktur im Euro-Raum allerdings schwer abzuschätzen sind. Und auch die Europäische Zentralbank versucht durch ihre Politik des billigen Geldes eine Kreditklemme in klammen Staaten zu verhindern.

Viele Maßnahmen, viele Akteure - für den politisch interessierten Bürger wird es immer schwieriger, die komplizierten Mechanismen zu verstehen und im Hinblick auf ihre langfristigen Wirkungen einzuschätzen . Denn auch Ökonomen kommen zu ganz unterschiedlichen Prognosen.

- Welche Konsequenzen haben die unterschiedlichen Instrumente zur Überwindung der Eurokrise?
- Wie viel Geld fließt eigentlich wirklich und welche langfristigen Verpflichtungen entstehen aus Bürgschaften und Garantien?
- Wie wirken sich diese Maßnahmen auf den Bundeshaushalt aus?
- Sind die bisherigen, einzig auf Einsparungen basierenden Maßnahmen möglicherweise schädlich hinsichtlich einer Wiederbelebung der Konjunktur?
Ansprechpartn. Astrid Becker
Termin: Montag, 25.06.12
Uhrzeit: 18:00 bis 20:00 Uhr
Ort Magdeburg
Kontaktanschrift Friedrich-Ebert-Stiftung
Landesbüro Sachsen-Anhalt
Otto-von-Guericke-Straße 65
39104 Magdeburg
Tel. 0391-56876-0, Fax 0391-56876-15
e-mail: info.magdeburg@fes.de
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Teilnahmegebühr keine
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Titel der Veranstaltung 165176 17. Streitgespräch zur Sozialen Inklusion: Voraussetzungen und Bedingungen für den erfolgreichen Ausbau von gemeinsamem Unterricht
Beschreibung
Ansprechpartn. Dr. Ringo Wagner
Termin: Donnerstag, 28.06.12
Uhrzeit: 17:00 bis 20:00 Uhr
Ort Leuna
Kontaktanschrift Friedrich-Ebert-Stiftung
Landesbüro Sachsen-Anhalt
Otto-von-Guericke-Straße 65
39104 Magdeburg
Tel. 0391-56876-0, Fax 0391-56876-15
e-mail: info.magdeburg@fes.de
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Titel der Veranstaltung 165426 30. Forum Kultur und Politik: Über eine Wiedereroberung der Welt des Denkens
Beschreibung
Ansprechpartn. Dr. Ringo Wagner
Termin: Donnerstag, 28.06.12
Uhrzeit: 17:00 bis 20:00 Uhr
Ort Halle (Saale)
Kontaktanschrift Friedrich-Ebert-Stiftung
Landesbüro Sachsen-Anhalt
Otto-von-Guericke-Straße 65
39104 Magdeburg
Tel. 0391-56876-0, Fax 0391-56876-15
e-mail: info.magdeburg@fes.de
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Teilnahmegebühr keine
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Titel der Veranstaltung 163177 Extreme Rechte und Gewalt - Warum die deutschlandweite Mordserie nicht überraschen konnte
Beschreibung Im Jahr 1998 durchsuchte die Polizei mehrfach Wohnungen von Mitgliedern des neonazistischen "Thüringer Heimatschutzes" (THS) in Jena. In einer Garage fand sich eine Bombenwerkstatt sowie rechtsextremes Propagandamaterial. Bevor Haftbefehle ausgestellt wurden, waren drei Verdächtige abgetaucht - für die nächsten 13 Jahre. Vielleicht hätten die Sicherheitskräfte vorher mit dem THS-Anführer und NPD-Funktionär Timo Brandt sprechen sollen - er wurde von 1994 bis 2001 vom Thüringer Verfassungsschutz als V-Mann geführt.

Nach der Aufdeckung von zehn Morden durch das Trio wird breit über einen "neuen Rechtsterrorismus", den zweiten Versuch eines NPD-Verbotes, Sinn oder Unsinn von V-Leuten sowie Fehler der Sicherheitsbehörden diskutiert. Zum Skandal geriet im Rückblick, dass angesichts von Morden an acht Türken und einem Griechen ein politischer Tathintergrund ausgeschlossen und stattdessen im persönlichen Umfeld der Opfer ermittelt wurde. Angesichts der Todesopfer rechter Gewalt kann diese Einschätzung nur verblüffen: Eine von "Tagesspiegel" und "Zeit" im September 2011 veröffentlichte Liste zählte 182 Tote rechter und rassistischer Gewalt seit dem Jahre 1990, die Bundesregierung beharrte auf 47 Opfern.

Extrem rechte Ideologie umfasst die Selbstlegitimierung zur Gewalt bis hin zur körperlichen Vernichtung derer, die als Gegner angesehen werden. Das Seminar zeichnet die Spur der Gewalt in der alten Bundesrepublik seit den frühen 1970er Jahren nach und untersucht die Entwicklung neonazistischer Milieus im Ostdeutschland der 1990er Jahre, aus denen eine Gruppe wie der "Nationalsozialistische Untergrund" (NSU) hervorging. Es fragt nach den Hintergründen des offensichtlichen Versagens der Behörden und gibt einen Einblick, wie die Szene intern über die Mordserie sowie den aktuellen Verfolgungsdruck diskutiert: In der NPD sorgt der Kurs des neuen Parteivorsitzenden Holger Apfel inzwischen für massenhafte Austritte radikalerer Kräfte.

Die Veranstaltung wurde vom Kultusministerium als Lehrerfortbildungsveranstaltung weiterer Träger anerkannt (WT 2012-300-10).

Personen, die rechtsextremen Parteien oder Organisationen angehören oder der rechtsextremen Szene zuzuordnen sind, sind von der Veranstaltung ausgeschlossen. Die Veranstaltenden werden ihnen den Zutritt zur Veranstaltung verwehren oder sie während der Veranstaltung von dieser ausschließen.
Ansprechpartn. Dr. Ringo Wagner
Termin: Samstag, 30.06.12
Uhrzeit: 10:00 bis 16:30 Uhr
Ort Köthen
Kontaktanschrift Friedrich-Ebert-Stiftung
Landesbüro Sachsen-Anhalt
Otto-von-Guericke-Straße 65
39104 Magdeburg
Tel. 0391-56876-0, Fax 0391-56876-15
e-mail: info.magdeburg@fes.de
e-Mail
Teilnahmegebühr 10,00 Euro
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Titel der Veranstaltung 165461 Hänsel und Gretel verliefen sich auf Facebook - Wie sicher sind unsere Kinder in sozialen Netzwerken unterwegs?
Beschreibung
Ansprechpartn. Dr. Ringo Wagner
Termin: Samstag, 30.06.12
Uhrzeit: 10:00 bis 12:30 Uhr
Ort Halberstadt
Kontaktanschrift Friedrich-Ebert-Stiftung
Landesbüro Sachsen-Anhalt
Otto-von-Guericke-Straße 65
39104 Magdeburg
Tel. 0391-56876-0, Fax 0391-56876-15
e-mail: info.magdeburg@fes.de
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Teilnahmegebühr keine
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Titel der Veranstaltung 165580 Vereinsrecht - Zivil-, Zuwendungs- und Steuerrecht bei gemeinnützigen Organisationen (Grundseminar)
Beschreibung Gemeinnützige Organisationen wie Vereine oder Stiftungen leisten wichtige Arbeit in unserer Gesellschaft. Dabei sind nicht nur steuerrechtliche Vorschriften, sondern auch zivil- und zuwendungsrechtliche Sachverhalte zu beachten. Non-Profit-Organisationen sehen sich nicht nur einer zunehmenden Regelungsflut des Gesetzgebers, sondern auch einem verschärften Wettbewerb ausgesetzt.
Das Seminar umfasst alle Entwicklungsstufen, ausgehend von der Gründung über die laufende Besteuerung bis zur Projektfinanzierung mit Fördermitteln. Das Seminar wendet sich an Führungskräfte, Mitglieder und gesetzliche Vertreter von Vereinen und Organisationen sowie an Interessenten, die eine gemeinnützige Struktur gründen wollen.
Ansprechpartn. Astrid Becker
Termin: Samstag, 22.09.12
Uhrzeit: 09:00 bis 16:30 Uhr
Ort Sangerhausen
Kontaktanschrift Friedrich-Ebert-Stiftung
Landesbüro Sachsen-Anhalt
Otto-von-Guericke-Straße 65
39104 Magdeburg
Tel. 0391-56876-0, Fax 0391-56876-15
e-mail: info.magdeburg@fes.de
e-Mail
Teilnahmegebühr 10,00 Euro
Formular zum Anfordern näherer Informationen zur Veranstaltung 165580