Zwei Trends werden die demografische Entwicklung in Brandenburg in den nächsten Jahren bestimmen. Zum einen wird es einen immer größer werdenden Anteil älterer Menschen geben und zum anderen ziehen immer mehr Menschen aus der Peripherie weg, während das Berliner Umland teilweise rapide Bevölkerungszuwächse verzeichnet. Hierauf müssen sich auch die Sportvereine einstellen, die ja zum großen Teil wichtige Identifikationskerne in ihren jeweiligen Regionen sind. Während in den Randregionen immer weniger junge Leute in teilweise unsanierten Sportstätten trainieren, vermelden Sportvereine im sog. Speckgürtel eine stark wachsende Nachfrage bei teilweise nicht ausreichenden Trainingskapazitäten.
Zudem gilt es die kommunale Schwerpunktsetzung, gerade in den Sporthochburgen, zwischen Spitzen- und Breitensport gut auszutarieren; sieht sich der Sport doch in einem immer härter werdenden Konkurrenzkampf bei der Freizeitgestaltung.
Wie sehen die finanziellen, organisatorischen und personellen Potenziale der handelnden Akteure in ihren jeweiligen Zuständigkeiten aus? Welche Strategien und Umsetzungsmöglichkeiten haben angesichts der oben beschriebenen Entwicklungen die größten Chancen der Realisierung? Welche Aufgaben (Stichwort: Prävention) kann und sollte der Sport angesichts der demografischen Entwicklung aufnehmen?
Diese und andere Fragen möchte die Friedrich-Ebert-Stiftung mit sportpolitischen Experten und interessierten Bürgerinnen und Bürgern auf diesem kommunalpolitischen Forum diskutieren.
A B L A U F
18.00-18.15 Uhr
Begrüßung und Einleitung
Eugen Meckel Friedrich-Ebert-Stiftung
Heiko Müller Bürgermeister, Stadt Falkensee
Holger Rupprecht MdL, Sportpolitischer Sprecher der SPD-Landtagsfraktion
18.15-19.00 Uhr
I m p u l s s t a t e m e n t s
Andreas Gerlach Landessportbund Brandenburg
Birgit Faber TSV Falkensee
Reinhold D. Tomisch Referent im Sportreferat, Ministerium für Bildung, Jugend und Sport, Land Brandenburg