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Veranstaltungen und Publikationen zum Thema Inklusion




E-Paper von Valerie Lange
Anstrich Inklusion und Ausbildung - Unterstützungsangebote für Unternehmen


In vielen Branchen steigt der Bedarf an Fachkräften – aber nicht immer gelingt es, diesen durch eigene Ausbildung oder auf dem Arbeitsmarkt zu bedienen. Immer mehr Ausbildungs- betriebe öffnen sich deshalb neuen Zielgruppen und setzen auf Nachwuchs aus dem eigenen Haus. Nur wenige Betriebe geben jedoch bisher Jugendlichen mit Handicap eine Chance. Was hindert oder motiviert Betriebe, inklusiv auszubilden? Welche Anreize und Unterstützung gibt es, welche Erfahrun- gen wurden bisher gemacht? Am 13. Oktober 2015 lud die Friedrich-Ebert-Stiftung nach Berlin ein, um diese Fragen zu diskutieren [...]

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Inklusion in Baden-Württemberg - Wie gelingt die Umsetzung?

"Inklusion ist das Ziel - Wie gelingt die Umsetzung" fragte die Friedrich-Ebert-Stiftung beim Fachtag am 13. November 2015 in der Mannheimer Justus-von-Liebig-Schule. Antworten gab es viele, u.a. von Kultusminister Andreas Stoch MdL, Prof. Dr. Christian Fischer, Dr. Josef Watschinger, Stefan Fulst-Blei MdL, Kirsten Erhardt, Doro Moritz und Klaus Käppeler MdL. Praktiker aus dem Bereich inklusive Bildung zeigten wie Inklusion gelingen kann.

Quelle: www.youtube.com/watch?v=24OZHE-ealg&feature=youtu.be




Länderhefte: Inklusive Bildung - Ländervergleich

Cover der Publikation: Inklusive Bildung in Nordrhein-Westfalen : Teil 7 des Ländervergleichs Inklusion: Eine verheißungsvolle Chance auf Teilhabe, aber auch mit Ängsten besetzt. Ein Recht für alle, das für manche eine gefühlte Bedrohung darstellt. Mit gemeinsamer pädagogischer Kraft erreichbar, aber mit finanziellen Auswirkungen verbunden. Die Situation in den Ländern und Kommunen ist komplex, die Gefühlslage widersprüchlich.

Was bleibt, ist der Rechtsanspruch und der in vielen Fällen vorhandene politische und gesellschaftliche Wille, inklusive Bildung voranzutreiben. In Baden-Württemberg wird die Umsetzung von Inklusion aktiv verfolgt. Weitere Fortschritte hängen maßgeblich von den Entscheidungen der Eltern ab, da ein Elternwahlrecht festgeschrieben wurde - allerdings mit Haushaltsvorbehalt. In der beruflichen Bildung ist - ähnlich wie in den meisten anderen Ländern - Inklusion bisher kaum verankert. Doch lesen Sie selbst, wie die Umsetzung aktuell läuft.

Vielfalt ist normal. Inklusion bedeutet, dass nicht Gruppen, sondern individuelle Bedürfnisse einzelner Kinder und Jugendlicher im Vordergrund stehen. Sie geht mit individueller Förderung einher, deren Umsetzung in einer Studie von christian Fischer 2014 beispielhaft beschrieben wurde. Inklusion erfordert multiprofessionelle Teams, setzt Fortbildungen voraus und verursacht Kosten. Der Investitionsbedarf ist jedoch umso höher, desto stärker parallele Strukturen dauerhaft weitergeführt werden. Wie die Länderhefte zeigen, sind politische Entscheidungen die Grundlage für eine spätere erfolgreiche Umsetzung an den Schulen. Inklusion gelingt noch lange nicht überall.

Cover der Publikation: Inklusive Bildung in Sachsen : Teil 6 des Ländervergleichs Über das Stadium von Insellösungen an Einzelschulen und Modellprojekte ist die Debatte aber hinaus. Die Entwicklung in einzelnen Ländern und vielen Kommunen ist vielversprechend und zeigt, dass manches, das hier als unmöglich gilt, an einem anderen Ort längst Realität ist. Wir hoffen, diese Entwicklung durch die Reihe der Ländervergleiche weiter voranzubringen.

Publikation von Valerie Lange, Renate Hendricks
Anstrich Inklusive Bildung in Nordrhein-Westfalen : Teil 7 des Ländervergleichs

Publikation von Lange, Valerie; Kliese, Hanka; Kluge, Robert
Anstrich Inklusive Bildung in Sachsen : Teil 6 des Ländervergleichs

Publikation von Valerie Lange, Julia Schmidt-Häuer
Anstrich Inklusive Bildung in Bremen : Teil 5 des Ländervergleichs

Publikation von Valerie Lange und Ties Rabe
Anstrich Inklusive Bildung in Hamburg : Teil 4 des Ländervergleichs

Publikation von Valerie Lange Anett Sastges-Schank
Anstrich Inklusive Bildung im Saarland Teil 3 des Ländervergleichs

Publikation von Valerie Lange und Stefan Politze
Anstrich Inklusive Bildung in Niedersachsen : Teil 2 des Ländervergleichs

Publikation von Valerie Lange und Klaus Klaus Käppeler
Anstrich Inklusive Bildung in Baden-Württemberg : Teil 1 des Ländervergleichs



Publikation von Christine Braunert-Rümenapf
Anstrich Werkstatt Inklusion - eine Methode zur Umsetzung der Un-Behinderten-Rechtskonvention in Kommunen


Die Werkstatt Inklusion

Die insgesamt acht Treffen der Werkstatt Inklusion dauerten jeweils drei Stunden und wurden durch die verantwortliche Mitarbeiterin der Friedrich-Ebert-Stiftung moderiert. Die Diskussionsverläufe wurden in Stichpunkten schriftlich festgehalten und den Teilnehmenden zur Verfügung gestellt.

Bei den Werkstattgesprächen können drei Arbeitsphasen unterschieden werden:

In einer Orientierungsphase lernten sich die Teilnehmenden kennen, schilderten ihre Präferenzen und Schwerpunkte, stellten Probleme aus ihrer Sicht dar und tauschten sich zu möglichen konkreten Zielen der Werkstatt aus. Die Orientierungsphase war eine offene Sammlung von Themen, Positionen und Optionen. Mit der Zielfindung wurde die Orientierungsphase abgeschlossen.

Die Gruppe einigte sich darauf, ein "Aktionsprogramm Inklusive Kommune" für die Hauptstadt Berlin auszuarbeiten. Im weiteren Verlauf der Diskussion wurde vereinbart, lediglich eine Handreichung zu erstellen. Diese soll als Kommunikationsgrundlage mit politischen Akteuren dienen, insbesondere für beratende Gespräche mit dem Regierenden Bürgermeister von Berlin, allen Mitgliedern des Senats, den Bezirksbürgermeisterinnen und Bezirksbürgermeistern sowie den Spitzen der Fraktionen des Abgeordnetenhauses und den Bezirksverordnetenversammlungen. Die Handreichung soll Akteure in Politik und Verwaltung auf Schnittstellenprobleme aufmerksam machen und helfen, diese zu überwinden. Sie fordert von der Politik, eine koordinierte und effektive Zusammenarbeit zwischen den verschiedenen Rechtsbereichen sicher zu stellen.

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Publikation von Carmen Dorrance und Clemens Dannenbeck
Anstrich Schule und die Frage der Inklusion in Bayern. Kritische Bestandsaufnahme und Perspektiven.


Cover FES Publikation - Inklusion in Bayern

Seit März 2009 gilt in Deutschland die UN-Konvention zu den Rechten von Menschen mit Behinderung (UN-BRK). Sie beinhaltet das Menschenrecht auf Inklusion, das heißt, auf gleichwürdige Teilhabe aller Menschen an allen Bereichen unserer Gesellschaft - unabhängig von einer Behinderung oder anderen Formen des "Andersseins". Insbesondere für die Bildungssysteme der Bundesländer brachte die Ratifikation der UN-BRK einen erheblichen Reformdruck. Denn sie verlangte die Errichtung eines "inklusiven Schulsystems auf allen Ebenen" und damit eine Abkehr vom bis dahin in Deutschland üblichen Förderschulsystem, das Kinder mit besonderem Förderbedarf meist gesonderten Einrichtungen zuwies.

Gemeinsames Lernen von Kindern mit und ohne Beeinträchtigung, das frühe Erleben von Andersartigkeit und Vielfalt, das selbstverständliche Erlernen von so- zialer Kompetenz in einem heterogenen Umfeld waren in diesem separierenden System eher die Ausnahme. Das sollte sich mit der Umsetzung der UN-BRK ändern. Das BayernForum der Friedrich-Ebert-Stiftung hat diesen bildungspolitischen Reformprozess Anfang 2011 mit einer Kurzstudie begleitet, die vor dem Hintergrund der rechtlichen Bedeutung der UN-BRK und der Erfahrungen aus anderen (Bundes-)Ländern Handlungsempfehlungen zur Errichtung eines inklusiven Schulsystems in Bayern formulierte: von einer grundlegenden Reform der Diagnostik über die Ressourcenausstattung eines inklusiven Regelsystems und den Einbezug der Sekundarstufe bis hin zur schrittweisen Umwandlung aller Förderschulen in attraktive Schulen für alle.

Bayern war eines der ersten Bundesländer, das aufgrund der UN-BRK 2011 sein Schulgesetz änderte. Dabei wurde Inklusion zwar auf dem Papier als Aufgabe aller Schulen definiert, die Kooperationsmöglichkeiten zwischen Regel- und Förderschulen wurden gestärkt und die ‚Profilschule Inklusion' geschaffen. Die grundsätzliche Beibehaltung der Förderschulen oder gar des dreigliedrigen Regelschulsystems standen aufgrund der politischen Mehrheiten im Landtag jedoch nicht zur Debatte. Inklusion soll in Bayern durch eine "Vielfalt der Angebote" erreicht werden. [weiterlesen]



Fachkonferenzen - Inklusion im Ländervergleich

Inklusion ist ein zentrales Thema, der Begriff allerdings ist nicht klar definiert. Was ist im schulischen Bereich eigentlich damit gemeint? Geht es darum, körperlich und geistig behinderte Kinder in Regelschulen zusammen mit Kindern ohne Beeinträchtigung den Schulalltag meistern zu lassen? Oder gilt die erweiterte Definition, nach der auch Kinder mit Verhaltensstörung, Lernschwäche oder Sprachschwierigkeiten gemeint sind? Werden hochbegabte Kinder ausreichend unterstützt? Und wie sollen die Lehrkräfte mit dieser Heterogenität im Klassenzimmer umgehen, die überdies oft mit der Situation überlastet und auch nicht unbedingt dafür ausgebildet sind?

Jedes Kind sollte optimal nach seinen Bedürfnissen gefördert werden. Ein gangbarer Weg ist die individuelle Förderung im Unterricht, idealerweise unterstützt durch multiprofessionelle Teams. Seit dem niedersächsischen Gesetz aus dem Jahr 2013/2014 zu den inklusiven Schulen, gilt diese Schulform als verbindlich eingeführtes Element der niedersächsischen Schullandschaft. Bei unserer Fachkonferenz können Sie einige dieser Schulen kennen lernen. Ein Vortrag aus Südtirol stellt zudem ein Land vor, in dem Sonderschulen nicht mehr existieren.

Fachkonferenz, Mannheim, 13.11.2015
Anstrich Inklusion im Ländervergleich - Baden-Württemberg Inklusion ist das Ziel - Wie gelingt die Umsetzung?

Fachkonferenz, Hannover, 20.11.2015
Anstrich Inklusion im Ländervergleich - Niedersachsen Inklusion ist das Ziel - Wie gelingt die Umsetzung?


 

Broschüre herausgegeben von Ute Erdsiek-Rave und Marei John-Ohnesorg
Anstrich Inklusion in der beruflichen Ausbildung


Cover FES Publikation - Inklusion in der beruflichen Ausbildung Schriftenreihe des Netzwerk Bildung

"Immer mehr Kinder und Jugendliche mit und ohne Behinderungen besuchen gemeinsam Kitas und Schulen. Mit steigendem Alter stehen den Lernenden mit Handicap jedoch immer weniger Angebote zur Verfügung. Was in der Kita recht gut gelingt, ist längst noch nicht Standard an allen Schulen, geschweige denn in der beruflichen Bildung oder an der Hochschule. [...]

Schon jetzt wenden sich immer mehr Betriebe auf der Suche nach Fachkräften neuen Zielgruppen zu. Die vorhandenen Angebote zur Unterstützung inklusiver Berufsausbildung sind jedoch noch nicht ausreichend bekannt und verbreitet. Die vorliegende Publikation gibt auf Grundlage der Konferenz des Netzwerk Bildung der Friedrich-Ebert-Stiftung am 26. September 2014 in Berlin einen Überblick über die aktuelle Situation in der beruflichen Bildung, über rechtliche Fragen und mögliche nächste Schritte.

Die Autor_innen der Beiträge fordern transparente Strukturen und zeigen Wege auf, wie Berufsorientierung, Berufsberatung und die Vermittlung von Ausbildungsstellen gelingen können - auch und gerade zum Abbau von Barrieren. Eine Auszubildende berichtet: 'Ich finde, dass einiges anders werden muss: Die Wünsche der Menschen, die einen Ausbildungsplatz suchen, sollten ernst genommen und berücksichtigt werden.' [mehr]



Publikation von Prof. Dr. Felix Welti
Anstrich Rechtliche Aspekte der Inklusion in der Bildung


Cover FES Publikation -Rechtliche Aspekte der Inklusion in der Bildung Hintergrundpapier für die Vorbereitung der Konferenz des Netzwerk Bildung der Friedrich-Ebert-Stiftung am 26. September 2014 in Berlin

Seit 2009 wurden Schulgesetze geändert, um den Anspruch von Schüler_innen mit einer Behinderung oder sonderpädagogischem Förderbedarf auf Inklusion umzusetzen. Schul- und Sozialrecht operieren bisher mit verschiedenen Begriffen. Beim Übergang in die berufliche Bildung greift zusätzlich das Arbeitsrecht. Wie sind Verantwortlichkeiten und Verfahren zur Schul- und Ausbildung sowie Barrierefreiheit geregelt? [mehr]



Publikation herausgegeben von der Jungen Presse Berlin e.V.
Anstrich Politikorange - Anders


Cover FES Konferenz - Inklusion in der Schule - und dann? Liebe Leserinnen und Leser,

im Umgang mit Menschen mit Behinderung ist die Inklusion zum konsensfähigen Ziel geworden. Doch immer, wenn es um die praktische Umsetzung geht, bleiben viele Fragen offen: Es gibt Unsicherheiten,Vorbehalte, es werden eher die Grenzen als die Chancen betont - und oft wird sogar gänzlich kapituliert. Vielen ist zudem nicht klar, was der Begriff Inklusion genau bedeutet.

22 Nachwuchsredakteurinnen und -redakteure haben sich für diese Ausgabe der politikorange auf Spurensuche begeben: Nach Definitionen und nach praktischen Beispielen, nach Zusammenhängen, wo Inklusion versucht wird, wo sie gelingt und wo es noch Baustellen gibt. Die Bandbreite der Artikelthemen zeigt auf, wie komplex das Bestreben nach Inklusion ist. Denn Inklusion ist kein abgeschlossenens Feld, sondern greift über in viele Bereiche des Lebens: Ob im Arbeitsmarkt, in der Bildung, im Engangement und der politischen Beteiligung, im praktischen Alltag und im Sport - überall muss Inklusion mitgedacht werden.

Mit unserem Titel "Anders" wollen wir auch ein wenig provozieren. Wir wollen anregen, über die eigenen Vorstellungen nachzudenken von dem, was als "normal" und als davon abweichend, eben als "anders", begriffen wird, um letztlich doch festzustellen, dass Vielfalt Normalität ist. Und genau darin sind wir dann wieder alle gleich: Jeder Mensch hat Eigenheiten und Bedürfnisse, auf die sich eine offene und tolerante Gesellschaft einstellen muss. Die Inklusion von Menschen mit Behinderung ist dabei ein wichtiger Schritt. [mehr]

Viele Erkenntnisse beim Lesen wünschen,
Jasmin Bartels und Johanna Kleibl




Konferenz am 26. September 2013
Anstrich Programm: Inklusion in der Schule - und dann? Gleichberechtigter Zugang zur beruflichen Ausbildung


Cover FES Konferenz - Inklusion in der Schule - und dann? Das Thema Inklusion in der Schule ist allgegenwärtig und wird in der Öffentlichkeit breit diskutiert. Was aber, wenn Inklusion -wie an immer mehr Schulen - gelingt? Denkt man individuelle Förderung konsequent weiter, müssen nach dem Schulabschluss auch berufliche Ausbildungsangebote folgen.

Inzwischen hat sich eine Reihe neu aufgelegter Initiativen zum Ziel gesetzt, mehr jungen Menschen eine Regelausbildung zu ermöglichen: Kindern und Jugendlichen mit Behinderung, aber auch jungen Menschen mit sonderpädagogischem Förderbedarf, die in ihrer schulischen Entwicklung oder beim Übergang in den Beruf besondere Unterstützung benötigen.

Allerdings herrscht noch Verwirrung bei den Begriffen, Diagnoseverfahren und anderen strukturellen Gegensätzen. Bildungspolitik trifft hier auf Sozialrecht. Auch die Unternehmen sind gefordert, gleichberechtigte Zugänge zur beruflichen Bildung anzubieten. Verschiedene Akteure präsentieren bei der Konferenz ihre jeweiligen Perspektiven und Wege, wie die rechtliche verbriefte Inklusion auch über die Schule hinaus gelingen kann.

Wir laden Sie herzlich ein zu einer spannenden und offenen Diskussion.




Publikation herausgegeben von Prof. Dr. Jutta Schöler, Prof. Dr. Kerstin Merz-Atalik und Dr. Carmen Dorrance
Pfeil Auf dem Weg zur Schule für alle?

Cover der Publikation: Auf dem Weg zur Schule für alle? Die Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention im Bildungsbereich: Vergleich ausgewählter europäischer Länder und Empfehlungen für die inklusive Bildung in Bayern

Die UN-Konvention über die Rechte von Menschen mit Behinderungen trat nach ihrer Ratifizierung im Jahre 2008 in der Bundesrepublik Deutschland zum 26. März 2009 in Kraft1. Daher wird es in absehbarer Zeit rechtlich nicht mehr haltbar sein, Kinder wegen einer Beeinträchtigung, wie beispielsweise einer Lernschwierigkeit, gegen den Willen ihrer Eltern einen Platz im örtlichen Regelkindergarten oder in der Schule des Wohnortes zu verweigern.

In der vorliegenden Kurzstudie wird ein Überblick über die bisherige Entwicklung zu dieser anstehenden pädagogischen Reform in Deutschland gegeben. Im Vergleich dazu werden die Bildungssysteme von zwei europäischen Ländern exemplarisch dargestellt (Italien und Finnland). Diese haben seit Mitte der 70er Jahre das gemeinsame Lernen von behinderten und nichtbehinderten Kindern konsequent vorangetrieben... [mehr]




Projektvorstellung
Pfeil Legislatives Theater in der politischen Bildung

Das Legislative Theater (LT) wurde vom Brasilianer Augusto Boal entwickelt. Boal war in den 1990er Jahren Stadtrat in Rio de Janeiro. Im Mittelpunkt einer Aufführung steht jeweils ein gesellschaftspolitischer Konflikt. Eine Theatergruppe entwickelt vorab Forumtheaterszenen, die diesen Konflikt beispielhaft darstellen. Nach der Darbietung einer Szene wird mit dem Publikum diskutiert. Es werden neue Sichtweisen gesammelt. Zum Schluss werden Zuschauer_innen eingeladen, die Rolle einer/eines Schauspieler_in einzunehmen und die Situation nach ihrer Vorstellung zu verändern.

Die aktive Einbeziehung des Publikums ist ein tragendes Merkmal des LT. Mit den Mitteln des LT soll versucht werden, Gesetze im Sinne der Betroffenen zu verändern. Das Legislative Theater Berlin (LTB) orientiert sich an diesem Ansatz und experimentiert mit weiteren künstlerischen Ausdrucksformen. Der Dialog zwischen Politiker_innen, außerparlamentarischen Initiativen und der Bevölkerung ist das erklärte Ziel. Beim LTB handelt es sich um eine Form der Politikberatung, die von den Bürger_innen ausgeht und durch das Medium Theater transportiert wird... [mehr]




Inklusion: Menschen sind verschieden -- Rechte nicht!

Im Herbst 2013 initiierte die FES in Zusammenarbeit mit dem Legislativen Theater Berlin das Projekt "Menschen sind verschieden -- Rechte nicht! Inklusion. Ein legislatives Theater zur inklusiven Gesellschaft". Es wurden die Themenschwerpunkte Bildung, Arbeitsmarkt und Wohnen in Hinblick auf die Inklusion von Menschen mit Behinderungen diskutiert. Dieser Beitrag zeigt einige Projektausschnitte.

Quelle: www.youtube.com/watch?v=Av4UJ57kByU&list=UUfXAoHg7L9Y_RmiUqMcZr7A&feature=c4-overview




Publikation herausgegeben von Rolf Wernstedt und Marei John-Ohnesorg
Pfeil Inklusive Bildung - Die UN-Konvention und ihre Folgen

Unter dem etwas sperrigen Begriff 'Inklusion' gibt es seit gut drei Jahren einen neuen qualitativen Aspekt in der Bildungspolitik. Es geht dabei zunächst nicht allein um schnelle und vordergründige Maßnahmen, sondern um ein neues Denken. Denn die von der UN-Vollversammlung am 13. Dezember 2006 verabschiedete Konvention mit den dazu gehörigen operativen Ergänzungen über die Rechte von Menschen mit Behinderungen verlangt nach grundsätzlichen und nachhaltigen Überlegungen..... [mehr]




Veranstaltungen 2013


Cover Einladung - Inklusion - Ein legislatives Theater zur inklusiven Gesellschaft

Anstrich Einladung: Inklusion - Ein legislatives Theater zur inklusiven Gesellschaft