Graduiertenförderung für Deutsche und Bildungsinländer/innen
Vorteil Teamwork
Wir glauben, dass wissenschaftliche Exzellenz vom Austausch mit anderen Disziplinen lebt. Oft fehlt Promovierenden dazu die Gelegenheit. Ihre Arbeit ist meist Soloarbeit – unterstützt lediglich durch eine Betreuerin/einen Betreuer. Unsere Stipendiat/innen nehmen an Doktorandenkolloquien teil: Sie stellen ihre Arbeiten vor und diskutieren mit Teilnehmenden aus unterschiedlichen Fächern.
Aktuelle Politik und die Sensibilität dafür – für uns ein wichtiger Faktor – sind ebenfalls Themen in den Kolloquien. Unsere Doktorand/innen lernen, über ihr Promotionsprojekt hinaus zu sehen und gesellschaftspolitische Relevanzen in den Blick zu nehmen. Unsere Absolvent/innen finden später leichter Ansprechpartner/innen in verschiedenen Berufsgruppen und wissenschaftlichen Disziplinen.
Wir bieten unseren Graduierten auch die Möglichkeit, ihre Arbeiten einem größeren Fachpublikum zu präsentieren: Auf Fachtagungen laden wir Expert/innen aus Politik und Wissenschaft ein. Die Doktorand/innen sprechen dort über ihre Forschung und erhalten hochwertiges Feedback. Vergangene Fachtagungen standen unter den Themen "Migration und Integration" sowie "Gesellschaftlicher Wandel".
Als Stipendiat/in unserer Graduiertenförderung haben Sie zudem dieselben Vorteile wie in der Grundförderung: finanzielle Sicherheit, fachliche Ansprechpartner, Vernetzung in Hochschulgruppen und Arbeitskreisen sowie ein umfassendes Seminarprogramm.
Wie hoch ist die Förderung?
Stipendiat/innen erhalten monatlich 1.050 Euro. Hinzu kommt eine monatliche Forschungskostenpauschale von 100 Euro. Wir fördern zwei, maximal drei Jahre.
Was wird erwartet?
Der persönliche Einsatz für
die Gesellschaft hat bei uns einen hohen Stellenwert. Als politische
Stiftung erwarten wir von unseren Stipendiat/innen neben
überdurchschnittlichen Studienleistungen ein unseren Werten
entsprechendes Engagement, z.B. Mitarbeit in der Fachschaft, Jugendarbeit, Mitwirkung in Verbänden und
NGOs oder in zum Umfeld der Friedrich-Ebert-Stiftung passenden
politischen Organisationen.
Darüber hinaus gibt es bundesweit mehr als 60 Hochschulgruppen, die die Geförderten weitgehend selbst organisieren. Die Gruppenmitglieder treffen sich regelmäßig, tauschen sich aus und setzen eigene Themenschwerpunkte. Jede/r Stipendiat/in kann sich aktiv in die Gruppen einbringen.
Wie bewerbe ich mich?
Bewerben können sich alle, die zur Promotion an einer deutschen Hochschule ohne weitere Auflagen zugelassen sind – mit Ausnahme des Fachbereichs Medizin.
Mehr Infos auf unseren Bewerbungsseiten
