Seitentitel: FES international - Soziale Gerechtigkeit.
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ZEIT FÜR GERECHTIGKEIT!

Internationale FES-Themenwoche 25.-28. April 2016 in Berlin

JustitiaDie Gründe, warum Menschen ihre Heimat verlassen, sind vielfältig: Neben Krieg und Gewalt fliehen sie vor Armut, Diskrimini-erung, Menschen- rechtsverletzungen und den Folgen des Klimawandels. Sie hoffen auf bessere Lebensverhältnisse und Zukunftsperspektiven an einem neuen Ort.

Unsere internationale Themenwoche »Zeit für Gerechtigkeit« steht in diesem Jahr unter dem Motto »Menschen in Bewegung«.

Wir wollen mit internationalen Expert_innen über die komplexen Zusammenhänge und politischen Gestaltungsmöglichkeiten der Jahrhundertaufgabe »Migration und Flucht« diskutieren.

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Im Fokus:
ILO Social Protection Floor
Logo ILO

Die Konferenz der Internationalen Arbeitsorganisation (ILO) hat im Juni 2011 darüber beraten, wie die soziale Sicherung weiter Teile der Weltbevölkerung verbessert werden kann. Im nächsten Jahr soll die Versammlung eine Empfehlung für die Einführung eines "Social Protection Floor" in ihren Mitgliedsländern verabschieden. Die Friedrich-Ebert-Stiftung begleitet diese politische Debatte mit Publikationen, Fachgesprächen und Konferenzen weltweit. Erfahren Sie hier mehr.

Soziale Gerechtigkeit in der globalen Debatte

Fragen von sozialer Gerechtigkeit gewinnen in der öffentlichen Debatte derzeit wieder weltweit an Bedeutung. Unsicherheit scheint sich als gesellschaftliches Grundgefühl zu etablieren. Ein wesentlicher Faktor dafür ist in den Industrieländern - auch als Folge der Krise - die wachsende "soziale Verwundbarkeit" der Gesellschaften. Immer mehr Bürgerinnen und Bürger müssen sich aus den "Zonen des sozialen Zusammenhalts", der geregelten Arbeitsverhältnisse und der sicheren Daseinsvorsorge verabschieden. Andere, wie das Gros der Mittelklasse, haben Angst vor dem sozialen Absturz. Die ökonomische Dynamik aufstrebender Schwellenländer wiederum kann nur von Dauer sein, wenn gewährleistet ist, dass breite Bevölkerungsschichten daran teilhaben, und wenn die zunehmende Ungleichheit (sozial)politisch angegangen wird.

Zentrales Menschenrecht: soziale Sicherheit

Rund 80 Prozent der Weltbevölkerung leben nach Schätzungen der Vereinten Nationen ohne Absicherung gegen Krankheit, Alter und Arbeitslosigkeit. Dadurch droht - wie der jüngste Bericht zu den Millenniums-Entwicklungszielen zeigt - die Abkopplung ganzer Regionen. Gerade der Blick auf die Entwicklungsländer verdeutlicht, dass umfassende Gerechtigkeit sich auch konkret in der internationalen Politik wiederfinden muss, um soziale Sicherheit als zentrales Menschenrecht zu verwirklichen.

Kernaufgabe der FES

Die Friedrich-Ebert-Stiftung sieht die Kernaufgabe ihrer internationalen Arbeit darin, zur Entwicklung innovativer Ansätze sozialer Teilhabe beizutragen. Sie diskutiert die zentralen Fragen von Gerechtigkeit, Sozialpolitik und sozialer Sicherung mit Akteuren aus Politik, Wissenschaft und Zivilgesellschaft - im Dialog und Erfahrungsaustausch in und zwischen Entwicklungs- und Schwellenländern - und formuliert tragfähige politische Strategien. Eine wichtige Rolle spielt 2011 die Jahrestagung der Internationalen Arbeiterorganisation zum Schwerpunktthema "Social Protection Floor".

net-editionMonika Schneider © FES | 2016
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