Titelzeile: Projekt gegen Rechtsextremismus
FES / Forum Berlin / Auseinandersetzung mit dem Rechtsextremismus / Das FES-Projekt

Die Deutsche Vergangenheit ist für Rechtsextremisten nach wie vor wichtig. Hier legen Menschen verschiedenen Alters und Aussehens gemeinsam Kränze zum Gedenken an die Zerstörung Magdeburgs nieder.

Ein junger Mann und ein deutlich älterer, weisshaariger Mann nebeneinander bei einer Kundgebung, die Anhängerschaft ist generationenübergreifend

Gedenktage werden von Nazis für den Transport ihrer Ideologien benutzt, hier in Magdeburg

Das FES-Projekt

Das Projekt "Auseinandersetzung mit dem Rechtsextremismus" wird vom Forum Berlin der Friedrich-Ebert-Stiftung durchgeführt. Es besteht seit 2005 zusätzlich zu den bisherigen Aktivitäten der Stiftung zum Thema Rechtsextremismus und gliedert sich in vier Arbeitslinien:

  1. Dialogorganisation:
    In bundespolitischer Perspektive werden öffentliche Dialoge zu Phänomenen des Rechtsextremismus und Möglichkeiten seiner Bekämpfung organisiert, darunter Konferenzen, Fachtagungen, Workshops und speziellen Veranstaltungen für Jugendliche. Aktuelle Veranstaltungen finden sie hier.
  2. Politikberatung:
    Mit der Vergabe von Studien fördert das Projekt eine wissenschaftlich basierte Politikberatung. Die Bandbreite reicht dabei von kurzen Papieren zu konkreten Fragestellungen bis hin zu einer bundesweiten Repräsentativbefragung zu rechtsextremen Einstellungen in Deutschland. Eine Übersicht der Materialien der Friedrich-Ebert-Stiftung zum Thema Rechtsextremismus finden Sie hier.
  3. Demokratieförderung:
    Die Partizipation von Bürgerinnen und Bürgern an der politischen Willensbildung trägt zum Abbau von Politikverdrossenheit und zur Aktivierung des demokratischen Souveräns bei. Im Rahmen des Projekts werden Partizipationsverfahren durchgeführt und weiterentwickelt, wie die Bürgerkonferenz zur Auseinandersetzung mit Rechtsextremismus und eine kommunale Zukunftskonferenz.
  4. Politische Bildungsarbeit:
    Kompetenztrainings zum Umgang mit rechtsextremen Aussagen werden regelmäßig angeboten. Daneben gehört die Herausgabe von Materialien für die politische Bildungsarbeit zu den Aufgaben des Projekts.

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