Titelzeile: Projekt gegen Rechtsextremismus
FES / Forum Berlin / Auseinandersetzung mit dem Rechtsextremismus / Das Problem

Demonstration von NPD-Anhängern im Vorfeld der Bundestagswahl 2005, deutlich wird, wie die NPD die soziale Frage für ihren Wahlkampf nutzt.

Jugendliche am Rande einer Demonstration der rechten Szene, deutlich ist die sportliche Kleidung zu erkennen.

Rechtsextremismus - das Problem

Der Rechtsextremismus ist eine Herausforderung, der sich Gesellschaft und Politik dauerhaft stellen müssen. Dabei bedroht Rechtsextremismus unsere Demokratie weniger durch spektakuläre Einzelaktionen, wie besonders schreckliche Gewalttaten oder den Wahlerfolg einer rechtsextremen Partei. Vielmehr droht das langsame Vordringen rechtsextremer Gedanken und Einstellungen in der Bevölkerung die Akzeptanz von Demokratie und Menschenrechten in Deutschland zu unterhöhlen. Studien bestätigen, dass in Ost- wie Westdeutschland die Zustimmung zu ausländerfeindlichen und anderen rechtsextremen Aussagen ebenso groß ist, wie die Unzufriedenheit mit dem demokratischen System. Diese Tendenz ausnutzend versuchen Rechtsextreme mit verschiedenen Strategien, gesellschaftliche Akzeptanz und politische Stärke zu gewinnen.

Das Projekt Auseinandersetzung mit dem Rechtsextremismus der Friedrich-Ebert-Stiftung widmet sich der Beobachtung dieser und anderer Entwicklungen innerhalb der rechtsextremen Bewegung und der Förderung von Strategien zu ihrer Bekämpfung.

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