NEWSLETTER 05/2017

Sehr geehrte Damen und Herren,

nachfolgend erhalten Sie die Neuerscheinungen und Veranstaltungshinweise aus der Abteilung Wirtschafts- und Sozialpolitik der Friedrich-Ebert-Stiftung.

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INHALT


→ Wohlfahrts- und Verteilungswirkungen personalisierter Preise und Produkte

→ Reform der Architektur der Europäischen Währungsunion

→ EU refugee policy in crisis

→ Fighting energy poverty in Europe

→ Was ist uns der Wohlfahrtsstaat wert?

→ Die Abstiegsgesellschaft: Über das Aufbegehren in der regressiven Moderne

→ Downward mobility: Dissent in the age of regressive modernity

→ Bekämpfung der Ungleichheit

→ Umbau der Stadt nutzen und stadtgerechte Mobilität stärken

→ Zwischen Reichtum und Prekariat

→ Energie- und Klimapolitik für eine nachhaltige Stadtentwicklung

→ Das Programm Soziale Stadt weiterentwickeln

→ Verbraucherdatenschutz in der Digitalisierung

→ Wechselwirkung individueller und betrieblicher Lernprozesse

→ Den Teufelskreis durchbrechen: Neue Strukturpolitik ...

→ "Dauerhaft hohe Exportüberschüsse sind ein Segen ..."

→ Aktuelle Veranstaltungen


WISO-NEWSLETTER

WISO-DISKURS | Gute Gesellschaft - Soziale Demokratie 2017plus

WOHLFAHRTS- UND VERTEILUNGSWIRKUNGEN PERSONALISIERTER PREISE UND PRODUKTE


NICOLA JENTZSCH

Durch den Einzug digitaler Technologien in alle Lebensbereiche hinterlassen Verbraucher_innen ständig Datenspuren, die von Unternehmen erfasst und analysiert werden. Unternehmen wird es dadurch ermöglicht, die Zahlungsbereitschaft von Kund_innen zu erfassen und Preise zu personalisieren. Das vorliegende Gutachten diskutiert, wie sich die Personalisierung von Preisen und Produkten auf die Verbraucherwohlfahrt auswirkt und welche Umverteilungseffekte sich zwischen den Marktparteien ergeben.

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REFORM DER ARCHITEKTUR DER EUROPÄISCHEN WÄHRUNGSUNION

Die schwierige Suche nach einem neuen Kompass

JAN PRIEWE

Die Zukunft der Europäischen Währungsunion (EWU) wird gegenwärtig in der Politik und Gesellschaft kontrovers diskutiert. Der vorliegende Beitrag analysiert die Probleme, die der Krise in der Eurozone zugrunde liegen, identifiziert zentrale Reformbaustellen und macht konkrete Vorschläge für die nächsten notwendigen Reformschritte in der EWU. Dabei kommt der Autor zu dem Ergebnis, dass der Euro nicht zum Scheitern verurteilt ist. Mit einer Reform der institutionellen Ausgestaltung könne eine langfristige Stabilisierung der EWU gelingen.

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EU REFUGEE POLICY IN CRISIS

Blockades, Decisions, Solutions

PETRA BENDEL

The numbers of people seeking protection in the EU have grown significantly in recent years. This report provides an overview of the current state of progress on the various initiatives to reform the European Union's refugee policy. It focuses on three areas: the EU's cooperation with countries of origin and transit; measures to secure the EU's external borders; and the future of the Common European Asylum System.

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FIGHTING ENERGY POVERTY IN EUROPE

Responses, Instruments, Successes

CHRISTOPH STRÜNCK

Energy costs in Europe have been rising for years. This creates financial distress for consumers, especially in low-income households. In contrast to many other commodities, it is impossible to simply turn one's back on the energy market; energy is indispensable. This study provides an overview of the policy approaches adopted by various EU member states. Finally, these analyzes are used to draw conclusions on how to tackle the problem of energy poverty in Germany more effectively.

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WAS IST UNS DER WOHLFAHRTSSTAAT WERT?

Einstellungen zur Finanzierung und politische Handlungsoptionen

FRANK BANDAU, MALTE LÜBKER, THOMAS RIXEN

Die Menschen in Deutschland wollen einen starken Wohlfahrtsstaat. Notwendige Reformen stehen jedoch unter einem starken Finanzierungsvorbehalt seitens der Bevölkerung, der grundsätzliche Fragen aufwirft: Welche Faktoren beeinflussen die Einstellungen der Bürger_innen gegenüber bestimmten Finanzierungsoptionen? Und welche politischen Handlungsoptionen bestehen? Die vorliegende Publikation liefert Antworten und leistet einen Beitrag zu der für die Zukunft unseres Wohlfahrtsstaates zentralen Finanzierungsdebatte.

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Die Abstiegsgesellschaft: Über das Aufbegehren in der regressiven Moderne

 

Festschrift zur Preisverleihung an
Dr. Oliver Nachtwey in Berlin am 27. März 2017

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Downward Mobility: Dissent in the Age of Regressive Modernity

Award Ceremony for
Dr. Oliver Nachtwey in Berlin, 27 March 2017

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WISO-DIREKT


BEKÄMPFUNG DER UNGLEICHHEIT

Rückbesinnung auf den Kern sozialdemokratischer Wirtschaftspolitik

RENÉ BORMANN, FEDOR RUHOSE, ACHIM TRUGER

Die Ungleichheit in Deutschland hat seit Jahrzehnten zugenommen. Auch wenn die Finanzkrise diese Entwicklung verlangsamt hat, deutet alles auf eine weitere Verschärfung hin. Das bedroht die sozialen, aber auch ökonomischen Grundpfeiler unserer Gesellschaft. Erforderlich ist ein mutiges umfassendes Konzept zur Bekämpfung von Ungleichheit. Die Soziale Demokratie sollte einen entsprechenden gesellschaftspolitischen Gestaltungsanspruch formulieren, um langfristig Wohlstand, Gerechtigkeit und Stabilität für alle zu sichern.

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UMBAU DER STADT NUTZEN UND STADTGERECHTE MOBILITÄT STÄRKEN


R. BORMANN, M. GROSS, H. HOLZAPFEL, K. LÜHMANN, O. SCHWEDES

Der Wandel von Stadtbild und Mobilitätskultur erfordert eine lebensqualitätssteigernde Mobilitätspolitik. Sie muss Veränderungsprozesse initiieren, organisieren und im Dialog gestalten. Dabei ist hohe funktionale Vielfalt anzustreben, alle Verkehrsträger sollten verknüpft, stadtgerechte Mobilität gestärkt und der öffentliche Raum aufgewertet werden. Dafür sind auf lokaler Ebene Gestaltungsmöglichkeiten und adäquate Finanzmittel erforderlich.

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ZWISCHEN REICHTUM UND PREKARIAT

Welchen Wohlfahrtsstaat brauchen Künstler_innen?

W. SCHROEDER, S. GREEF, O. D'ANTONIO, B. SCHREITER, L. KIEPE

Mit der Künstlersozialkasse existiert in Deutschland ein internationales Vorreitermodell für eine gesetzlich verankerte soziale Absicherung von Künstler_innen. In der Praxis zeigen sich jedoch Defizite sowohl im Niveau der Absicherung als auch bei der breiten Erfassung der Kulturschaffenden. Aufgrund der prekären Lage vieler Künstler_innen gibt es einen Reformbedarf. Ist ein Grundeinkommen eine Lösung?

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ENERGIE- UND KLIMAPOLITIK FÜR EINE NACHHALTIGE STADTENTWICKLUNG


R. BORMANN, A. CHRISTMANN, M. GROSS, P. WEIS

Politik muss bezahlbares und umweltfreundliches Wohnen für alle Menschen absichern. Damit soziale und ökologische Ziele in Einklang gebracht werden, ist ein ressortübergreifendes und sektorenverbindendes Umdenken notwendig. Dies macht die Aktivierung, Beteiligung und Beratung der Bürger_innen ebenso erforderlich wie einen entschlossenen Quartiersbezug und die Weiterentwicklung der Förderung.

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DAS PROGRAMM SOZIALE STADT WEITERENTWICKELN

An aktuelle Herausforderungen anpassen und präventiv gestalten

RENÉ BORMANN, ANTJE CHRISTMANN, MICHAEL GROSS

Städte und Gemeinden sind der Seismograf für ein gelungenes soziales Miteinander in der Gesellschaft. Vor Ort entscheidet sich also, ob der gesellschaftliche Zusammenhalt funktioniert. Das Programm Soziale Stadt hat gezeigt, dass aktive Stadtentwicklungspolitik erfolgreich ist. Neben der verlässlichen Finanzmittelausstattung gilt es daher, die Städtebauförderung an die aktuellen Herausforderungen anzupassen und als präventives Instrument zu nutzen.

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VERBRAUCHERDATENSCHUTZ IN DER DIGITALISIERUNG

Herausforderungen und Lösungsansätze

PETER SCHAAR

Der rasante technologische Wandel erfordert die Weiterentwicklung unseres Datenschutzverständnisses. Zeitgemäßer Datenschutz muss das informationelle Selbstbestimmungsrecht in der durch Digitaltechnik geprägten Welt gewährleisten. Er fördert einen fairen Umgang mit den Verbraucher_innen und sichert ihnen die Chance zur gesellschaftlichen Teilhabe. Moderner Verbraucherdatenschutz ermöglicht Verbraucher_innen, selbst darüber zu entscheiden, wem sie für welche Zwecke ihre persönlichen Daten zur Verfügung stellen.

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WECHSELWIRKUNG INDIVIDUELLER UND BETRIEBLICHER LERNPROZESSE


STEFANIE HIESTAND

Betriebliche Change-Projekte scheitern häufig in der konkreten Umsetzung. Eine Ursache dafür ist, dass Beschäftigte die Umstellungen nicht aktiv unterstützen, sondern weiterhin nach gewohnten Handlungsmustern agieren. Wenn Erfahrungswissen und Kompetenzen der Beschäftigten zudem nicht berücksichtigt werden, wird organisationales Innovationspotenzial verschenkt. Die Wechselwirkung von individueller und betrieblicher Entwicklung gilt es daher bewusst zu gestalten.

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DEN TEUFELSKREIS DURCHBRECHEN

Neue Strukturpolitik als eine Antwort auf wachsende Disparitäten

PHILIPP FINK, HEINRICH TIEMANN

Trotz guter Konjunktur bestehen erhebliche soziale und wirtschaftliche Disparitäten in Deutschland. Die wirtschaftlich erfolgreichen Regionen laufen den anderen davon. Strukturschwache Kreise sind oft in einem Teufelskreis aus Verschuldung, Wachstumsschwäche, Arbeitslosigkeit und Abwanderung gefangen. Um die Disparitäten wirksam zu bekämpfen, ist eine neue Strukturpolitik notwendig, die strukturschwache Kreise bei der Erfüllung ihrer Aufgaben in der Daseinsvorsorge unterstützt.

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WISO-ARGUMENTE


ZU KURZ GEDACHT!

"Dauerhaft hohe Exportüberschüsse sind ein Segen für die deutsche Volkswirtschaft" (nur online)

ANDRÄ GÄRBER, MARKUS SCHREYER

Manche wirtschaftliche Aussagen erscheinen auf den ersten Blick zunächst als einleuchtend, erweisen sich aber bei einem genaueren Blick als problematisch oder gar als unzutreffend. Dies trifft z.B. auf die Aussage "Dauerhaft hohe Exportüberschüsse sind ein Segen für die deutsche Volkswirtschaft" zu. Die darin zum Ausdruck kommende Vorstellung, dass hohe Exportüberschüsse eine erfolgreiche Wirtschaftsentwicklung widerspiegeln, ist zu kurz gedacht. Vielmehr gilt: Ein starker und nachhaltiger Wachstums- und Wohlstandsprozess lässt sich nur ohne große außenwirtschaftliche Ungleichgewichte erzielen.

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VERANSTALTUNGEN | AKTUELLES


WIRSCHAFT.WEITER.DENKEN

→ Aufruf zu Nominierungen für den Hans-Matthöfer-Preis für Wirtschaftspublizistik 2017

 




Projekt der Friedrich-Ebert-Stiftung in den Jahren 2015 bis 2017

GUTE GESELLSCHAFT - SOZIALE DEMOKRATIE 2017PLUS

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