Halbjahresprogramm 2016

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Veranstaltungen im Museum Karl-Marx-Haus Trier

Aktuelle Hinweise

Das aktuelle Halbjahresprogramm für die erste Jahreshälfte ist online!

Veranstaltungsprogramm 1/2017

Außerdem:

Kostümführungen mit Dorothé Gasber und Rosemarie Berens alias Jenny von Westphalen

 

 

 

 

 

 

 

Das aktuelle Programm der museumspädagogischen Angebote für die zweite Jahreshälfte 2016 ist jetzt online!

Museumspädagogische Angebote 1. Halbjahr 2017

Alle Veranstaltungen im Überblick

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Titel der Veranstaltung 213451 "Mehr als genug weibliche Arbeit"
Beschreibung Anlässlich des Internationalen Frauentags am 8. März wird im Karl-Marx-Haus bereits am 2. März 2017 die Frage nach der Arbeitswelt von Frauen gestellt.

Dr. Barbara Stiegler, ehemalige Leiterin des Arbeitsbereiches Frauen- und Geschlechterpolitik der Friedrich- Ebert-Stiftung, wird zum Thema „Mehr als genug: weibliche Arbeit“ referieren, denn die Arbeit der meisten Frauen endet nicht mit dem Feierabend.
Noch immer tragen überwiegend sie die Verantwortung für Kindererziehung, Pflege und Haushalt – als selbstverständlichen Liebesdienst an der Familie. Als „Dank“ erwerben sie weniger Rentenansprüche als ihre männlichen Lebenspartner und es droht ihnen nicht selten die Altersarmut. Eine geschlechtergerechte Politik sollte das in Zukunft ändern!

Im Anschluss an den Vortrag führt Peter Pfister, Kunsthistoriker der Friedrich-Ebert-Stiftung, durch die vom Archiv der sozialen Demokratie gestaltete Fotoausstellung „Das weibliche Gesicht der Arbeit“. Die Ausstellung zeigt einen spannenden Querschnitt von Fotografien zu arbeitenden Frauen aus den letzten 80 Jahren.
Ansprechpartn. Eva Wagner
Termin: Donnerstag, 02.03.17
Uhrzeit: 18:30 Uhr
Veranstaltungsort Brückenstraße 10, 54290 Trier
Kontaktanschrift
e-Mail eva.wagner@fes.de
Teilnehmerpauschale k.A.
Material: FES E KMH 02.03.17_Web.pdf
Anmeldeformular für die Veranstaltung 213451

Karl Marx bekommt Gesellschaft - die "Marx-Brothers"

Eine der Plastiken von K. Kammerichs

Am 5. Mai 2008, dem 190. Geburtstag von Karl Marx, sind in unserem Garten drei lebensgroße Beton-Skulpturen enthüllt worden, die aus dem Atelier des in Demerath (Vulkaneifel) lebenden Bildhauers und Fotografen Klaus Kammerichs stammen. Über 250 Medien haben darüber berichtet, darunter der SWR, dpa, die taz und die Berliner Zeitung. Kammerichs wurde durch seine "Fotoskulpturen" international bekannt, u.a. durch den Beethovenkopf "Beethon" vor der Bonner Beethovenhalle. Sein bildhauerisches Werk wurde weltweit in vielen Einzelausstellungen gewürdigt, z.B. in Tokio, New York, München und Amsterdam. Bis zu seiner Emeritierung in den neunziger Jahren war er Professor für Fotografie und audiovisuelle Medien an der Fachhochschule Düsseldorf.

Eine der Plastiken von K. Kammerichs

Die Idee einer Skulpturen-Trias entstand nach einer Lesung seiner Ehefrau, der Biographin Eva Weissweiler, aus ihrer Biographie über die jüngste Marx-Tochter Eleanor (gen. Tussy) in unserem Haus. Kammerichs schlägt mit seinem Ensemble ein neues Kapitel in der Geschichte der Marx-Denkmäler auf. Abweichend von den monumentalen Porträt-Büsten des sozialistischen Realismus, hat er Ganzkörperfiguren geschaffen, denen man in Augenhöhe begegnen kann. Aus der Ferne wirken sie fast beängstigend realistisch, um sich beim Näherkommen in ihre Einzelteile aufzulösen. In dieser Vermischung von Pop-Art und Abstraktion fand er (dessen Großmutter einer geborene Marx war) seine persönliche Annäherung an das Werk von Karl Marx, das immer wieder zu Diskussionen herausfordert und bis heute politisch hochaktuell ist. Die Skulpturen sind bis auf Weiteres als Leihgabe des Künstlers in unserem Museumsgarten zu sehen.

Näheres über Leben und Werk des Künstlers unter www.klaus-kammerichs.de