[Alt+s]Die folgende Navigation überspringen
Titelschrift: Landesbüro Sachsen-Anhalt
Friedrich-Ebert-Stiftung / Landesbüro Sachsen-Anhalt / Veranstaltungen

Veranstaltungen - Termine und Anmeldung

Nachfolgend finden Sie die Auflistung unserer nächsten Veranstaltungen.
Anmelden können Sie sich hierzu per Brief, Telefax, E-Mail oder auch telefonisch unter den angegebenen Kontaktdaten.

   Suchergebnisse:

Gefunden: 15

Titel der Veranstaltung 211190 Zeitzeugengespräch: Stefan Will über die Inhaftierung und den langen Weg der Rehabilitation seines Vaters Erich Will
Beschreibung In enger Zusammenarbeit organisieren das Landesbüro Sachsen-Anhalt der Friedrich-Ebert-Stiftung und die Gedenkstätte Roter Ochse Halle (Saale) Zeitzeugengespräche, die zentrale Themen der DDR-Vergangenheit aufgreifen.

Einem Forscherkollektiv im VEB Hydrierwerk Zeitz (Betriebsteil Lützkendorf) gelang die Herstellung eines patentwürdigen neuen Hydrauliköls, das gegenüber dem abgelösten Hydrauliköl enorme Eigenschaftsverbesserungen aufwies. Kurze Zeit später, Anfang Juli 1984, erfolgte die konspirative Verhaftung des Gruppenleiters in der Hauptabteilung "Schmierstoffe", Erich Will durch den DDR-Geheimdienst. Bis Dezember 1985 befand sich der Diplomchemiker ununterbrochen in Untersuchungshaft des MfS, über Monate davon in Einzelhaft.

Erich Will habe sich, so die Anklagevertretung, "wegen versuchten verbrecherischen Betruges zum Nachteil sozialistischen Eigentumes" schuldig gemacht. Das Gericht verurteilte Erich Will zu drei Jahren Freiheitsstrafe und, wie es hieß aus erzieherischen Gründen, zusätzlich zu einer Geldstrafe in Höhe von 15.000 Mark.

Stefan Will berichtet über die Ereignisse auf Grundlage der vorhandenen Staatssicherheits- und durchaus kontroversen Rehabilitierungsakten als Zeitzeuge, der als Kind unmittelbar von den familiären Auswirkungen betroffen war. Insbesondere zeigen die Bemühungen um eine Rehabilitierung durch die Familie Will nach 1989 sehr deutlich, dass die Anerkennung politisch motivierten Unrechtes in der DDR nicht selbstverständlich war. Rehabilitiert wurde Erich Will (verst. 2011) erst durch das Oberlandesgerichts Naumburg am 24.10.2012.
Ansprechpartn. Martin Güttler
Termin: Mittwoch, 22.02.17
Uhrzeit: 18:00 bis 20:00 Uhr
Veranstaltungsort Halle (Saale)
Kontaktanschrift Friedrich-Ebert-Stiftung
Landesbüro Sachsen-Anhalt
Otto-von-Guericke-Straße 65
39104 Magdeburg
Tel. 0391-56876-0, Fax 0391-56876-15
e-mail: info.magdeburg@fes.de
e-Mail martin.guettler@fes.de
Teilnehmerpauschale keine
Material: 0213 Zeitzeuge Will.pdf
Anmeldeformular für die Veranstaltung 211190

Titel der Veranstaltung 211095 Vorstellung der Studie "Familienland Sachsen-Anhalt"
Beschreibung Wie familienfreundlich ist Sachsen-Anhalt? Was sagen die Bürger_innen des Bundeslandes dazu? Wie schätzen sie das Leben als Familie in Sachsen-Anhalt ein? Welche Rahmenbedingungen werden für das Familienleben bzw. für familiale Lebensformen als besonders wichtig angesehen? Diese Fragen haben wir mit unserer Studie "Familienland Sachsen-Anhalt" vom Zentrum für Sozialforschung Halle e.V. an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg (ZSH) untersuchen lassen. Zur Vorstellung der Studie und Präsentation der Ergebnisse laden wir Sie herzlich ein.
Ansprechpartn. Dr. Ringo Wagner
Termin: Mittwoch, 22.02.17
Uhrzeit: 18:00 bis 20:00 Uhr
Veranstaltungsort Wernigerode
Kontaktanschrift Friedrich-Ebert-Stiftung
Landesbüro Sachsen-Anhalt
Otto-von-Guericke-Straße 65
39104 Magdeburg
Tel. 0391-56876-0, Fax 0391-56876-15
e-mail: info.magdeburg@fes.de
e-Mail ringo.wagner@fes.de
Teilnehmerpauschale keine
Material: 0212 Familienstudie.pdf
Anmeldeformular für die Veranstaltung 211095

Titel der Veranstaltung 211105 "Was ist der Mensch?": "Der Mensch im Zeichen der Selbstoptimierung - Körper und Machbarkeit
Beschreibung In Kooperation mit der Katholischen Akademie des Bistums Magdeburg, der Evangelischen Akademie Sachsen-Anhalt, dem Kunstmuseum Unser Lieben Frauen Magdeburg und dem Roncalli-Haus Magdeburg.

Eines der großen Themen der Reformationszeit war die Frage: »Wie steht der Mensch vor Gott?« Heute stellen wir diese Frage anders: Wir stellen sie nach dem Menschen in der Gesellschaft, in seiner Verantwortung und in der Frage nach seiner Ausrichtung zu etwas Höherem. In einer Gesellschaft, die von Kontroversen stark geprägt zu sein scheint, wird bisher Selbstverständliches plötzlich in Frage gestellt. Wir ringen um das Bild des Menschen, das für eine offene Gesellschaft grundlegend und verbindend sein sollte.

Dabei müssen wir akzeptieren, dass das Bild des Menschen heute auf sehr unterschiedliche Weise gedeutet wird. Ist eine Verständigung zu diesem vermeintlichen Grundkonsens überhaupt noch möglich? Erstrebens- oder wünschenswert wäre er.
Damit reicht die Frage nach dem Menschen und dem Menschenbild weit über das Reformationsjubiläum hinaus.

Die mittlerweile traditionelle Ringvorlesung bietet Raum für eine unserer Meinung nach notwendige Vergewisserung über diese
zentrale Frage.
Ansprechpartn. Martin Güttler
Termin: Mittwoch, 22.02.17
Uhrzeit: 19:30 bis 21:00 Uhr
Veranstaltungsort Magdeburg
Kontaktanschrift Friedrich-Ebert-Stiftung
Landesbüro Sachsen-Anhalt
Otto-von-Guericke-Straße 65
39104 Magdeburg
Tel. 0391-56876-0, Fax 0391-56876-15
e-mail: info.magdeburg@fes.de
e-Mail martin.guettler@fes.de
Teilnehmerpauschale keine
Material: 0308 Was ist der Mensch.pdf
Anmeldeformular für die Veranstaltung 211105

Titel der Veranstaltung 211103 Alle mitnehmen! Übergänge in Berufsausbildung neu denken
Beschreibung Wie muss ein Bildungssystem aussehen, das Jugendliche auf die Arbeitswelt von morgen und übermorgen vorbereitet? Inwieweit müssen klassische Formen der Ausbildung durchlässiger gestaltet werden, um neuen gesellschaftlichen Anforderungen Rechnung zu tragen? Und wie kann sichergestellt werden, dass die Chancen, die sich durch den Wandel des Arbeitsmarktes bieten, von allen genutzt werden? Welche Maßnahmen sind notwendig, damit die Chancengleichheit bei Ein- und Umstiegen im Bildungssystem verbessert wird?

Es gibt bereits zahlreiche Förderprogramme, Maßnahmen und Instrumente, die junge Menschen und insbesondere die mit weniger guten Startchancen beim Übergang in die Berufsausbildung unterstützen sollen.

Im Auftrag der FES hat Prof. Dr. Gerhard Christe drei unterschiedliche Ansätze untersucht. Die Studie "Neue Konzepte für den Übergang in Ausbildung" zeigt an drei regionalen Praxisbeispielen, wie Übergänge gelingen und Jugendliche und Betriebe in der Ausbildung unterstützt und gefördert werden können. Im Fokus seiner Untersuchung stehen die konkrete Gestaltung, die Wirkung und die Erfolgsbedingungen der Förderprogramme.

Wir laden Sie herzlich zur Studienvorstellung mit anschließender Diskussion ein.
Ansprechpartn. Dr. Ringo Wagner
Termin: Freitag, 24.02.17
Uhrzeit: 12:30 bis 14:30 Uhr
Veranstaltungsort Bitterfeld-Wolfen
Kontaktanschrift Friedrich-Ebert-Stiftung
Landesbüro Sachsen-Anhalt
Otto-von-Guericke-Straße 65
39104 Magdeburg
Tel. 0391-56876-0, Fax 0391-56876-15
e-mail: info.magdeburg@fes.de
e-Mail ringo.wagner@fes.de
Teilnehmerpauschale keine
Material: 0214 Alle mitnehmen.pdf
Anmeldeformular für die Veranstaltung 211103

Titel der Veranstaltung 211189 Deeskalationstraining und der Umgang mit schwierigen Situationen bei Veranstaltungen
Beschreibung Die Durchführung von Veranstaltungen bedarf neben einer guten Planung für das Vorhersehbare auch immer eine Vorbereitung auf unvorhergesehene, mitunter schwierig zu lösende Ereignisse. Insbesondere in politisch aufgeregten Zeiten und einer zunehmenden politischen Polarisierung der Bevölkerung kommt es vermehrt zu Situationen, in denen Deeskalationsfähigkeiten oder konsequentes Auftreten gefragt sind.

Politisch Andersdenkende versuchen zunehmend, Veranstaltungen nicht nur verbal, sondern auch und besonders durch Mimik, Gestik und in Einzelfällen auch durch Androhung von Gewalt, zu stören oder zum Abbruch zu bringen. Diesen Situationen erfolgreich entgegentreten zu können, ist Ziel dieses Workshops. Es werden die wichtigsten Grundregeln beim Umgang mit "Störenden" erlernt. Es wird vermittelt, in schwierigen Situationen die richtigen Schlüsse zu ziehen, um dann richtig Handeln zu können. Außerdem werden Handlungsoptionen aufgezeigt, mit denen solche Situationen möglichst schnell gelöst werden können.
Ansprechpartn. Marcel Rauer
Termin: Samstag, 25.02.17
Uhrzeit: 10:00 bis 16:30 Uhr
Veranstaltungsort Halle (Saale)
Kontaktanschrift Friedrich-Ebert-Stiftung
Landesbüro Sachsen-Anhalt
Otto-von-Guericke-Straße 65
39104 Magdeburg
Tel. 0391-56876-0, Fax 0391-56876-15
e-mail: info.magdeburg@fes.de
e-Mail marcel.rauer@fes.de
Teilnehmerpauschale 10,00 Euro
Material: 0215 Deeskalationstraining.pdf
Wichtiger Hinweis: Die Veranstaltung ist bereits belegt !

Titel der Veranstaltung 211106 DEFA-Filme im Gespräch: "Der Dritte"
Beschreibung 1972, fa, 111`, Regie Egon Günther, Darsteller u.a. Armin Mueller-Stahl: Margit ist 36 Jahre, war zweimal verheiratet, hat aus jeder Ehe ein Kind. Sie hat studiert und arbeitet als Mathematikerin. So kann sie gut für sich und ihre Kinder sorgen. Was ihr fehlt, ist ein Partner. In Rückblenden wird ihre Lebensgeschichte noch einmal erzählt: Diakonissenschule, Arbeiter-und-Bauern-Fakultät, Liebesverhältnis zu ihrem Dozenten, erste Schwangerschaft, gescheiterte Beziehung. Ihr zweiter Mann ist ein blinder Musiker, der mit sich selbst nicht zurechtkommt, auch nicht mit nun zwei Kindern. Margit entdeckt schließlich einen Dritten, Hrdlitschka, der sie aber nicht bemerkt. Da beschließ Margit, gegen alle Konventionen, Hrdlitschka zu erobern.

Die Hauptfiguren des Films werden sozial eingeordnet und an ihrem Arbeitsplatz vorgestellt. Der Film führte zu einer regen öffentlichen Diskussion um die Rolle der Frau in der DDR. Die Offenheit einzelner Szenen wurde kritisiert, so sind unter anderem ein Abtreibungsversuch und eine Szene mit "latent lesbischen Liebkosungen" zwischen Margit und Lucie zu sehen. Die Hauptdarstellerin Jutta Hoffmann wurde auf der Filmkunstschau Venedig 1972 mit dem Preis Venezia Critica ausgezeichnet. Der Film erhielt auf dem Internationalen Filmfestival Karlovy Vary 1972 den Hauptpreis.

Gesprächspartnerin: die Schauspielerin Jutta Hoffmann
Ansprechpartn. Dr. Ringo Wagner
Termin: Mittwoch, 08.03.17
Uhrzeit: 18:00 bis 21:00 Uhr
Veranstaltungsort Burg
Kontaktanschrift Kartenvorbestellungen:
Tel.: 03921 - 2434
E-Mail: info@kinoburg.de

Eintritt frei
e-Mail
Teilnehmerpauschale keine
Material: Burg-Theater.pdf
Anmeldeformular für die Veranstaltung 211106

Titel der Veranstaltung 213115 Barrierefreies Planen und Bauen in Sachsen-Anhalt
Beschreibung Barrierefreiheit bedeutet, dass Gebäude und Orte, Verkehrsmittel und Gebrauchsgegenstände, Dienstleistungen und Freizeitangebote so gestaltet werden, dass sie allen Menschen zugänglich sind. Für Menschen mit Behinderung bedeutet Barrierefreiheit dabei viel mehr als zusätzlicher Komfort - nämlich etwas ganz grundsätzliches: Sie können selbstbestimmt am gesellschaftlichen Leben teilhaben.

Aber welche gesetzlichen Richtlinien und Anforderungen gilt es in der Umsetzung der Barrierefreiheit zu beachten? Neue Wohnungen beispielsweise müssen den Forderungen der Länderbauordnungen entsprechen. Doch sind dort auch tatsächlich alle spezifischen Bedarfe geregelt? Und welche bautechnischen und -fachlichen Grundlagen sind neben den rechtlichen Regelungen erforderlich?

Zu diesen und weiteren damit in Zusammenhang stehenden Fragen wollen wir Ihnen einen ersten Überblick geben. Wir laden Sie herzlich ein, sich auch mit Ihren Anliegen an dieser Veranstaltung zu beteiligen.
Ansprechpartn. Dr. Ringo Wagner
Termin: Montag, 13.03.17
Uhrzeit: 17:00 bis 20:00 Uhr
Veranstaltungsort Stendal
Kontaktanschrift Friedrich-Ebert-Stiftung
Landesbüro Sachsen-Anhalt
Otto-von-Guericke-Straße 65
39104 Magdeburg
Tel. 0391-56876-0, Fax 0391-56876-15
e-mail: info.magdeburg@fes.de
e-Mail ringo.wagner@fes.de
Teilnehmerpauschale keine
Material: 0304 Barrierefreies Bauen.pdf
Anmeldeformular für die Veranstaltung 213115

Titel der Veranstaltung 212973 Engagiert gegen Diskriminierung, Rassismus und Neonazismus
Beschreibung In Kooperation mit dem Netzwerk Demokratie und Courage e. V.

Es gibt verschiedene Möglichkeiten, gegen rassistische Tendenzen persönlich aktiv zu werden und Zivilcourage zu zeigen. Eine ist die ehrenamtliche Mitarbeit im Netzwerk für Demokratie und Courage. Dazu bieten Euch das NDC Sachsen-Anhalt und die Friedrich-Ebert-Stiftung eine Fortbildung an, die Euch in die Lage versetzt, gegen weit verbreitete Vorurteile zu argumentieren und durch das ganz persönliche Auftreten vor Ort zu zeigen, dass es auch anders geht - keine ganz leichte, aber eine spannende Aufgabe, an der Ihr in einem Team von gleichgesinnten Menschen mitarbeiten können.

Ihr nehmt an einer einwöchigen Teamschulung teil, in der verschiedene Konzepte für Projekttage vorgestellt werden, die dann von Euch in Schulen und Einrichtungen der Jugendhilfe durchgeführt werden. Mit den Projekttagen wollen wir junge Menschen erreichen, die noch kein gefestigtes "rechtes" Weltbild haben. Wir wollen sie ermutigen, nicht wegzusehen, wenn andere rassistisch denken, reden und handeln.

Für den späteren Einsatz als Teamer_in werden pädagogische und didaktische Grundkenntnisse vermittelt.
Ansprechpartn. Martin Güttler
Termin: Montag, 13.03.17 bis Samstag, 18.03.17
Uhrzeit: 09:00 Uhr (erster Tag) bis 16:00 Uhr (letzter Tag)
Veranstaltungsort Magdeburg
Kontaktanschrift Friedrich-Ebert-Stiftung
Landesbüro Sachsen-Anhalt
Otto-von-Guericke-Straße 65
39104 Magdeburg
Tel. 0391-56876-0, Fax 0391-56876-15
e-mail: info.magdeburg@fes.de
e-Mail martin.guettler@fes.de
Teilnehmerpauschale keine
Formular zum Anfordern näherer Informationen zur Veranstaltung 212973

Titel der Veranstaltung 212975 "Was ist der Mensch?": Der Mensch als Staatsbürger - Das Menschenbild in modernen Demokratien bei J. J. Rousseau und J. A. Schumpeter
Beschreibung In Kooperation mit der Katholischen Akademie des Bistums Magdeburg, der Evangelischen Akademie Sachsen-Anhalt, dem Kunstmuseum Unser Lieben Frauen Magdeburg und dem Roncalli-Haus Magdeburg.

Eines der großen Themen der Reformationszeit war die Frage: »Wie steht der Mensch vor Gott?« Heute stellen wir diese Frage anders: Wir stellen sie nach dem Menschen in der Gesellschaft, in seiner Verantwortung und in der Frage nach seiner Ausrichtung zu etwas Höherem. In einer Gesellschaft, die von Kontroversen stark geprägt zu sein scheint, wird bisher Selbstverständliches plötzlich in Frage gestellt. Wir ringen um das Bild des Menschen, das für eine offene Gesellschaft grundlegend und verbindend sein sollte.

Dabei müssen wir akzeptieren, dass das Bild des Menschen heute auf sehr unterschiedliche Weise gedeutet wird. Ist eine Verständigung zu diesem vermeintlichen Grundkonsens überhaupt noch möglich? Erstrebens- oder wünschenswert wäre er.
Damit reicht die Frage nach dem Menschen und dem Menschenbild weit über das Reformationsjubiläum hinaus.

Die mittlerweile traditionelle Ringvorlesung bietet Raum für eine unserer Meinung nach notwendige Vergewisserung über diese
zentrale Frage.
Ansprechpartn. Martin Güttler
Termin: Mittwoch, 15.03.17
Uhrzeit: 19:30 bis 21:00 Uhr
Veranstaltungsort Magdeburg
Kontaktanschrift Friedrich-Ebert-Stiftung
Landesbüro Sachsen-Anhalt
Otto-von-Guericke-Straße 65
39104 Magdeburg
Tel. 0391-56876-0, Fax 0391-56876-15
e-mail: info.magdeburg@fes.de
e-Mail martin.guettler@fes.de
Teilnehmerpauschale keine
Material: 0301 Was ist der Mensch.pdf
0308 Was ist der Mensch.pdf
Anmeldeformular für die Veranstaltung 212975

Titel der Veranstaltung 212974 SchülerVertretung heißt Schule Verändern. Ein Workshop rund um die SV-Arbeit für Lehrer_innen und Interessierte
Beschreibung Die Schülervertretungsarbeit (SV) an Schulen ist oft die erste Gelegenheit für Jugendliche, eine Interessenvertretung kennenzulernen und sich zu engagieren. Diese Mitbestimmungserfahrungen, die Schüler_innen im Rahmen ihrer Möglichkeiten der Mitwirkung und Mitgestaltung in der Schule machen, prägen junge Menschen dauerhaft in ihrem Engagement. Ist die Arbeit erfolgreich, macht Spaß und findet Anerkennung, dann ist die Wahrscheinlichkeit groß, dass man sich auch nach der Schulzeit weiter engagiert.

SV-Arbeit funktioniert dort besonders gut, wo engagierte Lehrer_innen die Schüler_ innen unterstützen. Wir wollen die Ziele von SV-Arbeit beleuchten und außerdem die Rechte und Pflichten von Schüler_ innen, die Rolle von SV-Lehrer_innen und die Rahmenbedingungen einer demokratischen Schule diskutieren.

Dieser Workshop soll zur Qualitätsentwicklung der Arbeit in der Schülervertretung beitragen, und richtet sich an SV-Berater_innen in Schulen, die sich an der gezielten Verbesserung der SV-Arbeit und der Beteiligungsstrukturen für Schüler_innen beteiligen wollen. Ziel dieser politischen Bildungs- und Beratungsarbeit ist es, Lösungen für aktuelle schulpolitische und gesellschaftliche Fragen zu erarbeiten und Verständnis, Interesse und Begeisterung für Politik und Demokratie zu fördern.
Ansprechpartn. Martin Güttler
Termin: Mittwoch, 15.03.17
Uhrzeit: 16:00 bis 20:00 Uhr
Veranstaltungsort Bernburg
Kontaktanschrift Friedrich-Ebert-Stiftung
Landesbüro Sachsen-Anhalt
Otto-von-Guericke-Straße 65
39104 Magdeburg
Tel. 0391-56876-0, Fax 0391-56876-15
e-mail: info.magdeburg@fes.de
e-Mail martin.guettler@fes.de
Teilnehmerpauschale keine
Material: 0307 Schuelervertretung.pdf
Anmeldeformular für die Veranstaltung 212974

Titel der Veranstaltung 213574 Vorstellung der Studie "Familienland Sachsen-Anhalt"
Beschreibung Wie familienfreundlich ist Sachsen-Anhalt? Was sagen die Bürger_innen des Bundeslandes dazu? Wie schätzen sie das Leben als Familie in Sachsen-Anhalt ein? Welche Rahmenbedingungen werden für das Familienleben bzw. für familiale Lebensformen als besonders wichtig angesehen? Diese Fragen haben wir mit unserer Studie "Familienland Sachsen-Anhalt" vom Zentrum für Sozialforschung Halle e.V. an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg (ZSH) untersuchen lassen. Zur Vorstellung der Studie und Präsentation der Ergebnisse laden wir Sie herzlich ein.
Ansprechpartn. Dr. Ringo Wagner
Termin: Donnerstag, 16.03.17
Uhrzeit: 18:00 bis 20:00 Uhr
Veranstaltungsort Jessen
Kontaktanschrift Friedrich-Ebert-Stiftung
Landesbüro Sachsen-Anhalt
Otto-von-Guericke-Straße 65
39104 Magdeburg
Tel. 0391-56876-0, Fax 0391-56876-15
e-mail: info.magdeburg@fes.de
e-Mail ringo.wagner@fes.de
Teilnehmerpauschale keine
Material: 0309 Familienstudie.pdf
Anmeldeformular für die Veranstaltung 213574

Titel der Veranstaltung 212976 "Was ist der Mensch": Der fremde Mensch - Wie Bilder über Fremde entstehen
Beschreibung In Kooperation mit der Katholischen Akademie des Bistums Magdeburg, der Evangelischen Akademie Sachsen-Anhalt, dem Kunstmuseum Unser Lieben Frauen Magdeburg und dem Roncalli-Haus Magdeburg.

Eines der großen Themen der Reformationszeit war die Frage: »Wie steht der Mensch vor Gott?« Heute stellen wir diese Frage anders: Wir stellen sie nach dem Menschen in der Gesellschaft, in seiner Verantwortung und in der Frage nach seiner Ausrichtung zu etwas Höherem. In einer Gesellschaft, die von Kontroversen stark geprägt zu sein scheint, wird bisher Selbstverständliches plötzlich in Frage gestellt. Wir ringen um das Bild des Menschen, das für eine offene Gesellschaft grundlegend und verbindend sein sollte.

Dabei müssen wir akzeptieren, dass das Bild des Menschen heute auf sehr unterschiedliche Weise gedeutet wird. Ist eine Verständigung zu diesem vermeintlichen Grundkonsens überhaupt noch möglich? Erstrebens- oder wünschenswert wäre er.
Damit reicht die Frage nach dem Menschen und dem Menschenbild weit über das Reformationsjubiläum hinaus.

Die mittlerweile traditionelle Ringvorlesung bietet Raum für eine unserer Meinung nach notwendige Vergewisserung über diese
zentrale Frage.
Ansprechpartn. Martin Güttler
Termin: Mittwoch, 22.03.17
Uhrzeit: 19:30 bis 21:00 Uhr
Veranstaltungsort Magdeburg
Kontaktanschrift Friedrich-Ebert-Stiftung
Landesbüro Sachsen-Anhalt
Otto-von-Guericke-Straße 65
39104 Magdeburg
Tel. 0391-56876-0, Fax 0391-56876-15
e-mail: info.magdeburg@fes.de
e-Mail martin.guettler@fes.de
Teilnehmerpauschale keine
Material: 0310 Was ist der Mensch.pdf
Anmeldeformular für die Veranstaltung 212976

Titel der Veranstaltung 212977 Klare Kante gegen Rechtspopulismus - Erfahrungen der schwedischen Gewerkschaften
Beschreibung In Kooperation mit der DGB Jugend.

Veranstaltung in englischer Sprache!

Nicht nur in Deutschland haben derzeit rechte Bewegungen Rückenwind: In Schweden haben die Schwedendemokraten - eine rechtsextreme, nationalistische Partei - konstante Umfragewerte von knapp 20%. Es gibt viele Parallelen zu anderen rechtspopulistischen Parteien in Europa: Die Hetze gegen Flüchtende und Minderheiten, ein bemüht bürgerliches Auftreten bei gleichzeitiger Vernetzung mit militanten Faschist_innen.

Die Veranstaltenden behalten sich vor, von ihrem Hausrecht Gebrauch zu machen und Personen, die rechtsextremen Parteien oder Organisationen angehören oder der rechtsextremen Szene zuzuordnen sind, den Zutritt zur Veranstaltung zu verwehren oder sie von dieser auszuschließen.

Der schwedische Gewerkschaftsverband "Landsorganisationen i Sverige" (LO) organisierte Kampagnen, um die Zustimmung zu den menschenfeindlichen Positionen der Schwedendemokraten in den eigenen Reihen und in der gesamten Gesellschaft zurückzudrängen - aktuell haben die Schwedendemokraten rückläufige Umfrageergebnisse.

Bei der Veranstaltung wird Johan Ulvenlöv vom LO, der die Kampagne mit organisierte, die Strategien und Vorgehensweisen des Kampfes der schwedischen Gewerkschaften gegen rechtspopulistische und rechtsextreme Einstellungen vorstellen.
Ansprechpartn. Martin Güttler
Termin: Donnerstag, 23.03.17
Uhrzeit: 17:00 bis 19:00 Uhr
Veranstaltungsort Halle (Saale)
Kontaktanschrift Friedrich-Ebert-Stiftung
Landesbüro Sachsen-Anhalt
Otto-von-Guericke-Straße 65
39104 Magdeburg
Tel. 0391-56876-0, Fax 0391-56876-15
e-mail: info.magdeburg@fes.de
e-Mail martin.guettler@fes.de
Teilnehmerpauschale keine
Material: 0311 Schwedische Gewerkschaften gegen Rechtspopulismus.pdf
Anmeldeformular für die Veranstaltung 212977

Titel der Veranstaltung 210821 51. Forum Kultur und Politik: Gelebtes Leben
Beschreibung WALTER KAUFMANN, geboren 1924 in Berlin als Sohn einer armen polnischen Jüdin, die ihn zur Adoption freigab; aufgewachsen bei einem jüdischen Anwaltsehepaar in Duisburg. Dort erlebt der 14-jährige die Reichskristallnacht, die Eltern werden später in Auschwitz ermordet; den Transport des Jungen nach England hatten sie - Düsteres ahnend - organisiert. Als deutscher Junge wird Walter Kaufmann von England nach Australien deportiert und zwei Jahre interniert; er schlägt sich im Hafen, im Schlachthof, auf der Werft durch - und wird schließlich Seemann. 1955 nahm er als Delegierter der Australian Seamen's Union an den Weltjugendfestspielen in Warschau teil. Danach besuchte er die DDR und die Sowjetunion. 1957 übersiedelte Walter Kaufmann von Australien in die DDR, behielt jedoch die australische Staatsbürgerschaft. Er war erneut als Seemann tätig und reiste auf Schiffen der DDR-Handelsmarine nach Südamerika. Seit Ende der 1950er Jahre ist Kaufmann im Hauptberuf Schriftsteller. Seine Erlebnisse komprimiert er in packende Kurzgeschichten, die er auf Englisch schreibt und ins Deutsche übersetzen lässt. Walter Kaufmann gehörte ab 1955 dem Deutschen Schriftstellerverband und ab 1975 dem PEN-Zentrum der DDR an, dessen Generalsekretär er von 1985 bis 1993 war. An der gelungenen Vereinigung von Ost- und West-PEN hatte er maßgeblichen Anteil. Walter Kaufmann ist ein Mann, der nie vergessen hat, warum sein Leben so verlaufen ist, wie es verlaufen ist: "Es vergeht kein Tag, an dem ich nicht an meine Eltern denke."
Ansprechpartn. Dr. Ringo Wagner
Termin: Dienstag, 28.03.17
Uhrzeit: 18:00 bis 21:00 Uhr
Veranstaltungsort Halle (Saale)
Kontaktanschrift Friedrich-Ebert-Stiftung
Landesbüro Sachsen-Anhalt
Otto-von-Guericke-Straße 65
39104 Magdeburg
Tel. 0391-56876-0, Fax 0391-56876-15
e-mail: info.magdeburg@fes.de
e-Mail ringo.wagner@fes.de
Teilnehmerpauschale keine
Material: 0314 Forum Kultur.pdf
Anmeldeformular für die Veranstaltung 210821

Titel der Veranstaltung 213086 Werkzeugkasten für Ehrenamt und Kommunalpolitik: Besprechungen leiten: Konstruktive Gesprächslenkung
Beschreibung Als Führungskraft im Beruf oder Vorstandsmitglied eines Vereins ist es oft notwendig, Besprechungen zu leiten. Dies findet in komplementären Gesprächssituationen statt, was vielmals Befindlichkeiten bei Teilnehmenden hervorruft. Das Ansprechen auch unbeliebter Themen und die Beziehungsgestaltung stehen neben der inhaltlichen Arbeit dabei im Vordergrund.

In diesem Kurs wird auf die spezielle Situation von Gesprächsleitern eingegangen: Es werden Techniken des Moderierens geübt, es wird diskutiert, wie Konflikte lösungsorientiert angesprochen werden können und welche Möglichkeiten es gibt, sich einer symmetrischen Ebene zu nähern.

Dabei gibt es auch Raum für das Üben von individuellen Situationen am Ende des Kurses. Bitte sprechen Sie den Kursleiter an, wenn Sie konkrete Situationen im Kurs erläutert haben möchten. Es wird darauf hingewiesen, dass sich dieser Kurs insbesondere an Personen richtet, die Besprechungen aufgrund ihrer Funktion (an)leiten.
Ansprechpartn. Martin Güttler
Termin: Freitag, 31.03.17 bis Samstag, 01.04.17
Uhrzeit: 17:00 Uhr (erster Tag) bis 18:00 Uhr (letzter Tag)
Veranstaltungsort Quedlinburg
Kontaktanschrift Friedrich-Ebert-Stiftung
Landesbüro Sachsen-Anhalt
Otto-von-Guericke-Straße 65
39104 Magdeburg
Tel. 0391-56876-0, Fax 0391-56876-15
e-mail: info.magdeburg@fes.de
e-Mail martin.guettler@fes.de
Teilnehmerpauschale 50,00 Euro
Material: 0315 Besprechungen leiten.pdf
Anmeldeformular für die Veranstaltung 213086

 

© FES | NetEdition Seite drucken zum Seitenanfang