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Titelschrift: Landesbüro Sachsen-Anhalt
Friedrich-Ebert-Stiftung / Landesbüro Sachsen-Anhalt / Veranstaltungen

Veranstaltungen - Termine und Anmeldung

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Gefunden: 11

Titel der Veranstaltung 207418 Filmmontag im Puschkino: "Beschreibung eines Sommers"
Beschreibung Monatliche Veranstaltungsreihe in Zusammenarbeit mit der Landeszentrale für politische Bildung Sachsen-Anhalt und PUSCHKINO Halle

Der DEFA ist es immer wieder gelungen, hervorragende Literaturverfilmungen ins Kino zu bringen. Heute sind besonders jene Filme sehenswert, die nach Werken von DDR-Autoren entstanden. Die Auseinandersetzung mit dem Nationalsozialismus und dessen Folgen für das deutsche Volk war für viele DDR-Autoren von besonderem Interesse. Nach dem Mauerbau thematisierten DDR-Schriftsteller, den programmatischen "Bitterfelder Weg" enst nehmend, individuelle und gesellschaftliche Probleme ihres Landes, ungeschminkt und realisitisch.

Beschreibung eines Sommers (DEFA 1963, s/w, 80 min, Regie Ralf Kirsten, Darsteller u.a. Manfred Krug): Auf der Großbaustelle Schwedt an der Oder, wo ein neuer Industriekomplex entsteht, treffen der Ingenieur Tom Breitsprecher (Manfred Krug) und die FDJ-Sekretärin Grit (Christel Bodenstein) aufeinander. Tom ist ein guter Fachmann, den Politik nicht interessiert. Nachlässigkeit und Unvermögen der bunt zusammengewürfelten Jugendbrigade regen ihn auf. Grit hat sich vor ihrer in die Krise geratenen Ehe auf die Großbaustelle geflüchtet. Sie lässt sich auf einen zunächst unverbindlichen Flirt mit Tom ein, dem der Ruf vorauseilt, ein Frauenheld zu sein. Bald entsteht zwischen beiden echte Zuneigung. Grit gerät in Konflikte, da die Moralvorstellungen der 50er Jahre noch recht eng sind und das Kollektiv von ihr vorbildliches Verhalten auch in privater Hinsicht erwartet. Doch Grit steht zu ihrer Liebe und schafft klare Verhältnisse.

Gesprächspartner: die Schauspielerin Christel Bodenstein und die Literaturwissenschaftlerin Dr. Therese Hörnigk
Ansprechpartn. Dr. Ringo Wagner
Termin: Montag, 26.09.16
Uhrzeit: 19:00 bis 22:00 Uhr
Veranstaltungsort Halle (Saale)
Kontaktanschrift Friedrich-Ebert-Stiftung
Landesbüro Sachsen-Anhalt
Otto-von-Guericke-Straße 65
39104 Magdeburg
Tel. 0391-56876-0, Fax 0391-56876-15
e-mail: info.magdeburg@fes.de
e-Mail ringo.wagner@fes.de
Teilnehmerpauschale keine
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Titel der Veranstaltung 207177 Flüchtlinge in unserem Gemeinwesen: Herausforderung und Chance
Beschreibung Obwohl die Zahl der Geflüchteten, die in Deutschland ankommen, deutlich abgenommen hat, bleibt das zivilgesellschaftliche Engagement ein wesentlicher Faktor. Im Fokus stehen nun die Integration ins Gemeinwesen und die damit verbundenen Herausforderungen.

Das Engagement der Bürgerinnen und Bürgern hat deutliche Wirkungen auf sie selbst. Sie lernen andere Kulturen kennen und können ihre Erfahrungen, Kompetenzen, sowie Energien sinnvoll einsetzen. Darüber hinaus weckt es vielfach Ihr Interesse an demokratischer Beteiligung. Ihre Tätigkeit mit und für Geflüchtete wirkt auf das Gemeinwesen zurück.

Im Verlauf unserer Konferenz möchten wir diskutieren, welche Auswirkungen die Aufnahme von Flüchtlingen auf das bürgerschaftliche Engagement und die demokratische Beteiligung in Ostdeutschland hat. Welche mittel- und langfristigen Wirkungen für das Gemeinwesen sich als Konsequenz des Engagements in den Städten und Gemeinden Ostdeutschlands ergeben könnten und wie das Engagement der vielen Willkommensinitiativen für die Motivation und Befähigung zur demokratischen Beteiligung dauerhaft genutzt und gestärkt werden kann.

Die Konferenz bietet allen Interessierten die Möglichkeit, den Dialog mit Fachkräften, Expert_innen, Gemeindevertreter_innen, Willkommensinitiativen, Vereinen und Verbänden aus den Ostbundesländern zu stärken und die Kooperation durch den Erfahrungsaustausch zu fördern.

Mit Unterstützung von FaZiT (Fachberatungsdienst für Zuwanderung, Integration und Toleranz)
Ansprechpartn. Martin Güttler
Termin: Dienstag, 27.09.16 bis Mittwoch, 28.09.16
Uhrzeit: 10:00 Uhr (erster Tag) bis 17:00 Uhr (letzter Tag)
Veranstaltungsort Lutherstadt Wittenberg
Kontaktanschrift Friedrich-Ebert-Stiftung
Landesbüro Sachsen-Anhalt
Otto-von-Guericke-Straße 65
39104 Magdeburg
Tel. 0391-56876-0, Fax 0391-56876-15
e-mail: info.magdeburg@fes.de
e-Mail martin.guettler@fes.de
Teilnehmerpauschale 20,00 Euro
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Titel der Veranstaltung 207474 Die US-Präsidentschaftswahl - Der kontroverse Kampf ums Weiße Haus
Beschreibung Gespräch mit dem US-Botschafter John B. Emerson
Veranstaltung in englischer Sprache!

Kaum ein US-Wahlkampf hat jemals so stark polarisiert. In einer medialen Schlacht im Land der unbegrenzten
Möglichkeiten scheinen alle Vorzüge und Stärken, aber auch sozialen Probleme und Verwerfungen wie durch
ein Brennglas vergrößert zu werden. Mit der Demokratin Hillary Clinton und dem Republikaner Donald Trump
stehen sich nicht nur zwei politische Gegner, sondern auch zwei Weltanschauungen gegenüber. Die außenpolitische
Agenda der Kandidat_innen könnte kaum unterschiedlicher sein. Und so steht auch für Deutschland und Europa mit dem Ausgang der Wahl einiges auf dem Spiel.

Wir laden Sie herzlich zu einem Gespräch mit dem US-Botschafter John B. Emerson und dem Europaabgeordneten
Arne Lietz ein. Eröffnet und moderiert wird die Veranstaltung von Michèle Auga, Leiterin des
Referats Westeuropa/Nordamerika der Friedrich-Ebert-Stiftung (FES) in Berlin. Um eine verbindliche Anmeldung
wird gebeten. Eine Teilnahme ohne vorherige Anmeldung ist nicht möglich.
Ansprechpartn. Marcel Rauer
Termin: Dienstag, 11.10.16
Uhrzeit: 11:00 bis 12:30 Uhr
Veranstaltungsort Halle (Saale)
Kontaktanschrift Friedrich-Ebert-Stiftung
Landesbüro Sachsen-Anhalt
Otto-von-Guericke-Straße 65
39104 Magdeburg
Tel. 0391-56876-0, Fax 0391-56876-15
e-mail: info.magdeburg@fes.de
e-Mail marcel.rauer@fes.de
Teilnehmerpauschale keine
Material: 1002 US-Wahlkampf.pdf
Anmeldeformular für die Veranstaltung 207474

Titel der Veranstaltung 207540 "hate speech", Hass Kommentare im Internet
Beschreibung Das Internet hat die Debattenkultur stark verändert. Menschen, die zuvor keinen Zugang zu den Aushandlungsorten vieler Diskurse hatten, können nun teilhaben, mitdiskutieren und Themen auf die öffentliche Agenda setzen. Im Web 2.0 vernetzen sich neue politische Akteur_innen und treiben von dort ihre Anliegen voran. Die Schattenseite der - auf den ersten Blick offenen - Debattenkultur im Netz ist der oft aggressive Tonfall und der Mangel an "Spielregeln". Anfeindungen, Verleumdungen oder gar Morddrohungen stehen in den unterschiedlichsten Plattformen und Foren auf der Tagesordnung.

Wir laden Sie herzlich ein, mit Prof. Dr. Anatol Stefanowitsch von der Freien Universität Berlin und Dr. Karamba Diaby MdB über das Phänomen "Hate speech" und über Umgangsformen, Spielregeln und Schutz für die Akteur_innen im Internet zu sprechen. Moderiert wird die Veranstaltung von Juliane Victor, Dozentin für Politische Theorie der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg.
Ansprechpartn. Marcel Rauer
Termin: Donnerstag, 13.10.16
Uhrzeit: 17:00 bis 19:00 Uhr
Veranstaltungsort Halle (Saale)
Kontaktanschrift Friedrich-Ebert-Stiftung
Landesbüro Sachsen-Anhalt
Otto-von-Guericke-Straße 65
39104 Magdeburg
Tel. 0391-56876-0, Fax 0391-56876-15
e-mail: info.magdeburg@fes.de
e-Mail marcel.rauer@fes.de
Teilnehmerpauschale keine
Anmeldeformular für die Veranstaltung 207540

Titel der Veranstaltung 207448 28. Sicherheitspolitisches Forum Sachsen-Anhalt: Die Weiterentwicklung der Gemeinsamen Europäischen Außen- und Sicherheitspolitik
Beschreibung In unserer Nachbarschaft vollziehen sich dramatische Umbrüche mit einer Vielzahl von Krisen, Konflikten, Kriegen und terroristische Anschlägen. Die Europäische Union hat ihren Bürgerinnen und Bürgern Sicherheit, Demokratie und Wohlstand in nie dagewesener Weise gebracht. Doch zurzeit ist die Union in der Krise. Der Brexit, die Finanzkrise, ein schwaches Wirtschaftswachstum und die Flüchtlingskrise lassen viele Bürger an der EU zweifeln.

Im Juli haben die Staats- und Regierungschefs der EU die „Globale Strategie für die Außen- und Sicherheitspolitik“ willkommen geheißen. Beschlossen wurde u.a., die Anstrengungen in Bezug auf Verteidigung, Cybersicherheit, Terrorismusbekämpfung, Energie und strategische Kommunikation zu verstärken.

Mit dem im Juli veröffentlichen Weißbuch nimmt die Bundesregierung eine strategische Standort- und Kursbestimmung für die deutsche Sicherheitspolitik vor und bekennt sich zum Ziel einer Europäischen Verteidigungsunion. Eine gemeinsame Europäische Sicherheits- und Verteidigungspolitik wird von breiten Teilen unserer Gesellschaft unterstützt.

Deshalb soll die Weiterentwicklung der Gemeinsamen Europäischen Außen- und Sicherheitspolitik im Mittelpunkt des Sicherheitspolitischen Forums Sachsen-Anhalt stehen. Dieses Thema wollen wir mit unseren Gästen auf dem Podium und Ihnen diskutieren. Dazu laden wir Sie herzlich ein!
Ansprechpartn. Dr. Ringo Wagner
Termin: Donnerstag, 13.10.16
Uhrzeit: 18:00 bis 20:30 Uhr
Veranstaltungsort Magdeburg
Kontaktanschrift Friedrich-Ebert-Stiftung
Landesbüro Sachsen-Anhalt
Otto-von-Guericke-Straße 65
39104 Magdeburg
Tel. 0391-56876-0, Fax 0391-56876-15
e-mail: info.magdeburg@fes.de
e-Mail ringo.wagner@fes.de
Teilnehmerpauschale keine
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Titel der Veranstaltung 207541 Film und Gespräch: Leviathan
Beschreibung Die Friedrich-Ebert-Stiftung Sachsen-Anhalt veranstaltet im Jahr 2016 eine monatliche Filmreihe zu europäischen Filmen im BURG THEATER. Wir laden Sie ganz herzlich zur Vorführung des Films „Leviathan“ am Mittwoch, den 19. Oktober um 18 Uhr ein.

Nominiert für den Oscar als "Bester Fremdsprachiger Film 2015" erzählt "Leviathan" eindrücklich die Geschichte des russischen Kleinbürgers Kolja, der in einem Geflecht aus politischer Korruption, Unterdrückung und eigener Machtlosigkeit mit Hilfe eines alten Freundes den lebensgefährlichen Versuch wagt, sich gegen die Übermacht eines undurchsichtigen politischen Systems zu wehren. Dass vor dem Hintergrund gesellschaftlicher Verhältnisse, in denen Familien willkürlich von politischen Machthabern enteignet werden, nicht nur wirtschaftliche Güter, sondern ganze Existenzen auf dem Spiel stehen, macht Regisseur Andrey Zvyagintsev auf eine Art und Weise deutlich, die Gänsehaut verursacht.

Wenn Sie an der Filmvorführung und der anschließenden Diskussion mit Florian Willershausen, Redakteur der WirtschaftsWoche und Politikwissenschaftler, teilnehmen wollen, bitten wir Sie, sich anzumelden (der Eintritt ist frei).

Die Moderation der Veranstaltung übernimmt: Marcel Rauer, FES Magdeburg.
Ansprechpartn. Marcel Rauer
Termin: Mittwoch, 19.10.16
Uhrzeit: 18:00 bis 21:00 Uhr
Veranstaltungsort Burg
Kontaktanschrift Friedrich-Ebert-Stiftung
Landesbüro Sachsen-Anhalt
Otto-von-Guericke-Straße 65
39104 Magdeburg
Tel. 0391-56876-0, Fax 0391-56876-15
e-mail: info.magdeburg@fes.de
e-Mail marcel.rauer@fes.de
Teilnehmerpauschale keine
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Titel der Veranstaltung 207647 Auf der Suche nach dem verlorenen Sonntag
Beschreibung Im Jahr 2050 hat sich eine rein leistungsorientierte Gesellschaft mit Sieben- Tage-Arbeitswoche etabliert. Zwei Schüler brechen aus der rigiden Zeitstruktur aus, weil ihre Stundenpläne ansonsten keine Treffen mehr ermöglichen. Sie erinnern sich, dass es früher einen freien Tag in der Woche gab. Der Opa, der zur Gemeinschaft der Christen gehört, weiß mehr darüber. So begeben sie sich auf die Suche nach dem verlorenen Sonntag…

Glücklicherweise sieht die Wirklichkeit heute noch anders aus als in diesem Film. Der Sonntag ist ein zentrales Kulturgut und unterbricht heilsam den hektischen Lauf der Arbeitstage. Die Sonntagsruhe ist grundgesetzlich geschützt – doch immer mehr
Menschen wollen oder müssen auch am Wochenende arbeiten. Zeigt der Film unsere Zukunft? Kommt der Sonntag unter die Räder? Warum eigentlichist die regelmäßige Unterbrechung der Arbeitstageso wichtig? Welche Folgen hätte es, wenn wir
den Sonntag als gemeinsamen freien Tag aufgeben würden?

Wir laden Sie herzlich dazu ein, über den Film und die Bedeutung des Sonntags nachzudenken und zu diskutieren.
Ansprechpartn. Martin Güttler
Termin: Montag, 24.10.16
Uhrzeit: 17:30 bis 20:30 Uhr
Veranstaltungsort Magdeburg
Kontaktanschrift Friedrich-Ebert-Stiftung
Landesbüro Sachsen-Anhalt
Otto-von-Guericke-Straße 65
39104 Magdeburg
Tel. 0391-56876-0, Fax 0391-56876-15
e-mail: info.magdeburg@fes.de
e-Mail martin.guettler@fes.de
Teilnehmerpauschale keine
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Titel der Veranstaltung 207649 Barrierefreies Planen und Bauen in Sachsen-Anhalt
Beschreibung Barrierefreiheit bedeutet, dass Gebäude und Orte, Verkehrsmittel und Gebrauchsgegenstände, Dienstleistungen und Freizeitangebote so gestaltet werden, dass sie allen Menschen zugänglich sind. Für Menschen mit Behinderung bedeutet Barrierefreiheit dabei viel mehr als zusätzlicher Komfort - nämlich etwas ganz grundsätzliches: Sie können selbstbestimmt am gesellschaftlichen Leben teilhaben.

Aber welche gesetzlichen Richtlinien und Anforderungen gilt es in der Umsetzung der Barrierefreiheit zu beachten? Neue Wohnungen beispielsweise müssen den Forderungen der Länderbauordnungen entsprechen. Doch sind dort auch tatsächlich alle spezifischen Bedarfe geregelt? Und welche bautechnischen und -fachlichen Grundlagen sind neben den rechtlichen Regelungen erforderlich?

Zu diesen und weiteren damit in Zusammenhang stehenden Fragen wollen wir Ihnen einen ersten Überblick geben. Wir laden Sie herzlich ein, sich auch mit Ihren Anliegen an dieser Veranstaltung zu beteiligen.
Ansprechpartn. Dr. Ringo Wagner
Termin: Dienstag, 25.10.16
Uhrzeit: 17:00 bis 20:00 Uhr
Veranstaltungsort Magdeburg
Kontaktanschrift Friedrich-Ebert-Stiftung
Landesbüro Sachsen-Anhalt
Otto-von-Guericke-Straße 65
39104 Magdeburg
Tel. 0391-56876-0, Fax 0391-56876-15
e-mail: info.magdeburg@fes.de
e-Mail ringo.wagner@fes.de
Teilnehmerpauschale keine
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Titel der Veranstaltung 207452 Filmmontag im Puschkino: "Der Tangospieler"
Beschreibung Monatliche Veranstaltungsreihe in Zusammenarbeit mit der Landeszentrale für politische Bildung Sachsen-Anhalt und PUSCHKINO Halle

Der DEFA ist es immer wieder gelungen, hervorragende Literaturverfilmungen ins Kino zu bringen. Heute sind besonders jene Filme sehenswert, die nach Werken von DDR-Autoren entstanden. Die Auseinandersetzung mit dem Nationalsozialismus und dessen Folgen für das deutsche Volk war für viele DDR-Autoren von besonderem Interesse. Nach dem Mauerbau thematisierten DDR-Schriftsteller, den programmatischen "Bitterfelder Weg" enst nehmend, individuelle und gesellschaftliche Probleme ihres Landes, ungeschminkt und realisitisch.

Der Tangospieler (DEFA 1991, fa, 96 min, Regie Roland Gräf, Darsteller u.a. Peter Sodann): Weil der Geschichtsdozent und Hobby-Pianist Dallow bei einer Aufführung des Studentenkabaretts einen Tango spielte, zu dem ein "staatsfeindlicher" Text gesungen wurde, wird er zu knapp zwei Jahren Haft verurteilt. Nach seiner Entlassung versuchen zwei Mitarbeiter des MfS, ihn als Informanten zu gewinnen. Dallow lässt sich nicht darauf ein und lebt lieber von seinem Ersparten. Als das Kabarettprogramm, das ihn ins Gefängnis brachte, öffentlich gezeigt wird und sich sein damaliger Richter kräftig amüsiert, geht Dallow ihm an den Kragen. Danach nimmt er eine Stelle als Kellner auf Hiddensee an. Im Sommer 1968 marschieren Truppen des Warschauer Paktes in die CSSR ein und beenden den "Prager Frühling". Ein Vertreter der Universität sucht Dallow in Hiddensee auf und bietet ihm eine Dozentur an. Der kellnernde Historiker unterschreibt den Vertrag und geht zurück an die Universität.

Gesprächspartner: der Regisseur Roland Gräf
Ansprechpartn. Dr. Ringo Wagner
Termin: Montag, 31.10.16
Uhrzeit: 19:00 bis 22:00 Uhr
Veranstaltungsort Halle (Saale)
Kontaktanschrift Friedrich-Ebert-Stiftung
Landesbüro Sachsen-Anhalt
Otto-von-Guericke-Straße 65
39104 Magdeburg
Tel. 0391-56876-0, Fax 0391-56876-15
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e-Mail ringo.wagner@fes.de
Teilnehmerpauschale keine
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Titel der Veranstaltung 207873 Inklusion ist das Ziel - Wie gelingt die Umsetzung?
Beschreibung Inklusion ist ein zentrales Thema, der Begriff allerdings ist nicht klar definiert. Was ist im schulischen Bereich eigentlich damit gemeint? Geht es darum, körperlich und geistig behinderte Kinder in Regelschulen zusammen mit Kindern ohne Beeinträchtigung den Schulalltag meistern zu lassen? Oder gilt die erweiterte Definition, nach der auch Kinder mit Verhaltensauffälligkeit, Lernschwäche oder Sprachschwierigkeiten gemeint sind? Werden hochbegabte Kinder ausreichend unterstützt? Und wie sollen die Lehrkräfte mit dieser Heterogenität im Klassenzimmer umgehen, oft mit der Situation überlastet und auch nicht unbedingt dafür ausgebildet?

Jedes Kind sollte optimal nach seinen Bedürfnissen gefördert werden. Ein gangbarer Weg ist die individuelle Förderung im Unterricht, idealerweise unterstützt durch multiprofessionelle Teams. In Sachsen-Anhalt sind mehr Schüler_innen an Förderschulen als im Bundesdurchschnitt. Gleichzeitig lernen zunehmend mehr Kinder mit speziellem Förderbedarf an Regelschulen. Bei unserer Fachkonferenz können Sie einige dieser Schulen kennen lernen.

Die Veranstaltung wurde vom Kultusministerium als Lehrerfortbildungsveranstaltung weiterer Träger anerkannt (WT 2016-012-07).

Die Veranstaltung ist Teil der Reihe "Inklusion im Ländervergleich". Die Publikationen zu den einzelnen Bundesländern können Sie bei der Friedrich-Ebert-Stiftung Berlin bestellen.

Wir laden Sie herzlich ein zu einer spannenden und offenen Diskussion.
Ansprechpartn. Dr. Ringo Wagner
Termin: Freitag, 04.11.16
Uhrzeit: 15:00 bis 19:00 Uhr
Veranstaltungsort Magdeburg
Kontaktanschrift Friedrich-Ebert-Stiftung
Landesbüro Sachsen-Anhalt
Otto-von-Guericke-Straße 65
39104 Magdeburg
Tel. 0391-56876-0, Fax 0391-56876-15
e-mail: info.magdeburg@fes.de
e-Mail ringo.wagner@fes.de
Teilnehmerpauschale keine
Formular zum Anfordern näherer Informationen zur Veranstaltung 207873

Titel der Veranstaltung 207915 Filmmontag im Puschkino: "Der Fall Ö."
Beschreibung Monatliche Veranstaltungsreihe in Zusammenarbeit mit der Landeszentrale für politische Bildung Sachsen-Anhalt und PUSCHKINO Halle

Der DEFA ist es immer wieder gelungen, hervorragende Literaturverfilmungen ins Kino zu bringen. Heute sind besonders jene Filme sehenswert, die nach Werken von DDR-Autoren entstanden. Die Auseinandersetzung mit dem Nationalsozialismus und dessen Folgen für das deutsche Volk war für viele DDR-Autoren von besonderem Interesse. Nach dem Mauerbau thematisierten DDR-Schriftsteller, den programmatischen "Bitterfelder Weg" enst nehmend, individuelle und gesellschaftliche Probleme ihres Landes, ungeschminkt und realisitisch.

Der Fall Ö. (DEFA 1991, fa, 95 min, Regie Rainer Simon, Darsteller u.a. Jan Josef Liefers): Sommer 1944: Im von deutschen Truppen besetzten Griechenland dreht ein Hauptmann der Wehrmacht mit einer 16mm-Kamera einen Amateurfilm nach Sophokles "König Ödipus". Die Rollen besetzt er mit Soldaten und einigen Einheimischen. Zwar mitten im Krieg, beschäftigen sich Soldaten mit einem Werk des griechischen Humanismus - sind sich aber schon bewusst, dass der Aufenthalt, im Verhältnis zu anderen Fronten, fast einem Urlaub gleicht. Ein naiver Gefreiter, der den Ödipus spielen soll, nähert sich vollkommen unbefangen dem griechischen Mythos, stellt einfache Fragen und wird mit den gar nicht einfachen Antworten allein gelassen. Auf der anderen Seite stehen drei griechische Schauspieler, die nur allzu gern in diesem Film mitwirken, scheint ihnen doch dieses Unternehmen zumindest für einige Zeit Schutz und Brot zu geben. Ihm gegenüber regiert ein Hauptfeldwebel, für den nur das Durchsetzen des militärischen Gehorsams zählt. Doch die Kriegsrealität beendet ihr Spiel. Nach einem Partisanenüberfall werden die griechischen Schauspieler als Geiseln genommen. Als sie fliehen, lässt der Hauptmann das Feuer auf sie eröffnen.

Gesprächspartner: der Regisseur Rainer Simon
Ansprechpartn. Dr. Ringo Wagner
Termin: Montag, 28.11.16
Uhrzeit: 19:00 bis 22:00 Uhr
Veranstaltungsort Halle (Saale)
Kontaktanschrift Friedrich-Ebert-Stiftung
Landesbüro Sachsen-Anhalt
Otto-von-Guericke-Straße 65
39104 Magdeburg
Tel. 0391-56876-0, Fax 0391-56876-15
e-mail: info.magdeburg@fes.de
e-Mail ringo.wagner@fes.de
Teilnehmerpauschale keine
Formular zum Anfordern näherer Informationen zur Veranstaltung 207915

 

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