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In Kolumbien
Programa de Cooperación en
Seguridad Regional
Hans Mathieu
Friedrich-Ebert-Stiftung / FESCOL
Calle 71, No. 11-90
CO Santafé de Bogotá D.C.
Tel. (+57) 13473077
Fax (+57) 12173115
mail hm@fescol.org.co
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In Deutschland
Sebastian Sperling
Friedrich-Ebert-Stiftung
Referat Lateinamerika und Karibik
Hiroshimastr. 17
10785 Berlin
Tel. (+49) 30/ 26935 7412
Fax (+49) 30/ 26935 9253
mail sebastian.sperling[at]fes.de
Hinweis: Bitte ersetzen Sie in Ihrem e-mail Programm [at] durch @.
Frieden und Sicherheit bestimmen die Agenda der internationalen Gemeinschaft und das Leben aller Menschen, vor allem jener, die in Unsicherheit leben müssen. Die Staaten Lateinamerikas und der Karibik sind durch ein hohes Maß an Gewalt geprägt, die öffentliche Sicherheit ist ein zentrales Thema ihrer Gesellschaften und damit der Politik und der politischen Parteien. Sowohl zwischenstaatliche Spannungen, die im Zuge der ideologischen Polarisierung zunehmen, als auch innerstaatliche Konflikte, wie zum Beispiel die Auseinandersetzungen zwischen Drogenkartellen und der Polizei bzw. dem Militär, behindern heute die wirtschaftliche und soziale Entwicklung. Straflosigkeit und Korruption bedrohen die demokratischen Institutionen vieler Länder der Region. Daher befasst sich das Regionale Sicherheitsprojekt der Friedrich-Ebert-Stiftung mit dem Thema der Auswirkungen der organisierten Kriminalität auf demokratische Regierbarkeit. Auch die neue Geopolitik und ihre Auswirkungen auf die regionale Sicherheitsarchitektur sind zentrale Arbeitslinien des Regionalen Sicherheitsprojektes der Friedrich-Ebert-Stiftung mit Sitz in Kolumbien.
Ziel des "Observatorio" ist es, Analysen, Politikoptionen und alternative d.h. friedliche Lösungsstrategien zur Bekämpfung des sich stetig wandelnden Phänomens der organisierten Kriminalität zu entwickeln, um den Prozess eines Zerfalls demokratischer Strukturen der Staaten und der Region entgegenzuwirken. Dabei werden Netzwerke zwischen unterschiedlichen progressiven Akteuren der politischen und wissenschaftlichen Ebene geknüpft, um alternative Politikvorschläge zum Thema Sicherheit zu entwickeln, das in Lateinamerika historisch durch rechts-konservative Parteien und Akteure besetzt war. Aufgabe des "Observatorio" ist es, Daten über die organisierte Kriminalität und die demokratische Regierbarkeit in der Region zusammenzustellen, zu analysieren und auf dieser Grundlage Politikoptionen anzubieten, die zur Demokratisierung des Politikfeldes beitragen und so die Demokratie in der Region stärken. Das "Observatorio" wird vom Open Society Institute (OSI) unterstützt.