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Kontakte

In Argentinien

Nueva Sociedad
Dr. Svenja Blanke (Projektleiterin)
Defensa 1111, 1° A
C1065AAU Buenos Aires
Argentinien

Telefon: 0054/ 11/ 4361- 4108 / -4801
mail: sblanke[at]nuso.org


Mehr Information auf Spanisch finden sie hier.

Die Publikationen von Nueva Sociedad können nur in Argentinien online abonniert werden.


In Deutschland

Friedrich-Ebert-Stiftung
Dörte Wollrad
Referat Lateinamerika und Karibik
Hiroshimastr. 17
D- 10785 Berlin

Tel. (+49) 30/ 26935 7482
Fax (+49) 30/ 26935 9253
mail doerte.wollrad[at]fes.de


Hinweis: Bitte ersetzen Sie in Ihrem e-mail Programm [at] durch @.

Nueva Sociedad

Nueva Sociedad wurde 1972 als gesellschaftspolitische Zeitschrift gleichen Namens gegründet. Die Erscheinungsweise ist zweimonatlich. Die Auflage beträgt 1.800 Exemplare. Verlagsort war zunächst San José (Costa Rica), später Caracas (Venezuela) und ist heute Buenos Aires in Argentinien.

Übergeordnetes Ziel des Projektes ist die Konsolidierung einer pluralistischen, demokratischen und wissenschaftlich fundierten Dialogkultur auf dem Kontinent sowie die Förderung der zur Stabilisierung der Demokratie in der Region notwendigen Reformansätze. Eine wichtige Voraussetzung für die Annäherung an dieses Ziel ist es, den über die Jahre entwickelten kontinentweiten Kommunikationsverbund auszubauen und weiterhin als Diskussionsplattform für die demokratischen Eliten sowie gleichzeitig als einflussreicher Stichwortgeber an der Schnittstelle zwischen Wissenschaft und Politik zu fungieren. Zu diesem Zweck initiiert Nueva Sociedad Debatten und greift in Diskussionen ein, bietet sozialen und politischen Akteuren Orientierung und praktische Handreichungen in Themenbereichen wie Staatsreform, Demokratisierung, Wirtschaftsreform, Sozialpolitik, Arbeitswelt, Technologie, Ökologie, Integration, Internationale Beziehungen u.a.

Aktuelles der Nueva Sociedad zur regionalen Integration in Lateinamerika finden Sie hier

Sonderheft 2010

Argentinien auf der Couch: Träume und Traumata einer verunsicherten Nation

Kürzlich bestätigte eine Studie einen schon lange gehegten Verdacht: Argentinien ist das Land mit der weltweit höchsten Psychologendichte. Etwa 40.000 Psychologen und Psychoanalytiker - die meisten folgen der Schule Lacans - gibt es, ca. 100 pro 100.000 Einwohner im Vergleich zu 24 bis 45 in ausgewählten Industrieländern.
Die tieferen Gründe für dieses Phänomen sind unbekannt. Vielleicht liegt es an der hohen Zahl von Immigranten, die im 19. und 20. Jahrhundert ins Land strömten. Vielleicht daran, dass kein anderer südamerikanischer Staat so sehr Wechselbädern aus Aufstieg und Kollaps ausgesetzt war wie Argentinien, das alle 10 Jahre in eine tiefe Krise stürzt und sich ebenso schnell wieder davon erholt. Kein Wunder also, dass eine neurotisch gewordene Bevölkerung da Hilfe bei Fachleuten sucht.
Aber das Ziel dieser Sondernummer von Nueva Sociedad ist nicht, die Psyche des Landes zu erforschen - was außerdem die psychoanalytische Zunft als Ganze überfordern würde. Uns geht es darum, in der Vergangenheit Argentiniens Schlüssel für das Verständnis seiner Gegenwart aufzuspüren und eine Entwicklung nachzuzeichnen, die niemals linear verlief, sondern immer sprunghaft, manchmal enthusiastisch, manchmal tragisch. Die Geschichte eines Landes, das sich in seinen Anfängen für einen Teil Europas hielt und nun zu erkennen - und anzuerkennen - beginnt, dass es in Lateinamerika liegt. Dies ist die Mission der Beiträge in diesem Heft.

Nachfolgend finden Sie die einzelnen Artikel des Sonderheftes 2010:

Christian Ferrer: Phönixland. Anmerkungen zum historischen Werdegang der Argentinier

Marcos Novaro: Ein Land der Krisen und Krisenüberwindung

Gabriel Kessler: Hell und Dunkel - die Sozialstruktur Argentiniens im Wandel

Guillermo Rozenwurcel / Sebastián Katz: Auf der Suche nach dem verlorenen Kurs

Ezequiel Adamovsky: Die Mittelschicht in der Geschichte Argentiniens

María Carman: Geschlossene Wohnanlagen in Buenos Aires: eine Ethik der Abgrenzung

Serhio Chejfec: Besonders argentinisch. Verschiedenen Literaturen und zwei Jahrhunderte

José Natanson: Ungeliebte Vergleiche. Brasilien und Argentinien

 

Eine kurze Vorschau auf Spanisch zur nächsten Ausgabe finden Sie hier.

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