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Energiepolitik

Die Debatte um eine nachhaltige Energie- und Klimapolitik hat auch in Lateinamerika an Bedeutung gewonnen. Im Mittelpunkt der Diskussion in der Region steht die Suche nach volkswirtschaftlichen Strategien zur Bewältigung des stetig steigenden Energiekonsums bei einer gleichzeitig notwendigen Begrenzung des CO2-Ausstosses. Allerdings verlaufen die Debatten um einen Globalen Grünen New Deal, um nachhaltige Energiepfade und CO2-extensive Volkswirtschaften bislang in einer von Misstrauen geprägten Atmosphäre. Auch in Lateinamerika steht bei dieser Debatte der scheinbare Gegensatz zwischen nachhaltiger Energieerzeugung und Umweltschutz einerseits sowie Entwicklung und ökonomischem Wachstum andererseits im Vordergrund.

Die Frage, wie dieser Gegensatz auflösbar ist, stellt die thematische Plattform des FES-Regionalprojektes Energie und Klima in Lateinamerika dar. Das Projekt nimmt einerseits eine Brückenfunktion zwischen Lateinamerika und Deutschland bzw. Europa ein und dient andererseits als Impulsgeber für die progressiven Partner innerhalb Südamerikas. Zentraler Ansatzpunkt des Projektes ist die Schnittstelle von Energie, nachhaltiger Entwicklung und Klima, wobei das zentrale Zukunftsthema Green New Deal den Fokus bildet. Die Sicherstellung sozial- und umweltverträglichen Wachstums dient nicht nur einem niedrigen CO2-Ausstoss und der biologischen Vielfalt. Es handelt sich um die einzig sozial und ökonomisch verantwortbare und damit zukunftsfähige Wachstumsstrategie überhaupt. Nur auf diesem Weg lässt sich soziale Gerechtigkeit und Nachhaltigkeit langfristig erreichen.

Ziel der FES ist dabei ein systematischer und strategischer Austausch innerhalb Südamerikas sowie mit Europa zu Kriterien einer CO2-extensiven Entwicklung im Einklang mit wirtschaftlicher Prosperität, sozialer Entwicklung, Versorgungssicherheit und Klimaschutz.

 

Der neue Newsletter vom Regionalprojekt Energie und Klima (in Spanisch).

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