In der Dominikanischen Republik
Fundación Friedrich Ebert
Stefanie Hanke
Dr. Uwe Optenhögel
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Santo Domingo /
Dominikanische Republik
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Publikationen in der digitalen Bibliothek der FES zum Stichwort
Dominikanische
Republik
Die Friedrich-Ebert-Stiftung nahm 1979 ihre Arbeit in der Dominikanischen Republik auf, nachdem der Kandidat der PRD 1978 die ersten freien Wahlen seit den 60er Jahren gewonnen hatte. Es eröffnete sich somit die Chance, die lange Tradition diktatorischer bzw. autoritärer Herrschaft zu durchbrechen und einen Beitrag zur überfälligen Demokratisierung von Staat und Gesellschaft zu leisten. 1981 wurde die Projektarbeit um die gewerkschaftliche Bildungsarbeit erweitert. Direkter Ansprechpartner war zunächst ein PRD-naher Gewerkschaftsdachverband. Im Laufe der Zeit wurden jedoch auch andere Gewerkschaftsverbände in die Projektarbeit einbezogen, um die Definition gemeinsamer gewerkschaftlicher Positionen zu erleichtern. In den folgenden Jahren rückte dann das langfristige Ziel der Schaffung eines einheitlichen Dachverbandes immer stärker in den Mittelpunkt aller Anstrengungen im Gewerkschaftsbereich.
Aufgrund der 1982 einsetzenden internen Spannungen in der PRD mußte die Zusammenarbeit mit der Partei in der Folgezeit schrittweise reduziert werden. Die Folge war zum einen die Verlagerung der Projektarbeit auf Forschungsvorhaben im sozialen und wirtschaftlichen Bereich. Zum anderen wurden Anstrengungen unternommen, um die Zivilgesellschaft stärker an der Debatte von Themen mit strategischer Bedeutung zu beteiligen. Die dabei gemachten positiven Erfahrungen führten ab 1996 zur Neuorientierung der Projektarbeit, in deren Mittelpunkt seitdem die Stärkung der Artikulationsfähigkeit und der Partizipation von Organisationen der Zivilgesellschaft am politischen Leben steht.
Ende 1998 wurde der Sitz des Kuba-Projekts der Friedrich-Ebert-Stiftung von Mexiko nach Santo Domingo verlegt und eine Bürogemeinschaft mit dem FES-Projekt in der Dominikanischen Republik gebildet; seit Anfang 2000 werden beide Projekte in Personalunion von einem entsandten Auslandsmitarbeiter geleitet.
Mehr Informationen über unsere Projektarbeit in der Dominikanischen Rebublik finden Sie hier.