Brasilien, Uruguay, Verlag Nueva Sociedad
Simone Mayer
Friedrich-Ebert-Stiftung
Referat Lateinamerika und Karibik
Hiroshimastr. 17
10785 Berlin
Tel.(+49) 30/ 26935- 7457
Fax (+49) 30/ 26935 9253
mail simone.mayer[at]fes.de
Chile, Paraguay, Argentinien, Genderkoordination
Hilmar Ruminski
Friedrich-Ebert-Stiftung
Referat Lateinamerika und Karibik
Hiroshimastr. 17
10785 Berlin
Tel.(+49) 30 26 935- 7412
Fax (+49) 30 26 935- 9253
mail hilmar.ruminski[at]fes.de
Hinweis: Bitte ersetzen Sie in Ihrem e-mail Programm [at] durch @.
Der Cono Sur steht politisch in den letzten Jahren ganz im Zeichen eines Linksrucks: Brasilien, Uruguay, Chile und Argentinien werden von progressiven Regierungen geführt, die alternative Entwicklungsmodelle für ihre Länder und die gesamte Region suchen.
Ihre wirtschafts- und sozialpolitischen Herausforderungen sind ebenso hoch wie der Erwartungsdruck der Bevölkerung. Es ist das Ziel der FES, die Kapazitäten dieser reformorientierten linken Partner zu erhöhen, um kompetente Problemlösungen zu finden. Wir beraten Parteien und Interessenverbände wie Gewerkschaften programmatisch in der Absicht, sie moderner und artikulationsfähiger gegenüber und in Zusammenarbeit mit der Zivilgesellschaft werden zu lassen.
Im subregionalen Zusammenwachsen des Cono Sur kommt der FES eine wichtige Funktion als Dialogplattform zu. Unsere Partner aus dem Parteienspektrum und der Zivilgesellschaft haben so die Möglichkeit, Erfahrungen bei der Lösung von Problemen auszutauschen, deren Ursachen sich durch globale Prozesse immer mehr ähneln. So arbeiten FES-Landesbüros des Südens seit langem im Verband der Städte des Cono Sur mit. Im "Forum der Progressiven Parteien des Cono Sur", das 2001 von der FES ins Leben gerufen wurde und den neuen Mitte-Links-Kräften Diskussionsraum zu wichtigen regionalen und globalen Themen bietet, sind mittlerweile alle relevanten Kräfte hochrangig vertreten.
Der MERCOSUR, der Integrationsraum des Südens, dem Brasilien, Argentinien, Uruguay, Paraguay sowie (demnächst) Venezuela und weitere Länder als assoziierte Mitglieder angehören, hat in den letzten drei Jahren trotz widriger Rahmenbedingungen Fortschritte gemacht. Nun bedarf es einer verbesserten demokratischen Ausgestaltung der institutionellen Strukturen und der handels- und wirtschaftspolitischen Kooperationsmechanismen. Mit diesem Ziel führt die FES im Landesbüro Uruguay das Kompetenzzentrum MERCOSUR, dass die Beratungsmaßnahmen in den Mitgliedsländern koordiniert und fachlich unterstützt und den Dialog mit dem Sekretariat des MERCOSUR pflegt. Derzeit konzentriert sich die FES-Arbeit auf die Beratung beim Aufbau des Parlaments des MERCOSUR und der Partizipation von Gewerkschaften, Kommunen und Verbänden in der Ausgestaltung der Integration. Ein für beide Seiten aufschlussreicher Austausch, der die politische und soziale Dimension der Integration beleuchtete, konnte zudem mit Experten und Institutionen der Europäischen Union hergestellt werden.