Das Projekt der Friedrich-Ebert-Stiftung in Bolivien wird seit 1985 über eine eigene Repräsentation mit Sitz in La Paz betrieben, das unter der Bezeichnung Lateinamerikanisches Sozialforschungsinstitut (Instituto Latinoamericano de Investigaciones Sociales - ILDIS) geführt wird.
Ein für die demokratische Entwicklung des Landes nicht zu unterschätzendes Problem liegt in der Reformblockade der Arbeitsbeziehungen und insbesondere der nachlassenden Interessenvertretungsfähigkeit der Gewerkschaften. ILDIS in Bolivien arbeitet daran, daß sich diese Beziehungen trotz des Globalisierungsprozesses sozialverträglich weiterentwickeln können. Denn die Modernisierung der gewerkschaftlichen Strukturen und Strategien wird von existentieller Bedeutung für den Fortbestand einer starken Arbeitnehmervertretung sowie für die Reformen der Arbeitsbeziehungen insgesamt sein. Parallel dazu fördert ILDIS den sachorientierten pluralistischen Dialog in der Gesellschaft und hilft mit, die Handlungskompetenz der benachteiligten gesellschaftlichen Gruppen zu stärken.
Die Projektarbeit des ILDIS ist dabei themenorientiert und pluralistisch ausgerichtet und konzentriert sich auf die folgenden Bereiche:
Weitere Informationen finden Sie auch auf dieser Website (Spanisch): http://www.fes-bol.org
Publikationen in der digitalen Bibliothek der FES zum StichwortBolivien
FES/ ILDIS
Kathrein Hölscher
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5998
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Bolivien
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