
Am 25. Oktober 2007 veranstaltete die Friedrich-Ebert-Stiftung in Hamburg eine internationale Konferenz, um ihr Projekt "Kompass 2020" der Öffentlichkeit vorzustellen. Höhepunkt der Veranstaltung vor über 600 Zuschauern waren die Reden des SPD-Vorsitzenden Kurt Beck und von Bundesaußenminister Dr. Frank-Walter Steinmeier. Außerdem wurde in zwei international besetzten Panels über die Entspannungspolitik und den Nahost-Konflikt diskutiert. In einer eigens für die Veranstaltung aufgezeichneten Video-Botschaft stellte Dr. Rachendra Pachauri, Vorsitzender des UN-Weltklimarats und frischgebackener Friedensnobelpreisträger, die drohenden Folgen des Klimawandels für die weltweite Sicherheitslage dar.
Kurt Beck
"Ich will zunächst ein herzliches Wort des Dankes sagen an die Friedrich-Ebert-Stiftung, dass sie sich unter dem Titel Kompass 2020 [...] mit den Zukunftsfragen und den internationalen Betrachtungen befasst, dass sie Persönlichkeiten zusammenbringt aus unterschiedlichen Teilen der Welt und mit unterschiedlichen Erfahrungen und damit wichtige Anstöße gibt für diejenigen, die politische Entscheidungen zu treffen haben [...]."
Frank-Walter Steinmeier
"Die Welt befindet sich in einer Zeit tiefgreifenden Wandels, und sie wird, da muss man kein Prophet sein, in 10, 20 oder 50 Jahren gänzlich anders aussehen als heute. Kompass 2020, das Projekt der Friedrich-Ebert-Stiftung, ist ein guter Versuch, Wesen und Merkmale dieser Veränderungen zu erfassen. Insofern ein sehr, sehr nützliches und willkommenes Projekt, auch für den Außenminister".
Martin Schulz
"Die Friedrich-Ebert-Stiftung leistet im Rahmen ihrer Kompass 2020-Debatte wichtige Arbeit zur Ausdifferenzierung der politischen Positionen, die auch für die Sozialdemokratische Partei Deutschlands (...) wichtig sind. Die richtungsweisenden Beiträge, die von der Ebert-Stiftung kommen, führen im Inneren der Partei, im Inneren der Parlamentsfraktion, sicher auch im Inneren der Bundesregierung, [...] zu wesentlichen Aktivitäten sozialdemokratischer Verantwortungsträger in diesem Land".
Rolf Mützenich
"Ich habe hohen Respekt vor der Leistung [...] von Kompass 2020. Das ist eine aus meiner Sicht gelungene Expertise von denjenigen, die in der Friedrich-Ebert-Stiftung arbeiten [...] uns mit ihrer Expertise helfen, eine gemeinsame Außen- und Sicherheitspolitik zu machen. [...] Die Friedrich-Ebert-Stiftung ist damit auch Denkfabrik [...] in einem positiven Sinne, die uns nicht sagt, was wir zu tun haben, sondern verschiedene Szenarien vorstellt, in denen wir handeln können".