
Mit dem Projekt „Kompass 2020“ leistet die Friedrich-Ebert-Stiftung einen
Beitrag zu einer Debatte über Deutschlands Ziele, Rolle und Strategien in den internationalen
Beziehungen. „Kompass 2020“ wurde 2007 gestartet, als die deutsche Außenpolitik durch die
EU-Ratspräsidentschaft und den Vorsitz bei der G8 besonders im Rampenlicht stand. In rund 30
Einzelartikeln und begleitenden Veranstaltungen gab das Projekt seither einen Überblick über die
wichtigsten Themen und Regionen deutscher Außenbeziehungen.
Diese Artikel haben dabei alle den gleichen Aufbau: Sie informieren zunächst über die wichtigsten
Entwicklungen, die größten Herausforderungen und die zentralen Akteure in den jeweiligen
Politikfeldern und Regionen. Der zweite Abschnitt analysiert die bisherige Rolle, die Strategien und
die Wahrnehmung deutscher/europäischer Politik. Im Kapitel „Szenarien“ werden plausible, alternative
Szenarien entwickelt, die veranschaulichen, welche Entwicklung das Politikfeld oder die Region in den
kommenden 15 Jahren nehmen könnte. Im letzten Abschnitt schließlich werden mögliche Ansatzpunkte für
die deutsche und europäische Politik formuliert.
Kompass 2020
Deutschland in den internationalen Beziehungen
Eine Synthese aller Einzelartikel, verfasst von Jochen Steinhilber, fasst die
zentralen Trends und Perspektiven deutscher Außenpolitik im Jahr 2020 zusammen. Soziale
Gerechtigkeit, globale Teilhabe, die Rolle des Staates und die Verrechtlichung der internationalen
Beziehungen identifiziert der Autor dabei als künftige Scheidelinien zwischen konservativer,
liberaler und sozialdemokratischer Außenpolitik. [download pdf]