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Halle 4

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Kommunikation im Industriezeitalter

 

Kommunikation ist der Zentralbegriff, mit dem Fortschritt zusammenhängt: Erst Sprache ermöglicht es, innerhalb einer Generation Erfahrungen auszutauschen und diese damit zum Allgemeingut zu machen - und die Konservierung von Sprache, sei es in Form von Höhlenzeichnungen, Tontafeln, Papyrusrollen, Büchern oder auf Computerfestplatten, erleichtert den Austausch von Erfahrungen über mehrere Generationen hinaus.

Damit ist Kommunikation auch eine notwendige Bedingung für einen revolutionären Umbruch. Medientheoretiker haben z.B. den Zusammenhang der Sanften Revolution in der DDR und den Einfluß der Medien untersucht.

Im Industriezeitalter ist es neben der Industriellen Revolution auch zu einer Informationellen Revolution gekommen: Großprojekte wie der Eisenbahnbau, die Erfindung des Telegraphen und die maßgebliche Verbesserung des Post - und Pressewesens führte zu einer bis dahin nie gekannten Kommunikationsdichte. Auch die Erfindung des Telefons in der Mitte des 19. Jahrhunderts ist ein Kommunikationsdurchbruch gewesen.

Die neuen Kommunikationsmöglichkeiten verbesserten auch die Bildung von sozialen Gruppen, die über ihre lokalen und regionalen Bezüge hinaus Informationen aus anderen Regionen bekamen: Eine internationale Arbeiterbewegung entsteht im 19. Jahrhundert.

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