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Halle 11

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Arbeit im Informationszeitalter


Zur Arbeit im Informationszeitalter gibt es unterschiedliche Prognosen: Wie immer gibt es die Optimisten und Pessimisten.

Werden wir künftig als individualisierte, aus jedem kollegialen Büroalltag gerissene Teleheimarbeiter am heimischen PC vereinsamen? Brechen damit noch mehr die sozialen Bewegungen auseinander, die erst in jüngster Vergangenheit bestimmte Rechte und Mindeststandards erkämpft haben? Werden die arbeitsrechtlichen Mindeststandards noch weiter aufgeweicht, weil viele Projekte nicht mehr orts- und zeitgebunden bearbeitet werden müssen (z.B. das Schreiben deutscher Telefonbücher in Asien und das Versenden der Arbeit per e-mail)?

Oder können wir unsere differenzierten Lebensentwürfe freier entfalten, weil wir nicht mehr sklavisch an Stechuhren gebunden sind? Können wir durch Teilzeitarbeit und Teleheimarbeit Interessen verbinden, die sich einst ausschlossen (z.B. Kindererziehung und Arbeit) Wird eine neue Kollegialität über die Nationalstaaten hinaus entstehen, weil wir lernen werden auch in virtuellen Welten Beziehungen und Interessenverbände zu knüpfen?

Bei dieser Frage stehen wir noch im Stadium der Kaffeesatzleserei. Einige Analysen, Prognosen und Vorschläge findet Ihr hier:


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