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Vom Industrie- zum Informationszeitalter
Eine virtuelle Ausstellung
Auf den folgenden Seiten versuchen wir die individuellen Interessen,
Sammelleidenschaften und Spleens von
Mitarbeitern
und anderen Interessierten im Internet darzustellen.
Dabei wollen wir die Möglichkeiten des Netzes adäquat
nutzen. Multimediales Präsentieren bedeutet unserer Meinung
nach mehr, als das simple Einscannen von Bildern und das Runterschreiben
von Texten. Der Hypertext funktioniert bekanntermaßen anders
als ein Buch.
Die folgenden Seiten stellen einen ersten Versuch dar, eine virtuelle
Ausstellung durchzuführen.
Mit "Virtualität" ist dabei nur gemeint,
daß die Ausstellung in einem Netzwerk präsentiert wird,
welches sich vom einstmals klar definierbaren Aktionsort (z.B.
Museum) unterscheidet: Linearität, die in klassische Raum
- Zeit - Abfolgen determiniert war, wird aufgehoben und ersetzt
durch Gleichzeitigkeit, Verknüpfung und Veränderung
Konkret: Die Ausstellung wird zwar zunächst in klassischer
Form gestaltet, d.h. Bilder werden gesucht, Texte geschrieben
etc.; sobald die Ausstellung aber im Netz liegt, erfolgt dann
eine Veränderung, wenn z.B. Links, die auf einem anderen
Server liegen, anders gestaltet oder korrigiert werden. Damit
ändert sich die einst intendierte Verknüpfung und damit
auch der ursprüngliche Text.
Ein Beispiel: Die Aussage "Im
Industriezeitalter verbesserte sich die Ernährunglage der
Bevölkerung zusehends" kann mit einer privaten Homepage
verknüpft werden, auf der einer junger Forscher just diese
Aussage mit alten Bildmaterial stützt. Selbiger Forscher
kann - wenn er sich mit einem anderen Aspekt der Industriellen
Revolution beschäftigt - aber die Armut der Landbevölkerung
thematisieren und entsprechende Bilder auf seiner Homepage neu
ablegen: Der Satz "Im Industriezeitalter verbesserte sich
die Ernährunglage der Bevölkerung zusehends" bleibt
zwar im Wortlaut gleich, ist aber im ersten Fall eine korrekte
Aussage die zusätzlich bebildert wird, und im zweiten Fall
schlicht zynisch.
Das Thema der Ausstellung lautet "Übergang vom Industrie-
zum Informationszeitalter". Gezeigt wird Ernsthaftes, Skurilles aber
auch Lustiges, was wir mit dem Industrie- und Informationszeitalter verbinden.
Einen Anspruch auf Vollständigkeit erheben wir noch nicht einmal
für Teilbereiche der Ausstellung. Die folgenden Seiten sind mehr
Versuch unsere Hobbys (z.B. Industriephotographie) mit dem neuen Medium
Internet sinnvoll zu verbinden und dabei über das schlichte Ablegen
von Bildern hinauszugehen.
Da wir das in dieser Form zum ersten Mal machen, sind wir an Eurer
Kritik sehr interessiert.
Zur Ausstellung
Oder gleich in bestimmte Räume:
Hinweis: Diese Seiten
werden laufend überarbeitet. Verbesserungshinweise
und Ergänzungsvorschläge sind sehr willkommen. Schreiben
Sie uns Ihre
Meinung.
©Friedrich Ebert Stiftung
| Technical support | Net Edition
Joola | November 1997
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