
Publikationen
Ernst Hillebrand und Gero Maaß:
Zehn Kernfragen zur Zukunft der Sozialdemokratie in Europa
Auf der Suche nach einer neuen politischen Erzählung für eine solidarische Gesellschaft in Europa
(Oktober 2011)
Die sozialdemokratischen Parteien Europas befinden sich macht- wie ideenpolitisch weiterhin in der Defensive. Sie sind aufgefordert, sich in ihren nationalen Kontexten neu aufzustellen und einen gemeinsamen roten Faden in der Europapolitik zu finden, ohne dabei nationale Besonderheiten zu vernachlässigen. Als »Orientierungshilfe« auf dem Weg zu einer neuen sozialdemokratischen Erzählung formuliert das vorliegende Papier zehn politische und strategische Kernfragen zur Zukunft der Sozialdemokratie in Europa. Sie reichen von der Zukunft Europas über die zeitgemäße Interpretation von Solidarität bis hin zur Stärkung von demokratischer Teilhabe, Freiheit und Selbstbestimmung der Bürger.
Sara Schlote:
Stoppt mehr Partizipation den Mitgliederverlust?
Mitgliederentwicklung und innerparteiliche Mitbestimmung bei sozialdemokratischen Parteien in Europa
(Oktober 2011)
Die meisten sozialdemokratischen Parteien in Europa haben in den letzten Jahren einen starken Mitgliederverlust erfahren. Doch ein detaillierter Blick in zehn europäische Länder zeigt, dass die Mitgliederentwicklung durchaus unterschiedlich verlaufen und auf unterschiedliche Gründe zurückzuführen ist. Um zu untersuchen, inwieweit Mitbestimmungsmöglichkeiten allein den Verlust an Parteimitgliedern stoppen können, vergleicht die Autorin die Organisationsstatuten von zwölf sozialdemokratischen Parteien hinsichtlich Mitwirkungsmöglichkeiten bei Wahlen, Anträgen, Kandidatenaufstellung, Referenden und Mitarbeit ohne Mitgliedschaft.
Julia Würtz:
Sozialdemokratische Europawahlprogramme im Vergleich
Ein Beitrag zur Debatte um ein Grundsatzprogramm für die SPE
(Juli 2011)
Anhand einer vergleichenden Positionsanalyse von acht Programmen sozialdemokratischer Parteien zu den Europawahlen 2009 werden in der vorliegenden Studie Gemeinsamkeiten und Differenzen hervorgehoben. Größter gemeinsamer Nenner ist das Themenfeld des sozialen Europas, etwa mit der Idee eines Sozialen Stabilitätspaktes für die EU. Doch zeigen sich auch grundlegende Konflikte, etwa in der Gestaltung einer europäischen Wirtschafts- oder Außenpolitik. Die Debatte um ein Grundsatzprogramm der europäischen Parteifamilie könnte dabei helfen, gemeinsame Zukunftsprojekte für Europa zu identifizieren.
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Audiobeitrag
Andrea
Nahles und Franz Walter im Gespräch:
Genossen in der Krise?
Europas Sozialdemokratie auf dem Prüfstand
Buchpräsentation vom 12. Juli 2011 in Berlin
Das vorgestellte Buch basiert auf der FES-Publikation:
Matthias Micus:
Organisationsidentität und -reform sozialdemokratischer Parteien in Europa
(November 2010)
Die traditionellen Großparteien befinden sich in einer tiefgreifenden Krise. Sozialdemokratische Parteien sind Volksparteien, Massenparteien und Arbeiterparteien nur noch aus historischen Gründen und ihrem Selbstverständnis nach. Zahlreiche Reformansätze, denen gemeinhin und oftmals einseitig positive Eigenschaften zugeschrieben werden, besitzen bei genauerem Hinsehen problematische, nicht intendierte Begleiterscheinungen. Dennoch, so der Autor, lassen sich im internationalen Vergleich eine ganze Reihe erfolgversprechender Innovationen identifizieren.
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Alexander Boettcher:
Rechtspopulismus in Europa
Fragen und Antworten
(August 2011)
Europaweit finden rechtspopulistische Parteien mit ihrem islamfeindlichen und europakritischen Weltbild steigende Zustimmung in der Bevölkerung. In kurzer Form bietet das vorliegende Papier Antworten auf folgende Fragen zum Rechtspopulismus in Europa: Wie können Populismus, Rechtspopulismus und Rechtsextremismus unterschieden werden? Was sind die Merkmale rechtspopulistischer Parteien? Wie erfolgreich waren diese bei Wahlen auf nationaler sowie europäischer Ebene? Welche politischen Strategien gegen den Rechtspopulismus sind erfolgsversprechend?
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Weitere Publikationen zum Thema Rechtspopulismus in Europa
Frank Decker und Volker Best:
Sozialdemokratische Koalitionsstrategien in Europa
Herausforderungen und Perspektiven am Beispiel des neuen deutschen Fünfparteiensystems
(Juni 2011)
In vielen europäischen Ländern kann eine Pluralisierung der Parteiensysteme festgestellt werden. Immer öfters benötigen die schwächer gewordenen großen Parteien zur Regierungsbildung gleich zwei kleinere Koalitionspartner. Was dies für sozialdemokratische Parteien hinsichtlich einer Neuausrichtung ihrer Koalitionsstrategien bedeutet, arbeiten Frank Decker und Volker Best anhand des neuen deutschen Fünfparteiensystems heraus.
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Knut Dethlefsen und Julia Walter:
Die Dritte Republik stabilisiert sich
Polen vor der Parlamentswahl 2011
(Oktober 2011)
Am 9. Oktober wird in Polen ein neues Parlament gewählt, und erstmals seit Zusammenbruch des Kommunismus könnte dabei eine bestehende Regierung im Amt bestätigt werden. Trotz mangelnder Begeisterung über die Errungenschaften des Kabinetts von Premierminister Donald Tusk herrscht im Land keine Wechselstimmung. Warum dies so ist und mit welchen Herausforderungen die verschiedenen Parteien im Wahlkampf zurechtkommen müssen, analysieren in dieser Vorwahlanalyse Julia Walter und Knut Dethlefsen aus dem Büro der Friedrich-Ebert-Stiftung in Warschau.
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