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Transatlantischer Dialog

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Für die Bewältigung globaler Herausforderungen ist die Zusammenarbeit und enge Abstimmung zwischen Europa und den USA maßgeblich. Dies zeigt sich im Bereich der Wirtschafts- und Finanzkrise sowie insbesondere bei sicherheitspolitischen Themen wie der Stärkung des Atomwaffensperrvertrags, dem Kampf gegen den internationalen Terrorismus und dem Aufbau einer stabilen globalen Sicherheitsarchitektur.

Nur gemeinsam haben die USA und die Europäische Union das nötige politische Gewicht zur Lösung dringender weltpolitischer Fragen. Um ihre wichtige Partnerschaft zu erhalten, müssen Amerikaner und Europäer sie immer wieder neu definieren und kontinuierlich strategische Visionen ihrer gemeinsamen Interessen entwickeln.

Dies kann nur über einen konstanten und langfristigen Austausch ermöglicht werden, der Vertrauensbeziehungen entstehen lässt, offenen Austausch ermöglicht und innen- und gesellschaftspolitische Umstände auf beiden Seiten des Atlantiks berücksichtigt. Themen dieses Austauschs sind u.a.: globale Friedens- und Sicherheitspolitik und die Rolle multilateraler Ordnungssysteme, Regulierung der Finanzmärkte, Integration aufstrebender Wirtschaftsmächte, die soziale Dimension der Globalisierung sowie nachhaltige Energie- und Klimapolitik. Aber auch für die Lösung innenpolitischer Herausforderungen, wie der Umgang mit Zuwanderung oder der Veränderung der Arbeitsbeziehungen unter Globalisierungsdruck, kann der transatlantische Austausch wichtige Impulse geben.

Nach Spannungen innerhalb der Bush-Ära hat das transatlantische Verhältnis sich unter der Administration von Barack Obama wieder erneuert. Die transatlantischen Schnittmengen haben trotz Differenzen und Konflikten weiter Bestand: gemeinsame Werte trotz durchaus unterschiedlicher Ausprägung im Alltag, gemeinsame Ziele und vergleichbare gesellschaftliche Probleme. Während die USA wieder stärker nach Verbündeten suchen, herrscht auch in Europa ein neues Bewusstsein für den Wert und die auch die Unersetzbarkeit der transatlantischen Beziehungen. Europa erhält wieder mehr Spielraum, um gemeinsam mit den Amerikanern an der Lösung globaler Herausforderungen zu arbeiten. Dies geht jedoch auch einher mit hohen Erwartungen an die Europäer: Die USA fordern, dass die europäische Staaten in wirtschaftlicher, finanzieller, aber auch in militärischer Hinsicht mehr Verantwortung für die Bewältigung globaler Herausforderungen übernehmen.

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Die Arbeit der Friedrich-Ebert-Stiftung

Die Friedrich-Ebert-Stiftung nutzt durch ihr Büro in Washington und durch ihre Arbeit in Deutschland die über Jahrzehnte aufgebauten und gepflegten Netzwerke an weltweiten Kontakten, um eine offene und konstruktive transatlantische Strategiediskussion zu unterstützen. Dabei werden nicht nur die klassischen außen- und sicherheitspolitischen Themen, sondern auch andere aktuelle Themenfelder debattiert.

Gemeinsam mit ihren Partnern, in Deutschland u.a. die Botschaft der Vereinigten Staaten, das American Jewish Committee und die Botschaft von Kanada, organisiert die Friedrich-Ebert-Stiftung in Berlin, Expertengespräche, Konferenzen und Workshops und bietet damit Politikern, Fachleuten und interessierten Bürgern die Möglichkeit, sich aus erster Hand über aktuelle Entwicklungen in den USA und Kanada zu informieren sowie einen Einblick in nordamerikanische Sichtweisen auf spezifische Probleme zu bekommen.

Die Friedrich-Ebert-Stiftung verfolgt mit folgenden Instrumenten ihr Ziel, den Dialog und die Kooperation zwischen Deutschen und Nordamerikanern zu fördern:

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