Das europäische Ziel
Gesellschaftliche und kulturelle Vielfalt in politischer Einheit: das heisst in einer Europäischen Union für Demokratie und gemeinsame soziale Marktwirtschaft. Ziel ist ein Europa, das sich nicht als "Weltmacht", sondern als Partner in der offenen atlantischen Wertegemeinschaft versteht. Ein Europa, das eine besondere Verantwortung wahrnimmt für die politischen, wirtschaftlichen und sozialen Perspektiven des östlichen Europa, des Mittelmeerraums und der Entwicklungsländer.
An diesem Ziel orientieren sich Konferenzen, Informationsprogramme und Publikationen als Beitrag zu einem europäischen Dialog zwischen Politik, Wirtschaft, insbesondere den Gewerkschaften, Medien und Wissenschaft.
Beispiele für Themenfelder der Arbeit der Friedrich-Ebert-Stiftung:
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Welche Reformen müssen verwirklicht werden, um die europäische Massenarbeitslosigkeit zu überwinden? Wie können Staat und Tarifpartner ihre Ziele und ihre Politik abstimmen, damit wirtschaftliches Wachstum, Innovationen und neue Arbeitsplätze entstehen?
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Wie kann der angestrebte Erfolg des Euro und des gemeinsamen Binnenmarktes mit den Zielen des "Sozialraums Europa" verbunden werden - das heißt mit europäisch vereinbarten Zielvorgaben für soziale Sicherheit, Arbeitsbedingungen und Mitbestimmung in den Unternehmen, nachhaltigen Schutz der Umwelt, Steuergerechtigkeit und Chancengleichheit für die Jugend? Welche Reformen brauchen die Institutionen der Europäischen Union?
Welche Rechte braucht das Europäische Parlament, um den Bürgern Rechenschaft zu geben über den Prozess der europäischen Einigung?
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Warum soll die Europäische Union nicht nur vertieft, sondern auch erweitert werden?
Was lehrt der Integrationserfolg der südeuropäischen Länder?
Mit einem Netzwerk gesellschaftspolitischer Partner leisten die Büros der Friedrich-Ebert-Stiftung in West- und Südeuropa Beiträge zu einer bürgernahen Dialoggemeinschaft Europa.
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