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From Socio Political Movements to Organized Civil Society
Chair: Thania Paffenholz (Graduate Institute /CCDP, Geneva, Switzerland)
Speakers: (f.l.t.r.)
Ibrahim Awad (American University of Cairo, Egypt), Ayman Mhanna (Samir Kassir Foundation, Lebanon), Afaf Marie (Egyptian Association for Community Participation Enhancement, Egypt), Asma el Gerbi (Coalition of Women’s Group in Derna, Libya),
Mauricio Romero (Javeriana University, Bogota, Colombia),
Winrich Kühne (John Hopkins University – SAIS, Bologna, Italy)
18. - 20.04.2012
A major regional consultation took place in Amman (Jordan) between April 18-20 and brought together more than 70 participants from Egypt, Tunisia, Libya, Yemen, Morocco, Algeria, Lebanon and Jordan: civil society activists, international and regional researchers as well as diplomats and donor representatives attended the workshop. This consequently created a unique space for exchange of ideas and networking. The consultation was jointly organized by the Friedrich-Ebert-Stiftung, the Geneva-based Graduate Institute’s Center on Conflict, Development and Peacebuilding (CCDP), the Arab Reform Initiative, and the Geneva Centre for Security Policy (GCSP). For further information please refer to the pdf-Summary and programme below.
Ali Fatholla-Nejad, Konstantin Kosten und Hillel Schenker
Fotos: Jens Schicke
23.04.2012
Zwar ist die Debatte um einen Angriff auf Iran etwas abgeflaut, doch wenn die derzeitige Gesprächsrunde mit Iran scheitert und die im Juli einsetzenden Sanktionen gegen den Öl- und Finanzsektor keine Wirkung zeigen, werden Möglichkeiten und unabsehbare Folgen eines Angriffs auf iranische Nuklearanlagen erneut diskutiert werden. Was sind die Hintergründe dieser Bedrohungswahrnehmung? Was sind Ergebnisse bisheriger westlicher Iranpolitik und was kann getan werden, um weitere Regelungsmechanismen, wie zum Beispiel eine nuklearwaffenfreie Zone in der Region, zu forcieren? Über diese und weitere Fragen diskutierten Hillel Schenker, israelischer Journalist und Friedensaktivist, und Ali Fathollah-Nejad, deutsch-iranischer Politologe und Iran-Experte, im Rahmen einer Diskussion in der Friedrich-Ebert-Stiftung. Beide Teilnehmer betonten die bisher kaum gehobenen Potentiale zivilgesellschaftlicher Initiativen für eine Konfliktregelung, etwa die einer massenvernichtungsfreien Zone im Nahen und Mittleren Osten. Dabei hoben sie hervor, dass westliche Politik mittel- und langfristig dann erfolgreich sein kann, wenn mit Blick auf Iran und Israel mehr für gegenseitige Anerkennung und Gewaltverzicht geworben würde – auch mit aktiver Beteiligung der Zivilgesellschaft.
Programm (pdf)
Ali Fatholla-Nejad, Konstantin Kosten und Hillel Schenker
Fotos: Jens Schicke
23.04.2012
Zwar ist die Debatte um einen Angriff auf Iran etwas abgeflaut, doch wenn die derzeitige Gesprächsrunde mit Iran scheitert und die im Juli einsetzenden Sanktionen gegen den Öl- und Finanzsektor keine Wirkung zeigen, werden Möglichkeiten und unabsehbare Folgen eines Angriffs auf iranische Nuklearanlagen erneut diskutiert werden. Was sind die Hintergründe dieser Bedrohungswahrnehmung? Was sind Ergebnisse bisheriger westlicher Iranpolitik und was kann getan werden, um weitere Regelungsmechanismen, wie zum Beispiel eine nuklearwaffenfreie Zone in der Region, zu forcieren? Über diese und weitere Fragen diskutierten Hillel Schenker, israelischer Journalist und Friedensaktivist, und Ali Fathollah-Nejad, deutsch-iranischer Politologe und Iran-Experte, im Rahmen einer Diskussion in der Friedrich-Ebert-Stiftung. Beide Teilnehmer betonten die bisher kaum gehobenen Potentiale zivilgesellschaftlicher Initiativen für eine Konfliktregelung, etwa die einer massenvernichtungsfreien Zone im Nahen und Mittleren Osten. Dabei hoben sie hervor, dass westliche Politik mittel- und langfristig dann erfolgreich sein kann, wenn mit Blick auf Iran und Israel mehr für gegenseitige Anerkennung und Gewaltverzicht geworben würde – auch mit aktiver Beteiligung der Zivilgesellschaft.
Programm (pdf)
Abdallah Frangi, Renate Faerber-Husemann, Shimon Stein
Ingrid Matthäus-Maier, A. Frangi, R. Faerber-Husemann, Heidemarie Wieczorek-Zeul u. Shimon Stein
Fotos: Jens Schicke
8.03.2012
Diskussionsveranstaltung mit Abdallah Frangi, dem ersten und langjährigen Generaldelegierten Palästinas in Deutschland und Shimon Stein, dem ehemaligen Botschafter des Staates Israel in Deutschland
Während Teile der Arabischen Welt von Massenprotesten und der Forderung nach Freiheit, Würde und Teilhabe erfasst wurden und sich in eine Phase tiefgreifender Transformation befinden, haben sich im israelisch-palästinensischen Verhältnis die Fronten verhärtet. Die Positionen beider Seiten sind klar und allseits bekannt, es herrscht ein Klima der Stagnation.
Was sind die Hintergründe dieser Politik, die - so muss es dem externen Beobachter erscheinen - mittelfristig nicht zu einer Lösung des Konflikts, sondern vielmehr zu einer Eskalation führen müssen?
Welche Interessen verbinden sich mit dem augenscheinlichen Bemühen der israelischen Seite, den Status Quo zu bewahren und abzusichern, und um welchen Preis wird dies möglich sein?
Was verspricht sich die palästinensische Seite von ihrer Strategie, den Konflikt zu internationalisieren, trotz zu erwartender Blockade seitens der USA?
Was sind die Perspektiven des Konflikts und wie kann sich ein friedliches Zusammenleben beider Völker zukünftig gestalten?
Diese und andere Fragen wurden am 8. März im Rahmen einer Podiumsdiskussion in der Friedrich-Ebert-Stiftung in Berlin zwischen Abdallah Frangi, dem ersten und langjährigen Generaldelegierten Palästinas in Deutschland und Shimon Stein, dem ehemaligen Botschafter des Staates Israel in Deutschland thematisiert.
Programm (pdf)
Link zum Beitrag im "Vorwärts"
Dr. Roland Schmidt, Geschäftsführer, Dr. Musatapha Ben Jaafar, Präsident der verfassungsgebenden Versammlung in Tunesien und Dr. Peter Struck, Vorsitzender der Friedrich-Ebert-Stiftung
Fotos: Jens Schicke
8.02.2012
Am 14. Januar 2011 führten die landesweiten Proteste der tunesischen Bevölkerung nur vier Wochen nach ihrem Beginn zur Flucht Zine el-Abidine Ben Alis, der 24 Jahre Präsident und autokratischer Herrscher des Landes gewesen war. Diesem Auftakt des arabischen Frühlings, der weit über die Grenzen Tunesiens hinaus Beachtung zu Teil wurde, folgten am 23. Oktober 2011 die ersten freien und demoktratischen Wahlen sowie die Formierung einer Verfassungegebenden Versammlung, die von da an für die daraufolgenden 18 Monate über grundlegende Reformen befinden soll. Auf Einladung der Friedrich-Ebert-Stiftung kam Dr. Mustapha Ben Jaafar in seiner Funktion als Präsident der Verfassungebenden Versammlung und Generalsekretär des Demokratischen Forums für Arbeit und Freiheit (FDTL) / Ettakattol vom 7. bis 8. Februar nach Berlin, um hochrangige politische Gespräche über die Zukunft des Transformationsprozesses zu führen. Darüber hinaus stellte Dr. Ben Jaafar die momentane Situation Tunesiens im Rahmen einer von der SPD-Bundestagsfraktion organisierten Diskussionsveranstaltung zum Umbruch in der arabischen Welt, vor.
Link zum ausführlichen Artikel der SPD-Bundestagsfraktion
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