
Veranstaltungen der FES auf der Buchmesse (pdf-file)
In der europäisch-arabischen Begegnung blickt die Friedrich-Ebert-Stiftung (FES) auf eine langjährige Erfahrung zurück. Bei ihrem Engagement in der Region des Nahen und Mittleren Ostens/ Nordafrika ist es der Stiftung eine besondere Verpflichtung, Beiträge zur Förderung von Frieden und Entwicklung, sozialer Gerechtigkeit und Demokratie zu leisten. Partner in der Arabischen Welt sind dabei Vertreterinnen und Vertreter aus Politik, Gewerkschaften, der Zivilgesellschaft, Wirtschaft, Medien und Kultur.
Im November 2003 hat die Friedrich-Ebert-Stiftung als erste Nichtregierungsorganisation ein Kooperationsabkommen mit der Arabischen Liga abgeschlossen.
Im Rahmen dieser Zusammenarbeit wird die Friedrich-Ebert-Stiftung während der Frankfurter Buchmesse eine Reihe gesellschafts- und kulturpolitischer Aktivitäten im Zusammenhang mit der diesjährigen Ehrengastregion "Arabische Welt" durchführen. Anliegen der Veranstaltungen wird es sein, den Facettenreichtum und die Vielschichtigkeit der Arabischen Welt darzustellen und Impulse für den europäisch-arabischen Dialog zu geben.
Nach Absprache mit der Arabischen Liga wird die Stiftung einen Beitrag zur Gestaltung der Eröffnungszeremonie für die Ehrengastregion "Arabische Welt" im Forum der Buchmesse leisten.
Als Schwerpunkt ihrer Präsentation führt die FES öffentliche Diskussionsveranstaltungen mit ihren arabischen Partnern durch. In diesen Gesprächsforen werden aktuelle Themen aufgegriffen, wie beispielsweise die Rolle der Frau in der arabischen Politik, die Rolle der Zivilgesellschaft oder die Auswirkungen der Globalisierung auf die arabische Welt.
Foren für Künstler aus der arabischen Region zu schaffen und den Austausch mit europäischen Kulturschaffenden anzuregen, ist ein weiteres wesentliches Anliegen der Friedrich-Ebert-Stiftung auf der Frankfurter Buchmesse. In einer Podiumsdiskussion werden arabische und europäische Literaten so gemeinsam die Rolle des Individuums im kreativen Schreibprozess erörtern. In einer weiteren Gesprächsrunde gehen Journalisten und Wissenschaftler Europäisch-Arabischen Missperzeptionen nach.

Die Kraft der Sprache und die Macht der Bilder als Mittel zur gesellschaftspolitischen Auseinandersetzung werden in einer von der Friedrich-Ebert-Stiftung und der Arabischen Liga gemeinsam konzipierten Karikaturen-Ausstellung mit dem Titel "Lustig-Listig-Lästig", die herausragende politische Karikaturen aus dem Mashrek und Maghreb zusammenfasst, verdeutlicht.
In einem Cinema-Club, den die Friedrich-Ebert-Stiftung gemeinsam mit der Arabischen Liga während der Frankfurter Buchmesse anbietet, werden preisgekrönte zeitgenössische arabische Filme gezeigt.
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