Seitentitel: FES international - im Nahen/Mittleren Osten und Nordafrika.
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Die Friedrich-Ebert-Stiftung in Algerien

Das Büro Algier besteht seit 2002, obwohl die Partnerbeziehungen der Stiftung mit Algerien bis in die Zeit des Unabhängigkeitskrieges Ende der 50er Jahre zurückreichen. Es wird von einem deutschen Mitarbeiter geleitet.
Ziel des Projekts ist die Konsolidierung des Demokratisierungsprozesses Algeriens und seiner Zivilgesellschaft. Hierzu gehört die Stärkung der Gewerkschaften und der zivilgesellschaftlichen Akteure ebenso wie die Förderung des politischen und wirtschaftlichen Dialogs innerhalb der algerischen Gesellschaft sowie mit seinen Nachbarstaaten (Assoziierungsabkommen und Barcelonaprozess). Partner der Friedrich-Ebert-Stiftung sind aber auch die außerordentliche breite Medienlandschaft sowie die staatlichen Medien und ihre Akteure. Der Unterstützung der regionalen Zusammenarbeit im Maghreb gilt dabei ein besonderes Augenmerk.

Das Projekt verfolgt 3 Hauptziele:

Zielgruppen sind Vertreter/innen von Organisationen, Einrichtungen und Verbänden aus der Zivilgesellschaft einschließlich diverser Menschen- und Frauenrechtsgruppen sowie der Sozialpartner. Des weiteren gilt das Engagement den Akteur/innen der Medien, der Kommunalpolitik und den sozial- und wirtschaftswissenschaftlichen Forschungsinstituten. Zum Kreis der Zielgruppen gehören auch Vertreter/innen aus Bürgervereinigungen und Netzwerken mit zivilgesellschaftlichem Entwicklungspotential, aus Parteien und Fachministerien. Das Angebot richtet sich in der Regel an mittlere und gehobene Führungskräfte und Verantwortliche dieser Organisationen, sowohl in Algerien als auch in anderen Maghrebländern, um die Zusammenarbeit in der Region zu fördern.

Wichtige Partner sind die Dach- und Branchengewerkschaften und als Sozialpartner die Arbeitgeberverbände. Im Bereich der Zivilgesellschaft sind es Frauen- und Jugendorganisationen und insbesondere die Mitglieder der im Frauenbereich tätigen Gewerkschaftsorganisationen, die wichtigsten Menschenrechtsgruppen sowie ein Anwaltsverein. Neben Arbeitskontakten zu Wissenschaftsinstitutionen und Parteien wird auch mit legislativen Institutionen kooperiert, insbesondere mit den kommunalen Vertretungskörperschaften wie den kommunalpolitischen Parlamenten des Wilaya von Algier.

Das Projekt bedient sich in seinen Aktionen der Instrumente von Gesprächskreisen zu Grundsatzfragen der politischen, sozialen und wirtschaftlichen Entwicklung, von öffentlichen Diskussionsforen, von nationalen und internationalen Konferenzen, von Studientagen, aber auch von Pressemeetings, Seminaren, Trainingskursen und Studien. Es fördert Publikationen und Besuchs- und Beratungsprogramme, unterstützt Beratungszentren von gewerkschaftlichen Frauenorganisationen und fördert eine Telefonberatung von Gewaltopfern. Der Förderung des Demokratieprozesses und der Stärkung des Menschrechtsgedankens ist ein besonderes Projekt in Zusammenarbeit mit der Europäischen Union gewidmet.

 

Kontakt in Algerien

Anna Maria Kellner
Friedrich-Ebert-Stiftung
49, rue Bachir Ibrahimi
(ex chemin Poirson)
16030 El Biar - Alger
Algerien

Postanschrift:
B.P.720
16035 Hydra - Alger

Tel. 00213/21 92 68 95
Fax 00213/21 92 12 49

E-Mail anna.kellner[at]fes-alger.org
Internet http://www.fes-alger.org

Kontakt in Deutschland

Sara-Nathalie Brombart
Friedrich-Ebert-Stiftung
Referat Naher/Mittlerer Osten und Nordafrika
Hiroshimastraße 28
10785 Berlin

Tel. 030/ 269 35- 7425
Fax 030/ 269 35- 9233

E-mail Sara.Brombart[at]fes.de

 

Beispiele aus der Projektarbeit

 

Hinweis: Bitte ersetzen Sie bei allen mail-Adressen in Ihrem Mailprogramm [at] durch @.

net-edition:Ralf Melzer | Simone Döbbelin
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